Forum: Netzwelt
Schnüffel-Software: Trojaner-Affäre bringt bayerischen Minister in Bedrängnis

Bayerns Innenminister Herrmann wiegelt ab:*An der Schnüffelsoftware*seiner Beamten*sei nichts illegal gewesen. Doch ein*Gericht sieht das anders - und offenbar sogar das BKA. Deutschlands oberster Kriminalbehörde*war der Bayern-Trojaner zu heiß.

Seite 10 von 18
Hubert Rudnick 11.10.2011, 18:53
90. Nixon

Zitat von CLuehr
im Frost/Nixon Interview
Richard Nixon war doch nur ein Paradebeispiel wie man es nicht hätte machen sollen, man muss eben geschickter vorgehen, so dass man nicht auffliegt.
Und wie viele unerkannte und ungesühnte Beispiele aller Art Nixon gibt es noch?
HR

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ramuz 11.10.2011, 18:54
91. Also dann mal aus Bayern...

Zitat von der andere
Was wollen Sie eigentlich?
Die Einhaltung von Rechtsnormen durch die, die qua Amt dazu verpflichtet sind.
Zitat von
Glauben Sie ernsthaft, die Behörden oder Polizisten wollen aus Unschuldigen irgendwelche Straftäter machen...?!
Antwort als erfahrener Bayer: Klares dickes JA !
Zitat von
Es wurden die flaschen Mittel angewendet, ok!
Na dann schiess ich Foristen wie Sie beim nächsten persönlichen Zusammentreffen weg ... war halt falsches Mittel, hatten Sie halt Pech. ooops... Das war jetzt genau so dumm, gelle? Sie regen sich jetzt zu recht auf!!!!
Zitat von
Aber es wurden nicht irgendwelche Unschuldigen "angegriffen",
"Ach?" ( Loriot ) Dieser Satz von Ihnen zieht einem wegen seiner nivellierenden Naivität doch glatt die Schuhe aus. Woher wollen Sie denn das wissen?
Zitat von
sie tun ja gerade so, also ob die Stasi, die einfach nur so alles wissen wollte, wieder am Werk ist?!
Antwort als erfahrener Bayer: Klares dickes JA-GENAU-DAS-WÄRE-DER-CSU-AM-LIEBSTEN!

Si tacuisses....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manka 11.10.2011, 18:59
92. .

Zitat von der andere
1. Liegt die Software auch nicht irgendwie herum, sondern nur wenige Leute kommen damit zusammen! Diese Leute wissen, was sie dürfen, und setzen die Software so ein, wie es der richtliche Beschluss, nach dem sie handeln, vorgibt. Eben wie ein Polizist, der seine Waffe in der Hand hält. Der hält sich auch an die Regeln, obwohl die Waffe/Software "mehr" könnte.
Wie gesagt, die Software darf nicht mehr können. Da gibt es nichts zu diskutieren. Das diese einfache Vorgabe des Verfassungsgerichts nicht verstanden und umgesetzt wird, ist der eigentliche Skandal. Absolute Sicherheit gibt es in unseren informationstechnischen Systemen nicht. Deshalb darf es keinerlei Aufweichung oder Ausnahme geben, denn diese könnte missbraucht werden. Bei der untersuchten Software sogar mit relativ wenig Aufwand.

Zitat von der andere
2. Mein Vergleich mit dem Ausland war bezüglich der Hysterie gemeint. Manche Foristen sind anscheinend erst zufrieden, wenn der Staat gar nichts mehr macht... warum nur...?!
Jetzt mal bitte nicht das weinen anfangen. Der Staat bzw. seine Organe haben großen Spielraum bei der Strafverfolgung. Beim Einschränken der Persönlichkeitsrechte hat er zum Glück nur die absolut Notwendigsten. Wenn heraus kommt das sich darüber hinweggesetzt wurde, darf das Geschrei ruhig mal etwas lauter sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GrafZahl 11.10.2011, 19:00
93. Verfassungsschutz?

Wo ist eigentlich der Verfassungsschutz wenn man ihn braucht?

Wer so dreist die Verfassung bricht wie die, die solche Mittel einsetzen, der sollte vom Verfassungsschutz dringend überwacht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ramuz 11.10.2011, 19:00
94. Also jetzt mal...

Zitat von der andere
1. Liegt die Software auch nicht irgendwie herum, sondern nur wenige Leute kommen damit zusammen! Diese Leute wissen, was sie dürfen, und setzen die Software so ein, wie es der richtliche Beschluss, nach dem sie handeln, vorgibt.
.. sollten Sie aufhören, in Bayern an Rechtmässigkeit zu glauben in Polizeikreisen! Sie decouvrieren sich als entweder ahnungsloser Ignorant oder wissender Verfälscher. Kreuzen Sie beliebig an...

Zitat von der andere
Eben wie ein Polizist, der seine Waffe in der Hand hält. Der hält sich auch an die Regeln, obwohl die Waffe/Software "mehr" könnte.
Was wissen Sie z.B. über prügelnde Rosenheimer Polizeidienstellenleiter, über stalkende vorbestrafte Polizeidirektoren (!!!), über oberbayerische handgreifliche Kriminelle... oops:Kriminalpolizisten, über die Todesschüsse auf Eisenberg in Regensburg, über Niederschlagung von Anzeigen gegen Prominente, über Rehabilitation von besoffenenn Todesfahrern.... Mann Mann Mann... so schnell kann ich den Kopf gar nicht schütteln, wie mir graust...Sie haben echt keine Ahnung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dongerdo 11.10.2011, 19:00
95.

Zitat von der andere
Es wird Software eingesetzt, die gesetzeswidrige Funktionen enthält. Der Rest der Software ist in Ordnung und wenn sie so genutzt wird, d.h. nach richterlichen Vorgaben, um Verdächtigen zu überwachen, ist alles i.O. Wenn die anderen Funktionen genutzt worden sind, ist es falsch und gesetzeswidrig und gehört bestraft! Aber das irgendwelche Schreiberlinge daraus einen Skandal ableiten wollen und pauschal alle Überwachung und Polizisten und überhaupt kritisieren, ist falsch!
Eine Software wird nach einem Lastenheft entwickelt. Die Erstellung dieses Lastenheftes und der Auftrag erfolgten nach dem Spruch des Bundesverfassungsgerichtes. Zu diesem Zeitpunkt war bekannt dass diese Funktionen dem Grundgesetz widersprechen und es aller Wahrscheinlichkeit auch im Jahre 2011 noch tun werden.

Es ist belanglos ob diese Funktionen eingesetzt wurden - das Vorhandensein als solches ist der Skandal (und nein - eine hessische IT-Firma setzt solche Funktionen nicht einfach mal so ohne Auftrag in Code um)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der andere 11.10.2011, 19:01
96. Ach Kinners

Zitat von ramuz
... Na dann schiess ich Foristen wie Sie beim nächsten persönlichen Zusammentreffen weg ... war halt falsches Mittel, hatten Sie halt Pech. ooops... Das war jetzt genau so dumm, gelle? Sie regen sich jetzt zu recht auf!!!! ....
So kommt ein herbeigeschriebener Skandal daher: Sie vergleichen jetzt schon Software mit Erschießen! Merken Sie aber nicht, oder?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manka 11.10.2011, 19:01
97. .

Zitat von dongerdo
Es ist keine Unfähigkeit - die haben das schon verstanden. Es ist der Unwille dem Urteil zu Folgen der wahrlich erschreckend ist.
Gefühlsmässig bin ich da bei Ihnen. Nur beweisen müsste man es, um es überzeugt behaupten zu können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fritz Motzki 11.10.2011, 19:01
98. Selbst wenn nicht

Zitat von gofy55
...sie tun ja gerade so, also ob die Stasi, die einfach nur so alles wissen wollte, wieder am Werk ist?!
Verehrter Forist, ich bitte Sie: es wird verfassungs-, resp. grundgesetzwidrige Software eingesetzt. Die handelnden Beamten berufen sich auf "Befehle von oben" und beteuern, nichts als ihre Pflicht getan zu haben. Zuständige Minister und Behörden sagen, es sei alles in Ordnung und leugnen die einschlägigen Urteile.
Für mich sieht das aus wie STASI, redet wie STASI, handelt wie STASI und gibt sich selbstgefällig wie STASI. Oder habe ich da etwas nicht richtig mitbekommen?[/QUOTE]

Warum fällt mir bloß immer die Szene aus "Kir Royal" ein, in der Baby Schimmerlos den Pfaffen schmiert, um an seiner Stelle die Beichte abzunehmen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 11.10.2011, 19:02
99. Nix Bundestrojaner

Zitat von der andere
Ganz Recht! Aber das war es auch - das Behörden unfähig und träge sind, ist ja nix neues. Aber daraus wieder einen Riesen-Skandal machen zu wollen, hat was von der Mücke und dem Elefanten...!
... stimmt! Und wie es aussieht war das ganze wieder mal ein Sturm im Wasserglas! - Von wegen Bundestrojaner!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 18