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Schüler verkauft gefälschte Follower: Fake Views
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Ein deutscher Teenager startet aus dem Kinderzimmer ein Geschäft mit gefälschten Likes und Followern auf sozialen Netzwerken. Der erste Kunde überweist vier Euro. Dann geht die Nachfrage steil nach oben.

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foamberg 22.12.2017, 02:08
20. fake-accounts

ich habe schon zig-mal angebote zum kauf von followern bekommen - aber mein weg ist der gegenteilige, ich lösche alle kommerziellen anfragen, alle idioten fashion-blogs und fake accounts erkennt man meistens daran, dass sie noch nichts oder fast nichts gepostet haben. insgesamt ist die masse der instagram-accounts letztklassiger selfie und produktmüll, die paar guten erkennt man sofort. (jede 0 glaubt ja heutzutage, photograph zu sein und von 0en scheints millionen zu geben!) ;-)

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dasfred 22.12.2017, 05:29
21. Alte Weisheit

In Deutschland wird nicht bestraft, wer Böses tut, sondern wer sich erwischen lässt. In diesem Land gibt es täglich Millionen kleiner Untaten im Graubereich oder auch darüber hinaus, die nie geahndet werden. Den Erwischten ist meist ihre Gier zum Verhängnis geworden, weil sie nicht rechtzeitig die Notbremse ziehen.

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kain1 22.12.2017, 08:47
22. Schlicht illegal

Da die verkauften Accounts aus gestohlenen Bildern und gestohlener Rechenzeit auf infizierten Rechnern (bots) bestehen sind diese definitv illegal. Somit kann der Weiterverkauf nicht legal sein und dürfte nah an der Hehlerei liegen.
Abgesehen von der Steuerhinterziehung für MWSt und Einkommenssteuer

Aber gutes Geschäftsmodell á la des Kaisers neue Kleider

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unpolit 22.12.2017, 09:03
23. Wie wäre es,

wenn sich mal jemand darum kümmern könnte, dem engagierten jungen Mann den Weg aufzuzeigen, zukünftig steuerrechtskonform zu arbeiten. Spiegel könnte sicher helfen, den Kontakt herzustellen.
Und da im Großen so oft ein Auge zugedrückt wird, warum nicht auch hier mit Augenmaß agieren?
Es gibt einen Bedarf, es gibt einen Markt, er bedient diesen. Warum nicht?

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inmyopinion61 22.12.2017, 09:27
24. Er bedient nur den Markt der Eitelkeiten.

Eitelkeit und Größenwahn der Twitterer u. Co. werden bedient. Neulich twitterte ein Politiker ernsthaft, er freue sich über 20.000 echte Follower. Wer's glaubt...

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blödbacke 22.12.2017, 09:31
25. Startup-Förderung!?

Gut, hier im Artikel ist sicherlich nicht das beste Beispiel genannt, aber aus solchen kleinen Garagenfirmen können Weltkonzerne entstehen. Dafür sollte der Staat 1Click-Anmeldungen samt Beratung anbieten.

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ag999 22.12.2017, 10:03
26. Typisch deutsches gejammer

Das Finanzamt kommt und holt dein letztes Hemd blabla kommt nur von Leuten die das Modell überhaupt nicht verstehen. Das Internet ist nicht an Nationalstaaten gebunden. Die Domain in den USA mit Whois Verschleierung, der Webserver in Schweden da möchte ich mal sehen was das deutsche Finanzamt macht. Die bekommen es ja nicht mal hin das chinesische Händler über Amazon.de UST abführen.
Die Einnahmen werden über Paypal laufen, für ein paar Euro wird das Geld zu Bitcoin oder ETH, solange man beim Chashout unter 10k bleibt kräht da kein Hahn nach, es könnten ja auch einfach Gewinne aus BTC invests sein. Alles andere muss der Staat erst mal beweisen

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iSd3d 22.12.2017, 12:25
27. Bankkonto

Das Finanzamt würde da nie im Leben hinter kommen, da habt ihr alle recht. Ihr überseht das wichtigste: er wickelt alles über sein eigenes Konto ab, garantiert bei einer deutschen Bank. Und damit werden sie ihn kriegen.
Wobei das weniger ein Problem sein sollte. Selbst wenn er 19% USt. und 40% Einkommenssteuer zahlen sollte, bleiben immer noch 15% vom Umsatz als Gewinn hängen, davon kann er seine Steuerschulden locker begleichen und weitermachen.

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derlabbecker 22.12.2017, 12:49
28. frage mich...

.... wie ein Minderjähriger mehrere Konten eröffnen kann und welche Eltern es nicht merken, dass jeden Tag DHL und Co mit Karren voller Pakete kommen... davon abgesehen, dass mein Junge Klamotten von Markenlabeln trägt die er sich nie und nimmer leisten kann und ich als Elternteil ihm nicht gekauft habe. Für letzteres muss man nicht mal in seinem Zimmer schnüffeln gehen, mir würde es sofort bei der Wäsche auffallen....
Die steuer- und strafrechtlichen Bestandteile seines Tuns wurden hier ja schon hinreichend diskutiert.

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xineohp 22.12.2017, 13:45
29. Wieso ...

... hat ein Minderjähriger unbegleiteten Zugang zum Internet? Die Eltern müssen schon aus Gründen der Aufsichtspflichtverletzung haften. UND: der Fall ist ein schönes Beipiel dafür, dass 'Medienkompetenz' bei Minderjährigen Gefährdungspotential hat. Es wird Zeit zum Umdenken und die internetfähigen Geräte wieder auf ein Minumum zu beschränken ;-)

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