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"Red Dead Redemption II" durchgespielt: Öde Pferdehoden
Rockstar Games

Viel Inhalt, wenig Zusammenhalt: "Red Dead Redemption II" will mehr, als es einlösen kann. Das Wild-West-Spiel scheitert daran, ein Meisterwerk sein zu wollen. Allerdings mit Stil.

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tallinn1960 09.11.2018, 21:13
10.

Zitat von thorben78
Ein Grundproblem sehe ich in der kaum vorhandenen KI. Die Welt enthält kein wirkliches Leben, die Computer-Charakere sind blutleer. Man kann nicht mit ihnen reden oder sponatn eine Handlung aufbauen (außer Schlägereien). Un diese Leere passt nicht zur fotografisch realistischen Grafik. Man erwartet mehr - mehr Leben. Ich hatte mal vor Jahren Skyrim gespielt. Hier fand ich das generell schon besser gelöst.
Auch in Skyrim gabs nicht mit jedem NPC individuelle Dialoge, und RDR2 hat mehr Gestalten im Spiel, die solche liefern.

Und Leere? Leer ist es in New Austin. Ansonsten passiert doch überall was. Schon alle Hütten geknackt? Ich habe erst zwei. Und für die zweite musste man schon eine ganze Quest absolvieren, die man wiederum nur findet, wenn man die Open World wirklich annimmt.

Nachdem ich die Story durch habe, gehe ich jetzt erst mal jagen - da gibt es einiges beim Trapper zu holen. Und hoffe, dass ich dabei noch Hinweise auf eine ganze Reihe offener Rätsel finde.

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lorcan79 09.11.2018, 21:41
11. Passt nicht!

Wer "Uncharted" mit mit "RDR 2" vergleicht, möchte nur auf den Mainstream-Zug aufspringen und mangelt an Kenntnis.Man könnte auch "RDR 2" mit "FIFA XX" verglichen und bemängelt, dass es in RDR 2 beim Poker kein Liga-System gibt."Uncharted" ist NICHT Open World!Entschleunigung ist ein großes Thema bei "RDR 2", ebenso aktuelle Gesellschaftskritik.Damit ist das Spiel eher ein versteckter Anachronismus, der versteht, uns immer wieder den Spiegel zu aktuellen Bezügen vorzuhalten.Geschichtlich passt vieles nicht und dabei sollte man ignorieren, dass in den späten 1890ern der Wilde Westen in den USA bereits zum Mythos wurde.Kritik scheint durch an der richtigen, aber bereits übertriebenen #MeToo-Bewegung, wenn ich eine Suffragette in Saint Denis misshandeln kann.Dieses Thema wird gerade in den Medien breitgetreten.Dass ich im Spiel aber auch Rassisten (Apartheid-Befürworter in Saint Denis; KKK-Mitglieder) "bestrafen" darf, das geht im medialen Echo unter."RDR 2" ist nun mal annähernd Open World par exellence, in der sich viele Meinungen, Ansichten,sogar Ideologien wiederfinden lassen...wenn man sich darauf einlässt.Man spielt, wie man ist.Ähnliche Spielewelten erscheinen zur Zeit sehr überschaubar.

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oaonorm1 09.11.2018, 21:42
12. Kein Arcade Kracher!

Sondern das mit abstand beste Storybassierte Openworld wasauchimmer das ich bis jetzt hatte.
Keine generierten Missionen. Nebenmissionen sind immer anders. Keine Postkutsche kein Banküberfall nichts läuft nach Schema F. Es gibt immer lustige interessante Variationen.
Die ganze Attitüde die beim Spiel rüberkommt (neue Welt nich so geil, Outlaw sein eigentlich auch nicht).
Die Atmosphäre ist ähnlich dicht wie bei Metro und das in einer "realistischen" Welt. Das zu erzeugen in mir (kein Western Fan) ist nicht so leicht.
Die Spielwelt und Grafik sind Wahnsinn. Ich bin bei ca 50% der Story (laut Menü) und hab bestimmt über 30 Stunden gespielt. In der Spielwelt passiert ständig was. Ein KKK Treffen sprengen obwohl ich doch nur von A nach B wollte und ach da ein Dachs, oh Makellos, oh da rote Punkt ich schleiche mich an und höre ihnen zu (immer lustig). Kurzum man kann sich in der Welt verlieren.

Warum mich die Probleme bei der Steuerung etc nicht stören:
Ich kann den technischen Hintergrund da klar erkennen und lebe halt damit.
Grafik ohne aufpoppende Texturen, DIESE Grafik ohne aufpoppende Texturen, kein nachladen von irgendwas.
(Einmal hat es alle Leute im Saloon neu geladen, zähle ich zu den Bugs, shit happens)
Die Animationen so schön, dafür nehme ich hin das mein Alter Ego oft über das Ziel hinausläuft.
Ich benutze die Schnellreise nicht, ich plane eher was ich beim Ausritt erledige (dazu kommt dann noch das übliche, "oh kuck da KKK treffen, wo sind meine Mollys").

Jedem Negativpunkt den ich habe, sind technische Gründe vorangestellt.
Ob einem nun die Story und das Storytelling gefallen sind meiner Meinung nach Geschmackssache.
Ich habe aber Zeit den Leuten zuzuhören und so. Das Spiel zwingt einen ja nicht... Glaube das manchmal Redakteure die Zeit nicht haben, oder grade keinen Bock auf so ein Spiel. Habe seit einer Woche nicht gespielt, weil zu viel Stress und da habe ich keine Lust auf dieses Spiel. Ein Luxus den sich Redakteure nicht leisten können. Vielleicht spielt das ja auch eine Rolle.

Es ist ein Meisterwerk.

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quark2@mailinator.com 10.11.2018, 04:36
13.

Will man wirklich in der Mitte eines Cowboy-Spiels eine _ernsthafte_ Auseinandersetzung mit Themen wie Frauenemanzipation und Sklaverei haben ? OK, es gibt Leute, die sehen sich Gruselfilme an und die habe ich auch noch nie verstanden. Aber ich finde es schon ärgerlich, daß das Spiel offenbar emotional nur nach unten führt. Schade, denn zumindest ich spiele, um Spaß zu haben, nicht um hinterher depri dazuhocken. Ernsten Themen hingegen widme ich mich lieber ohne Pferd :-). Schade, aufgrund der Graphik und des Genres hatte ich mir das eigentlich reinziehen wollen, aber dieser Report macht mich skeptisch.

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andreas_sassmann 10.11.2018, 10:17
14. Der Artikel hat recht

Endlich mal einer der es wagt diesem "eppischen Spiel" Real zu sagen was es ist. Eine Gute Story. Mehr aber auch nicht. Schade eigentlich. Den das Spiel würde viel mehr hergeben. Man hätte sich etwas mehr an Fallout orientieren sollen. Aufbauen und sammeln. Einfach die Geschichte anders schreiben, selbst entscheiden. Die andauernde "ich hab mein Pferd verloren, reite mich nach Rhodes" oder "mich hat schon wieder ne Schlange gebissen" bringen einfach keine Abwechslung.

Wie gesagt schade. Den Grafisch hätte es einfach Hammer sein können. Aber wie der Auto sagt. Es fehlt einfach an Tiefe im Spiel!

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spon-facebook-10000154386 10.11.2018, 10:54
15.

In Zelda kann man nicht Kopf, Beine und Arme wegschießen. Kinderspiele ab 6 kann man hier nicht als Vergleich nehmen.

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Spielberger 10.11.2018, 12:17
16. Sehr Wertend

Ich persönlich finde den Artikel sehr Wertend geschrieben. Die Kritik klingt nicht nach einer eigenen Meinung, sondern eher nach Fakten und Festlegungen. Was gibt den Autor das Recht zu behaupten es wäre kein Meisterwerk? In meinen Augen ist es genau das, ein Meisterwerk! Ich liebe es einfach durch die Gegend zu reiten um hier und da mal einen Fisch zu fangen, ein Tier zu jagen oder einfach mal die atemberaubende Landschaft zu Genießen. Habe ich dann von so viel Freiheit erstmal wieder genug widme ich mich den Neben quests oder verfolge die für mich überaus Spannende Story. Das alles wirkt sehr Entschleunigend auf mich und ich kann einfach mal abschalten. Und genau darin liegt für mich jetzt die Große Stärke des Spiels. So ist es eben nicht hektisch und nimmt sich für viele Dinge Zeit. Schnell und hektisch ist der Alltag ohne hin, das Brauche ich jetzt auch nicht wirklich noch in Videospielen.
Durch die Langen reisen komme ich auch erst in den Genuss der Schönen Landschaften und erlebe auf den Weg viele nette kleine Geschichten die das Reisen abwechslungsreich und spannend machen. Ich Denke es ist einfach wie überall eine Geschmacksache ob man diese Freiheit die ein das Spiel lässt mag, oder sie eher als „Langweilig“ und lästig empfindet. Für mich ist das Spiel wie oben schon gesagt ein Meisterwerk!

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C.Galki 10.11.2018, 13:17
17. Der rote Faden zieht sich durch das gesamte Spiel

Es ist schlicht falsch was ihr Autor hier behauptet. Der erzählerische rote Faden zieht sich durch das gesamte Spiel in einer bisher nie erreichten Qualität, einem unerreichten Umfang und einem Tiefgang der seines gleichen sucht. Wie man das übersehen kann erschliesst sich mir nicht. Wahrscheinlich ist der Autor ein paar mal von A nach B geritten, dabei wurde ihm langweilig und hat sich aus irgendwelchen Versatzstücken eine Rezenension zusammen geschrieben. Bitte bei den Fakten bleiben und nicht irgendwas zusammenschreiben was man mangelns Kompentenz glaubt zu sehen. Red dead redemption 2 ist erzählerisch und inhaltlich eines der besten Spielen aller Zeiten. Es stellt große Fragen, gibt Antworten, reißt mehr als nur einmal den geschichtlichen Kontext an, Stichwort, Sklaverei, KKK, Bürgerkrieg, Zwangsumsiedlung der Ureinwohner, Industrialisierung usw. an. Das alles geschieht in einer Welt die man in dieser Form in diesem Detailgrad bis dato nirgendwo anders gesehen hat. Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss und ist schlicht überragend, in jeder Hinsicht, erzählt. Ich glaube tatsächlich das es ihrem Autor nur darum ging einen Kontrapunkt zu setzen und damit für Aufmerksamkeit zu sorgen.

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micahmyers 10.11.2018, 13:33
18. Meisterwerk

Nach dem ich diesen Artikel eben gelesen habe, musste ich mich doch tatsächlich hier im Forum anmelden, um diesen mal aus meiner Sicht zu kommentieren. Dass es ein paar Kritikpunkte an diesem Spiel gibt, steht außer Frage. Das Spiel ist jedoch, nicht wie vom Autor beschrieben, tatsächlich ein Meisterwerk. Die Entschleunigung tut dem Spiel, mit einem so enormen Umfang, sehr gut. Ich habe mich über Tage in dieser Welt verloren und kann nicht mal ansatzweise nachvollziehen, dass hier der rote Faden fehlt. Die Story ist überragend und wie sie erzahlt wird, ist bisher einzigartig. Ich habe mich wie in einem sehr langen Kinofilm gefühlt und bin nie gelangweilt gewesen. Dass hier zwischen den Missionen eine Leere herrschen soll, verblüfft mich. Unzählige Male habe ich mich in der Landschaft verloren und bin von meinem eigentlichen Missionsziel angekommen, weil ich aus dem Staunen garnicht mehr raus gekommen bin. Die Möglichkeiten in diesem Spiel sind einzigartig. Die Kritik des Autors an diesem Spiel zeigt mir, dass er das Spiel nicht im richtigen Licht sieht. Mal davon abgesehen, dass es nicht nur ein stupides L nach oben und wiederholtes X drücken ist, da man beim Reiten den linken Stick überhaupt nicht dauerhaft nach oben drücken muss, kann man die sehr langen Wege mit der Kinokamera überbrücken und einfach mal die Landschaft, die Musik und dieses Meisterwerk genießen. Wer hier auf Schnellreisen abzielt, hat den Sinn des Spiels ganz klar verkannt. Sorry, aber ne..
Schnellreisen würden dem Spiel KONPLETT den Charme entziehen. Das zeigt mir ein weiteres Mal, dass der Autor nicht einmal ansatzweise zu würdigen weiß, vor was für einem Meisterwerk er hier sitzt. Natürlich gibt es Kritik, aber wie hat ein Uswr so schön gesagt? Diese Mimimi Kritik, ist unangebracht. Das Spiel bricht Rekorde, da es ja so mies gelungen ist. Ich habe 100 Stunden damit verbracht (ja. die Story geht natürlich nicht ganz so lange, habe mich aber andauernd in diesem Spiel verloren), jede Kleinigkeit zu genießen und bin mir sicher, dass es etwas derartiges bisher nicht gab! Konnte ich den Artikel bewerten, gäbe es sagenhafte 0 Sterne! ?

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micahmyers 10.11.2018, 13:39
19. Meisterwerk

Nach dem ich diesen Artikel eben gelesen habe, musste ich mich doch tatsächlich hier im Forum anmelden, um diesen mal aus meiner Sicht zu kommentieren. Dass es ein paar Kritikpunkte an diesem Spiel gibt, steht außer Frage. Das Spiel ist jedoch, nicht wie vom Autor beschrieben, tatsächlich ein Meisterwerk. Die Entschleunigung tut dem Spiel, mit einem so enormen Umfang, sehr gut. Ich habe mich über Tage in dieser Welt verloren und kann nicht mal ansatzweise nachvollziehen, dass hier der rote Faden fehlt. Die Story ist überragend und wie sie erzahlt wird, ist bisher einzigartig. Ich habe mich wie in einem sehr langen Kinofilm gefühlt und bin nie gelangweilt gewesen. Dass hier zwischen den Missionen eine Leere herrschen soll, verblüfft mich. Unzählige Male habe ich mich in der Landschaft verloren und bin von meinem eigentlichen Missionsziel angekommen, weil ich aus dem Staunen garnicht mehr raus gekommen bin. Die Möglichkeiten in diesem Spiel sind einzigartig. Die Kritik des Autors an diesem Spiel zeigt mir, dass er das Spiel nicht im richtigen Licht sieht. Mal davon abgesehen, dass es nicht nur ein stupides L nach oben und wiederholtes X drücken ist, da man beim Reiten den linken Stick überhaupt nicht dauerhaft nach oben drücken muss, kann man die sehr langen Wege mit der Kinokamera überbrücken und einfach mal die Landschaft, die Musik und dieses Meisterwerk genießen. Wer hier auf Schnellreisen abzielt, hat den Sinn des Spiels ganz klar verkannt. Sorry, aber ne..
Schnellreisen würden dem Spiel KONPLETT den Charme entziehen. Das zeigt mir ein weiteres Mal, dass der Autor nicht einmal ansatzweise zu würdigen weiß, vor was für einem Meisterwerk er hier sitzt. Natürlich gibt es Kritik, aber wie hat ein Uswr so schön gesagt? Diese Mimimi Kritik, ist unangebracht. Das Spiel bricht Rekorde, da es ja so mies gelungen ist. Ich habe 100 Stunden damit verbracht (ja. die Story geht natürlich nicht ganz so lange, habe mich aber andauernd in diesem Spiel verloren), jede Kleinigkeit zu genießen und bin mir sicher, dass es etwas derartiges bisher nicht gab! Konnte ich den Artikel bewerten, gäbe es sagenhafte 0 Sterne! ?

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