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Ripple Labs: Guttenberg macht jetzt in Cyberwährungen
DPA

Das traditionelle Zahlungssystem ist "antiquiert, teuer und ineffizient", findet Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg. Deshalb wendet er sich jetzt der digitalen Finanzwelt zu und fängt als Berater beim Start-up Ripple Labs an.

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daslästermaul 12.07.2014, 18:36
50. Vom Hochstapler zum Start Up Nerd .....

Zitat von sysop
Das traditionelle Zahlungssystem ist "antiquiert, teuer und ineffizient", findet Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg. Deshalb wendet er sich jetzt der digitalen Finanzwelt zu und fängt als Berater beim Start-up Ripple Labs an.
eine wahrlich beeindruckende Karriere ...... . Und für ein klein wenig
mehr als nur einen Teller Suppe und einen Becher Kaffee dürfte er das
wohl auch machen.

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ogg00 12.07.2014, 18:57
51. Hahaha

Eine Betrüger als Berater einer Währung? besser geht nicht!

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BettyB. 12.07.2014, 19:05
52.

Und jetzt auch noch das... Es sollte den Leuten von `Ripple Apps eine Warnung sein...

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NervösesHemd 12.07.2014, 19:14
53. Lustig ist das schon

Zitat von rageagainstthemachine
Was Sie meinen ist Währung. "Geld" ist was anderes. Die Definition von Geld, sollte man eigentlich kennen. Darunter fällt die von Zentralbanken aus dem Nichts erzeugten Digits jedenfalls nicht, genau so wenig wie die bunt bedruckten Schuldscheine, die Sie in Ihrem sog. "Geld"-Beutel mit sich herumtragen.
Also die Zahlungsmittel, z.B. Euroscheine, die man im Geldbeutel mit sich trägt sind laut >>rageagainstthemachine<< ... kein Geld!
Alle herhören: Ihr habt in Euren Geldbeuteln gar kein Geld!
Tja, Geld ist also kein Geld.
Schon lustig hier an einem Samstagnachmittag.

Was einerseits Geld ist und was Ihr andererseits stattdessen in Euren Geldbörsen so mit Euch herumtragt, das verrät an dieser Stelle in Kürze hoffentlich:
rageagainstthemachine!!

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genugistgenug 12.07.2014, 19:23
54. bester Bewerber

mit seinen Vorkenntnissen konnte G. alle Mitbewerber aus dem Feld schlagen - haushoch. Denn mit copy and paste ist der Geldfluss garantiert.

Wie wird G. wohl bezahlt? In Doller/Euros oder mit *.dot Vorlage zum selbstausfüllen :-)

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rageagainstthemachine 12.07.2014, 19:35
55. Zahlungsmittel versus Geld

Zitat von NervösesHemd
Nö, ganz falsch. Tja, dumm gelaufen. Sie kennen die Definition von Geld schon mal nicht. Kleiner Tipp: Einfach einmal auf einen Geldschein gucken, wer da drauf steht und das herausgibt. Na? Richtig: die EZB. Deswegen heißt das Nachmachen von Geld auch wie? Na? Auch richtig: Geldfäschung! Gegenfrage: Und worauf geht die Währung zurück? .
Im Gegensatz zu Ihnen, kenne ich die Definition von Geld und den Unterschied zu Währung / Zahlungsmittel bzw. ungedeckten Schuldscheinen... ...(Tip: Geld ist per Definition nicht nur Zahlungsmittel sondern auch Wertaufbewahrungsmittel....).

Wir haben ein Schuld-"Geld"-System. Sämtl. sog. "Geld" wird ausschliesslich über Schulden erzeugt. Deshalb ist das auch kein "Geldschein", sondern nur ein Schuldschein u. der hat nur solange einen Wert, wie die Schuldner, die den Betrag auf dem Schuldschein schulden, in der Lage sind, diesen in der Zukunft zurück zahlen zu können.

Na, dämmert Ihnen schon was ......bezügl. Ihrem sog. "echten Geld"?

Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied und nicht ganz unwichtig sich zu vergegenwärtigen, in der grössten (Staats-) Schuldenkrise die dieser Planet bisher gesehen hat u. in der wir gerade stecken.

Im Übrigen sind die Zentralbanken selbst die grössten "Geld"-Fälscher, besser gesagt Schuldscheinfälscher.
Sie "drucken" bzw. erzeugen ständig neue (das Schuldgeldsystem kann nur funktionieren, wenn es ständig neue Schuldner gibt), obwohl schon die bereits bestehenden Schulden unmöglich, jemals beglichen werden können.

Auf diese Weise zerstören sie die Werthaltigkeit des Zahlungsmittels u. ohne diese, sind das nur Digits im PC oder eben bunt bedrucktes Papier aber kein Wertaufbewahrungsmittel.

Das können Sie dann Währung nennen oder was auch sonst immer, richtiges "Geld" ist das jedenfalls nicht und ob da als Herausgeber dieses Falschgeldes nun EZB oder FED oder BoJ etc. draufsteht, ist irrelevant. Alles das gleiche aus dem Nichts erzeugte Luftgeld.

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TS_Alien 12.07.2014, 19:40
56.

Schön blöd, wer sein richtiges Geld in so etwas wie Bitcoins "anlegt". Kryptowährung klingt gut (für Laien reicht das schon). Es gibt aber niemanden, der hinter Bitcoins steht und für deren Wertstabilität sorgt. Ganz im Gegenteil. Bitcoins sind gezielt darauf ausgelegt, stark im Wert zu schwanken und diejenigen enorm zu bevorteilen, die die ersten Bitcoins erzeugt haben. Sonst hätte man beides leicht verhindern können, indem man bei der Erzeugung von Bitcoins einen momentan realen Gegenwert einbaut. Hinter richtigen Währungen stecken ganze Volkswirtschaften. Die sorgen für eine stabile Währung.

Es gibt gute Anwendungen für Kryptogeld. Die meisten Menschen benötigen diese aber nicht. Also benötigen sie auch kein Kryptogeld. Kryptogeld muss in erster Linie die Eigenschaften von Geld aufweisen. Dazu gehört eine Wertstabilität über einen längeren Zeitraum. Das können Bitcoins nicht gewährleisten (mit Absicht!). Und damit sind sie kein Geld.

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Newspeak 12.07.2014, 20:15
57. ...

Das traditionelle Zahlungssystem ist "antiquiert, teuer und ineffizient", findet Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Ja, und es ist weniger gut fälschbar, weniger gut kontrollierbar und damit freiheitlicher. Als Dauerproduzent von heißer Luft und Plagiaten hat Guttenberg aber in virtueller Währung sicher sein Metier gefunden. Solche Menschen sollten generell nur in der virtuellen Welt leben, aber abgekoppelt von Auswirkungen in der Realität. Ein Second Life für Banker, Politiker und Militärs, wo sich alle ganz doll wichtig fühlen können bei ihrem perversen Tun und normale Menschen in Frieden lassen.

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rageagainstthemachine 12.07.2014, 20:15
58. wertstabil....hihi

Zitat von TS_Alien
Hinter richtigen Währungen stecken ganze Volkswirtschaften. Die sorgen für eine stabile Währung. Dazu gehört eine Wertstabilität über einen längeren Zeitraum. Das können Bitcoins nicht gewährleisten (mit Absicht!). Und damit sind sie kein Geld.
Sie meinen so "wertstabil" wie z.B. der US$, der in den letzten 100 Jahren ca. 98% seiner Kaufkraft eingebüsst hat und die "stabile" Volkswirtschaft USA, die heute mit 17 Billionen US$ in der Kreide steht und die ohne den US$ als beliebig zu reproduzierende Weltleitwährung, völlig abgekoppelt von jedem richtigen "richtigen Geld oder Wert" wie Sie das so schön nennen, schon 1970 pleite gewesen wäre....

Oder so stabile Volkswirtschaften wie Argentinien, das gerade zum 5. Mal in 30 Jahren dabei ist, pleite zu gehen.
Oder Griechenland das längst pleite wäre, wenn es nicht den .... wievielten ..... "Rettungsschirm" gegeben hätte....
Oder.......

Ganz zu schweigen von den Tausenden von Papierwährungen die es im Laufe der Geschichte schon gegeben hat und die bisher noch ALLE verschwunden bzw. an Hyperinflation gestorben sind. Papiergeldwährungen haben bisher (ausser denen die momentan im Umlauf sind u. auch die wird es irgendwann nicht mehr geben) eine Fehlerquote von 100%! Vielleicht sollte man sich langsam mal was Besseres einfallen lassen. Kryptowährungen könnten das womöglich sein oder .... man geht wieder auf was ganz "Altmodisches" zurück, etwas das immerhin die letzten paar tausend Jahre bis heute funktioniert hat.......

Was richtiges Geld ist, wissen die Banker ganz genau:

"Gold is money. Everything else is credit!"
(J.P. Morgan, in einer Rede im US-Kongress 1912)

"Stabile Währung", selten so gelacht!

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hefe21 12.07.2014, 20:20
59. Das Ding

Wir haben ein Schuld-"Geld"-System. Sämtl. sog. "Geld" wird ausschliesslich über Schulden erzeugt. Deshalb ist das auch kein "Geldschein", sondern nur ein Schuldschein u. der hat nur solange einen Wert, wie die Schuldner, die den Betrag auf dem Schuldschein schulden, in der Lage sind, diesen in der Zukunft zurück zahlen zu können.

Soviel Rage against kann nicht unwidersprochen bleiben. Ich nehme an, sie haben ihre Inspiration auch von jenem Wiener Professor, der mit der These vom Geld aus dem Nichts von Zeit zu Zeit die Medien beschäftigt.
Buchhalterisch wird durch den Buchungssatz "Forderung an Kreditnehmer" gegen "Verbindlichkeit gegenüber Giroguthaben" bei der Zuteilung tatsächlich Geld aus dem Nichts erzeugt.
Volkswirtschaftlich ist ein Kredit jedoch Geld aus der Zukunft, abgedeckt mit Geld aus der Vergangenheit (=Sparguthaben). Und das ist ja auch sinnvoll, denn keinem Sparer kann ein Zins gewährt werden, wenn nicht ein anderer mit diesem Geld investieren, konsumieren oder was auch immer machen will. Wird der Kredit also in einen funktionierenden Betrieb investiert, ist das scheinbare Schuldgeld also durch die bereits erarbeiteten Sparguthaben und die zukünftige wirtschaftliche Tätigkeit des Betriebes "abgesichert". Die unvermeidliche Ausfallquote ist bis zu einem bestimmten Prozentsatz in der Kalkulation enthalten. Und genau hier beginnt das Dilemma. Die Politik und die verantwortliche Aufsicht haben dem Drängen jener nachgegeben, die natürlich genau wussten, das bei Einhaltung dieser fragilen Balance niemals das Heer an Investmentbankerhirnis, Börsendummschwätzern, Beraterhochstaplern, Boniräubern etc. finanziert werden konnte. Der Euro kam beim geplanten Einreissen von vorhandenen Immunsperren gerade recht. Die Medien haben die dreiste Plünderernummer mit Jubelhurentum begleitet und lassen sich auch heute noch fast jeden Quatsch auf die Augen binden. Die irren öffentlich rechtlichen Börsenberichte müssten eigentlich den Entzug der Sendelizenz zur Folgen haben.
Zu Guttenberg fällt mir leider nur ein Filmtitel ein. "Das Ding aus einer anderen Welt" - man ahnt, wie der Kerl enden wird.

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