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Rezo und die Folgen: Konservative Katastrophenkaskaden
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Konservativ zu sein, ohne sich öffentlich zur Knalltüte zu machen, ist heute schwerer als je zuvor. Danke, Internet.

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phg2 13.06.2019, 18:27
140.

Leider schafft es (auch) das Internet auch Trump und ev. demnächst Boris Johnson an die Spitze ihrer Staaten zu befördern. Dem Werkzeug Internet können sich halt alle bedienen, Rezo ist da Profi, Frau Klöckner einen Laiendarstellerin.

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Fuxx81 13.06.2019, 18:45
141. Sapperlot

Konservativ zu sein war schon immer ein bisschen peinlich, nur früher, am Stammtisch, hat es einem eben keiner gesagt.

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Drscgk 13.06.2019, 19:01
142. In der konservativen und grundlegend nicht menschengerechten

Katastrophenwelt kann kein Mensch etwas richtig machen. Die Bewahrer der konservativen Welt und die Revolutionäre, beide, sind weder geistig noch materiell befähigt, aus dem gegenwärtigen menschenfeindlichen Katastrophenszenario von Marktwirtschaft den für den Menschen menschengangbaren Ausweg zu finden. Immer endet es in Katastrophenkaskaden, solange der grundlegend falsche Ansatz, die Marktwirtschaft, beibehalten wird. Den Ausweg aus dem Dilemma haben wir schon lange, gehen ihn aber mitnichten. Und das Kapital dazu, den richtigen Weg zu gehen, haben wir auch. Es ist das Kapital der Milliardäre und das Kapital von Karl Marx, das als das Weltdokumentenerbe der UNESCO dorten neben der Bibel hinterlegt ist.

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lustigerseth 13.06.2019, 19:54
143.

Zitat von esquilaxesquilax2
Konservativen ist diese Form der Kakophonie seit 100 Jahren bekannt. Sie (Zentrumspartei) mussten es im dritten Reich über sich ergehen lassen, wurden diskriminiert, eingesperrt oder ermordet (Aktion "Gitter") und haben sich in Teilen bis 1945 trotzdem nicht unterkriegen lassen (Lesen: Sebastian Haffner). Konservative wurden in der DDR schikaniert, bespitzelt, gefoltert und sogar ermordet (Abteilung IV und V der Stasi). Sascha Lobo reitet hier offenkundig vorauseilend vor und diskreditiert was das Zeug hält. Glückwunsch Sascha, Denunzieren will gelernt sein. Stimmt mich bedenklich, dass so abgedruckt werden darf. Am Ende, so lehrt die Geschichte, wenn der Links- oder Rechtsextremismus ans Ruder kommt sind es immer Konservative, die die letzten Bastionen des Widerstandes sind. Darauf dürfen sie stolz sein. Geschichte wiederholt sich oft. Auch jetzt gerät die bürgerliche Mitte in die Zange zwischen Linken und Rechten. Die Union muss jetzt kämpfen und mal Flagge zeigen, wie die CSU das macht.
Sie beschreiben hier die Konservativen als Opfer des Nationalsozialismus. Das ist bestenfalls halbwahr, immerhin waren die Konservativen die Steigbügelhalter der Nazis. Auszug Wikipedia zur Machtergreifung:

"Außerdem waren auch konservative Politiker und Parteien an der Übertragung der Macht an Hitler beteiligt, und zwar durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Hindenburg, durch die Beteiligung an der von Hitler geführten Regierung, durch die Verordnungen des Reichspräsidenten und durch die Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz im Deutschen Reichstag 1933. Der Antikommunismus war Anfang 1933 das verbindende Glied der NSDAP mit der rechten Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) und den Parteien der Mitte (Zentrum, DVP, DStP)."

Das war wahrlich kein Ruhmesblatt für die Konservativen und gibt auch heute zu denken.

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AnonymerNutzer123 13.06.2019, 22:55
144.

Zitat von esquilaxesquilax2
Konservativen ist diese Form der Kakophonie seit 100 Jahren bekannt. Sie (Zentrumspartei) mussten es im dritten Reich über sich ergehen lassen, wurden diskriminiert, eingesperrt oder ermordet (Aktion "Gitter") und haben sich in Teilen bis 1945 trotzdem nicht unterkriegen lassen (Lesen: Sebastian Haffner). Konservative wurden in der DDR schikaniert, bespitzelt, gefoltert und sogar ermordet (Abteilung IV und V der Stasi). Sascha Lobo reitet hier offenkundig vorauseilend vor und diskreditiert was das Zeug hält. Glückwunsch Sascha, Denunzieren will gelernt sein. Stimmt mich bedenklich, dass so abgedruckt werden darf. Am Ende, so lehrt die Geschichte, wenn der Links- oder Rechtsextremismus ans Ruder kommt sind es immer Konservative, die die letzten Bastionen des Widerstandes sind. Darauf dürfen sie stolz sein. Geschichte wiederholt sich oft. Auch jetzt gerät die bürgerliche Mitte in die Zange zwischen Linken und Rechten. Die Union muss jetzt kämpfen und mal Flagge zeigen, wie die CSU das macht.
Boah, sehr, sehr, seeeeehr starker Tobak die Konservativen als anti-reaktionär und Bewahrer der Demokratie während des Nationalsozialismus zu deklarieren. Die Konservativen waren Steigbügelhalter für die Nationalisten und gerade die Schwerindustrie, die Medienkonzerne und die Mittelständler haben den Nationalsozialismus gefördert, da die Medien Informatiosmonopole bekommen haben, die Schwerindustrie und Mittelständler Zwangsarbeiter. Und gerade aus der neoliberalen Ecke kommt immer wieder Kritik an der parlamentarischen Demokratie, da diese der Ökonomie zu wenig schnell und zu wenig gehorsam folge. Fazit: Die Konservativen können auf keine ruhmreiche Geschichte zurückblicken und sie waren die letzten die die Demokratie verteidigt haben. Erst als der Krieg schon verloren war kamen Stauffenberg&Co von ihrer Offizier-Kanzel hinabgestiegen.

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Malto Cortese 14.06.2019, 23:50
145. Horror-Clowns

Die ach-so-Progressiven stecken hinter Hartz IV, Riester-"Rente" und Jugoslawienkrieg. Kann man sich mehr zum Hanswurst machen? Auch in der Nachschau besticht die Bösartigkeit des rot-grünen Verrats an den Wünschen und Idealen der Parteibasis und des Elektorats.

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zweifelturm 14.06.2019, 05:47
146. Das Rinnsal

Zitat von Schartin Mulz
ob es SInn macht, die Polemik von Lobo noch toppen zu wollen. Sie haben offenbar ein einfaches Feindbild. Konservativ, das ist irgendwo in der Ecke NSDAP. So wie für andere jeder links der CDU die DDR wiederbeleben will. Da bedient man dann einfache Feindbilder udn muss seine eigene Position nicht hinterfragen. Weil die anderen ja die Bösen sind, ist man automatisch auf der richtigen Seite. So wie beim Antikommunismus in den USA. Oder beim Antifaschismus der DDR. Beim Anti-Islamismus der Rechten. Irgendwie alles ein bisschen einfach, oder?
Die betreiben hier pflichtschuldigst den albernen Versuch der Verharmlosung und Relativierung des Rechtsradikalismus. Das übliche braune Geschreibsel mit dem Versuch, primitivste rechtsradikale Ideologie in die Gesellschaft als akzeptabel hineinzutragen, den Rechtsradikalen mit zugehöriger Ideologie gesellschaftsfähig zu machen. Ist schon bodenlos dreist, zu fordern, man solle seine demokratische Einstellung hinterfragen. Arg dreist bis brunsbekloppt. Nichts weiter als ein braunes Rinnsal der Unbedarftheit eben. Ein bisschen einfach, oder?

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tucson58 14.06.2019, 06:32
147. Wie sagte den Rezo nochmals ..l...

..... es gibt nur eine legitime Einstellung ......

das sind Aussagen die wohl eher in eine Diktatur passen , als in eine Demokratie. Aber das es es ein Rezoe sagte , ist das auch egal .

ich möchte gerne wissen, was Lobo hier schreiben würde und vor allem alle anderen sagen würden , hätte jemand aus der CDU oder gar der AfD einen solchen Spruch getätigt !

Das wären heute noch Schlagzeilen , da wette ich darauf !

Daran erkenne ich einmal mehr diese Verlogenheit , die leider in unserer Gesellschaft immer weiter um sich greift und die vor allem die Unglaubwürdigkeit von vielen Kolumnisten und Youtuber an den Tag legt

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misterknowitall2 14.06.2019, 09:07
148. Aber sicher...

Zitat von Schartin Mulz
Heute sind plötzlich die Grünen "progressiv". Mit Ideen wie aufs Fahrrad zu steigen.
Rad zu fahren, wenn es möglich ist, ist keine "grüne" Idee, sondern eine logische Konsequenz.

Und Grün gilt als progressiv, weil es alle Andere es nicht sind. Im Grunde sind die Grüne konservative Menschen.

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fettbertig 14.06.2019, 09:16
149. Zukunftsfähig?

Ich stimme mit vielen hier überein, dass man in unserer medialen, vernetzten Welt immer schnell auch auf die Gegner seiner Meinung trifft. Die sind meist lauter und wirken dadurch mächtiger. Das bedeutet, dass eine Diskussion im öffentlichen Digitalraum immer etwas verzerrt ist. Dem kann man als Politiker eigentlich nur durch Geradlinigkeit und Gelassenheit begegnen, ohne dabei verbohrt zu wirken. Das ist durchaus schwierig, da man in unserem Parteiensystem auch Positionen der Führung übernehmen muss, von denen man wohl selbst nicht restlos überzeugt ist. Aber ich behaupte mal, dass Größen, wie Schmidt oder Adenauer wohl heute noch ankämen, da sie ihre Positionen auch gegen Widerstände immer stark vertreten haben und Kritik aushielten. Kurz: Die Menschen spüren, ob Politik mit Überzeugung gemacht wird.

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