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Rekord-Bußgeld für Google: Brüssels 4,3-Milliarden-Euro-Botschaft an Trump
epa

Die EU-Kommission hat eine weitere Rekordstrafe gegen Google verhängt: 4,3 Milliarden Euro soll der Internetkonzern zahlen. Damit geht Brüssel voll auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Trump.

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trex#1 18.07.2018, 17:30
1.

Eigentlich eine völlig irre und rechtswidrige Entscheidung, die Höhe einer Strafe davon abhängig zu machen, wer gerade im Mutterland des Unternehmens an der Regierung ist. Das ist Rechtsbeugung.

Aber gut, die USA sind da auch nicht besser

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sting111 18.07.2018, 17:31
2. Das trifft Trump nicht,

ist nur ein guter Beleg fuer ihn, dass die EU ein Gegner der USA ist. Hat jemand bei "Apple" gelitten ?

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h.glaps 18.07.2018, 17:33
3. Adobe

ADOBE macht das gleiche mit anderen Farben.
Wann wird ADOBE endlich von der EU überprüft?

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Michael-Kreuzberg 18.07.2018, 17:35
4. Bussgeld gegen Google

Herzlichen Dank Frau Vestager

Die Macht dieser Konzerne muss unbedingt reduziert werden

Da ist google aber nicht allein n, Facebook Amazon und Apple gehören auch zu dem Club.

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izo 18.07.2018, 17:35
5. Warum nicht Apple?

Apple hat seit Jahren deutlich strengere Regularien bei Applikationen, welche auf iOS installiert werden dürfen (z.B. alle Abrechnungen über Apple (20% des Umsatz für Apple), ebenso sind andere Browserengines (also die Anzeigelogik) dort verboten. Steam ist noch nicht auf iOS verfügbar, da die App auch Käufe über Steam ermöglicht hätte, nicht nur das reine spielen, ...
Da finde ich den Ansatz von Android deutlich offener, wenn auch mit einigen Einschränkungen verbunden.
Die Handyhersteller sind da schlimmer, LG bringt beispielsweise bei den Sicherheitsupdates von Juli 2018 auf einmal Amazon Assistent mit, der sich in den Browser einklingt und beim Online-Shoppen die Preise und Angebote von Amazon einblendet (Overlay), da ist dann für technisch nicht Versierte erst mal nicht ersichtlich, dass das nicht Teil der Website ist!

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tzoumaz 18.07.2018, 17:36
6. Halb so wild

am Ende sind die Enten fett. Wollen mal sehen, was da an Strafe übrigbleibt, vielleicht 500 Millionen als Vergleich. Das wären für Google Peanuts. Im Gegensatz zu meinem Bußgeldbescheid können die sich vergleichen. Andererseits würde mich mal interessieren was passieren würde, wenn Google sich über Nacht von Europa verabschieden würde. Ich glaube, in ganz Europa gehen quasi die Lichter aus, Börsen würden crashen und die ganzen Anfragen dieser Hausautomations_Freaks an Google Home Max würden ins Leere laufen. Alter Schwede!

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KingTut 18.07.2018, 17:38
7. Klare ...

... Kante gegen Trump und seine Schützlinge, wenn sie glauben, in der EU die Profite absahnen zu können, sich aber ansonsten nicht um unsere Regeln scheren. Hut ab vor dieser ihre (und damit unsere) Interessen wahrenden EU.

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bloßich 18.07.2018, 17:38
8. Hat nichts mit Trump zu tun !

Die Entscheidung der Kommission als Reaktion auf Trump oder die Handelsauseinandersetzung zu sehen ist falsch. Die Kommission hat diese Untersuche bereits seit langer Zeit geführt und - wie ich finde nachvollziehbar - nach dem geltenden Kartellrecht getroffen.

Ähnlöiche Entscheidungen sind ja auch bereits zu früheren Zeitpunkten z.B. in Bezug auf Microsoft getroffen worden.

Trump wird sicher verscuhen, das als Teil des Handelskonfliktes erscheinen zu lassen und der EU hier Industriepolitik zu untersetellen.
Der Spiegel sollte diese Theorien aber nicht auch noch verbreiten. Es geht hier einzig um einen Verstoß gegen Wettbewerbsrecht.

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weusti 18.07.2018, 17:39
9. Endlich!

Super, die EU- Kommissare und -innen zeigen Mut und offene Kante. Weiter so. Diesen Trump muss man seine Grenzen aufzuzeigen. Das geht leider nur mit offenen Visier.

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