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Rollenspiel-Klassiker "Morrowind": In dieser Welt ist fast alles möglich

Mit "Morrowind" begann im Jahr 2002 der Trend hin zu immer größeren, komplexeren, offenen Spielwelten. Wir erinnern an den Rollenspiel-Klassiker aus der "The Elder Scrolls"-Reihe, zu der zum Beispiel auch "Skyrim" gehört.

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livinglegend 26.05.2014, 10:35
1. Alles richtig, auch heute noch wunderbar zu spielen: Vergessen wurde:

... allerdings, das alle Elder Scrolls Titel von der COmmunity leben, die extrem viel Zeit ind zusätzliche Arbeit in diese Spiele investiert. Die Elder Scrolls Titel sind meist sehr komplex und voller Fehler, die Community geht nicht nur hin und patcht diese Fehler in Eigenregie, sondern entwickelt zusätzliche Grafiken, verschönert das ganze und und und. Das Video da oben ist das beste Beispiel: Das Spiel sieht normalerweise so nicht aus. Es sieht wesentlich schlechter, da ja auch schon sehr alt. Der verwendete Mod hierbei für die besser aussehende Grafik ist der Morrowind Overhaul Mod!

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Belfort 26.05.2014, 10:43
2.

Ich habe ohnehin nie verstanden was die ganzen PC-Games wollen.

Wenn ich eine Top-Story will greife ich zum (E-)Buch.
Wenn ich eine Top-Darstellung will gehe ich ins Kino.
Wenn ich aber "selbstbestimmt" Dinge erkunden und enträtseln möchte -
nur dann greife ich zum PC-Game.

Diese ganzen Parkour-"Spiele" bei denen man nur Posten abläuft um eine debile Story in trauriger Grafikqualität zu erhalten waren mMn schon immer für die Tonne (Lara Croft u. tausend andere Langweiler).

Erst Bethesda hat mit Fallout, Oblivion, Skyrim hier wirklich interessante Ergebnisse geschaffen.

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Wurstwesen 26.05.2014, 10:46
3. tolle Spiel

Das war schon ein feines Spiel. Von der Grafik her könnte man es heute auch noch ertragen, auch wenn es nicht mehr so bombastisch erscheint.
Aber es hat schon Maßstäbe gesetzt seinerzeits. Vor allem die Wassereffekte, die dank directx9 zum Einsatz kamen, haben es mir angetan.

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kurosawa 26.05.2014, 11:31
4. ein klassiker...

Zitat von sysop
Mit "Morrowind" begann im Jahr 2002 der Trend hin zu immer größeren, komplexeren, offenen Spielwelten. Wir erinnern an den Rollenspiel-Klassiker aus der "The Elder Scrolls"-Reihe, zu der zum Beispiel auch "Skyrim" gehört.
...der crpg geschichte. Zu recht. Besonders schoen fand ich im vergleich zu aktuelleren ablegern das art design. An die 'kaefer taxis' muss ich heute noch gelegentlich denken.

Wer eine anspruchsvolle story sucht sollte sich einmal die mod's (eine untertreibung) nehrim und des bald erscheinenden enderal des deutschen entwicklers sureai anschauen. Was die jungs hier abliefern laesst so manchen vollpreis titel alt aussehen

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Karl_Lauer 26.05.2014, 11:39
5.

Zitat von sysop
Mit "Morrowind" begann im Jahr 2002 der Trend hin zu immer größeren, komplexeren, offenen Spielwelten. Wir erinnern an den Rollenspiel-Klassiker aus der "The Elder Scrolls"-Reihe, zu der zum Beispiel auch "Skyrim" gehört.
Oh man, als ich Morrowind das erste mal installierte, erfüllte mein damaliger Rechner (glaube ein Athlon mit 600-700 Mhz und damals schon etwas ältlicher TNT2 Pro) nicht so recht die Systemvoraussetzungen. Die Folgen: im Gelände lief es einigermaßen, in Balmora musste ich aber demütig den Blick zu Boden senken um eine akzeptable Framerate zu halten.

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Kaygeebee 26.05.2014, 12:00
6. optional

Ich hatte zu Anfang enorme Schwierigkeiten mit Morrowind. Nicht weil es so schwierig war, sondern weil ich einfach nicht wusste was ich tun sollte. Es gab eine erste Hauptquest, ansonsten konnte man aber machen was man wollte. "Hier ist die Welt, mach wozu du Lust hast!" Die Welt war wie ein riesiger Sandkasten.

Auch musste man die unzähligen Dialoge wirklich lesen, vor allem da diese nicht immer vertont waren. In diesen versteckten sich aber die Informationen zur Quest. Einen Questmarker wie in Skyrim, der einem jeden Banditen und jedes Item abgezeigt hat, gab es nicht.

Wenn man die Lernphase hinter sich hatte so hat Morrowind wirklich enorm Spaß gemacht (sofern man einen starken PC hatte). Spiele mit so viel Freiheit gibt es kaum noch. Skyrim gaukelt einem zwar Freiheit vor, nimmt einen aber ständig an die Hand und es gibt praktisch keine Konsequenzen. Ein typischer Indikator der Casualisierung...

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a.weishaupt 26.05.2014, 12:30
7. Character

Charakter kann man haben, aber man kann keiner sein. Ein "character" in diesem Zusammenhang ist auf Deutsch eine Figur. Inzwischen liest man es fast nur noch falsch.

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Thyphon 26.05.2014, 17:05
8. Sweet Memories

Zitat von Karl_Lauer
Oh man, als ich Morrowind das erste mal installierte, erfüllte mein damaliger Rechner (glaube ein Athlon mit 600-700 Mhz und damals schon etwas ältlicher TNT2 Pro) nicht so recht die Systemvoraussetzungen. Die Folgen: im Gelände lief es einigermaßen, in Balmora musste ich aber demütig den Blick zu Boden senken um eine akzeptable Framerate zu halten.
Japp, das ging mir damals ähnlich.

Ich weiß noch, wie ich mir damals eine Landkarte von Morrowind ausdruckte, um auf ihr alle Schnelltransportverbindungen mit Lineal und verschiedenfarbigen Stiften einzuzeichnen. Denn im Gegensatz zu Skyrim gab es keine Schnellreisefunktion, indem man einfach nur auf die Ingamekarte klickte. Mann musste dazu entweder am Hafen ein Boot mieten, sich beim nächsten Niederlass der Magiergilde teleportieren lassen oder eine Reise mit dem Schlickschreiter (besagte "Käfer") buchen, um von A nach B zu gelangen. Das Problem dabei: Boote können nur Hafenstäte erreichen, Magier teleportieren nur in Städte, in denen es andere Magier gibt und die Schlickschreiter machten auch nicht überall halt.

Daher musste man ggf. mehrfach umsteigen, was nur an bestimmten Punkten ging, und was natürlich eine gewisse Planung voraussetzte. Im vergleich zu Skyrim mag das unkonfortabel wirken, aber tatsächlich mate verlieh das dem Spiel eine gewisse Glaubwürdigkeit und einen gewissen Tiefgang, den aktuelle RPGs (auch Skyrim) nicht mehr erreichen - ein Preis der Casualisierung.

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Kiste 27.05.2014, 15:20
9.

Es gibt Spiele, bei denen man nie über die erste halbe Stunde hinauskommt. Morrowind war so eins. Dann stand es 10 Jahre im Regal mit dem vorwurfsvollen Anspruch, durchgespielt zu werden. Irgendwann nervte das, und ich habe es weggeworfen. Zum Glück gibt es heutzutage dank Internet keine Fehlkäufe mehr und ich spare im Jahr bis zu 2000 Euro.

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