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Schweden: Implantierter Chip soll Wohnungsschlüssel ersetzen

Schlüssel sind lästig. Was liegt da näher, als sie durch einen Mikrochip zu ersetzen? Eine Schwedin hat sich die Technik in die Hand pflanzen lassen. Damit ist sie nicht einmal alleine.

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Tevsa 19.11.2014, 16:12
1. Super für Diebe

Ich würde als Einbrecher mich in umkreis von 10 Meter (soweit strahlen RFID's) mit einem Gerät das den entsprechende Code kopiert - und schwups ist die Wohnung leer. Praktisch heisst nicht sicher.

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alternativloser_user 19.11.2014, 16:20
2. Technikalptraum

In einigen Jahren wird es dann vermeutlich soweit sein, dass jeder Mensch direkt nach der Geburt einen Chip verpasst bekommt auf dem Name, Geburtsort, Geschlecht, Augenfarbe, Blutgruppe, DNA, Personalausweisnummer, Sozialversicherungsnummer etc. gespeichert wird.

Und das ganze wird dann natürlich nur zu unserer Sicherheit gemacht und alternativlos sein.

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Kurti23 19.11.2014, 16:21
3.

Und wie kommt die Dame dann bei einem Stromausfall in ihre Wohnung? Was macht sie wenn sie umzieht?
Ansich ist die Idee ja ganz gut, aber auch durch den Einwand des ersten Postings hier noch etwas schlecht durchdacht.

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Loddarithmus 19.11.2014, 16:24
4. Und wo einem bisher vielleicht der Schlüssel ...

... geklaut wurde, wird man dann eben die ganze Hand los sein. Ich freu mich drauf!

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B.C. 19.11.2014, 16:34
5.

Zitat von Tevsa
Ich würde als Einbrecher mich in umkreis von 10 Meter (soweit strahlen RFID's) mit einem Gerät das den entsprechende Code kopiert - und schwups ist die Wohnung leer. Praktisch heisst nicht sicher.
1. Passive RFIDs "strahlen" nicht.

2. Arbeiten solche sicherheitsrelevanten RFIDs nicht mit einem einfachen "Code" der kopiert werden kann, sondern per AES-verschlüsselter Datenübertragung.

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Loddarithmus 19.11.2014, 16:35
6. Nachtrag zu #4

Da steht dann in der Zeitung unter der Rubrik "Verloren/Gefunden" nicht mehr "Rotes Schlüsseletui aus Leder mit defektem Reißverschluss", sondern "Linke haarige Männerhand mit abgebrochenem Daumennagel".

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peroxyacetylnitrat 19.11.2014, 16:39
7.

" Der Chip in der Hand stellt dazu nur eine Weiterentwicklung dar, er kann als Ersatz für Schlüssel oder Passwörter für Türen oder Computer verwendet werden. Einfach mit der Hand vor dem Lesegerät wedeln - fertig."
klingt so, als ob beide Lösungen parallel genutzt werden, Schlüssel und Chip. Autos kann man ja auch sowohl per Fernbedienung als auch per Schlüssel öffnen. soviel zum Stromausfall, lesen und denken... und selbst wenn es die einzige Möglichkeit wäre in die Wohnung zu kommen, solche chipbasierten Schlösser funktionieren üblicherweise unabhängig vom normalen Stromnetz, oft mithilfe von Batterien, die natürlich in regelmäßigen Abständen gewartet werden müssen. gibt es heute schon bei vielen Gebäuden, der einzige Unterschied ist dass man den Chip am Schlüsselbund und nicht in der Hand hat.
Von wegen Einbrecher: das ist Unsinn dass der Chip im Umkreis von 10m auslesbar sein muss. schon mal was von nfc gehört? ist im Prinzip auch rfid und funktioniert nur in cm-Entfernung. nur mal so als Beispiel, man kann die sendeleistung also variieren und noch andere Sicherungen einbauen. was nicht heißt dass man es nicht knacken kann, aber eben nicht so einfach. auch ein schloss kriegt man irgendwie auf oder man bricht die Tür auf....

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alex2k 19.11.2014, 16:56
8. ähmm...

was ist mit dem Fingerabdruckscanner?

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fördeanwohner 19.11.2014, 17:05
9. -

"Die Bevölkerung habe technischen Neuerungen eben schon immer aufgeschlossen gegenübergestanden", heißt es im Artikel.
In Schweden ist das tatsächlich so. Eine bargeldlose Gesellschaft z.B. wird auch versucht zu erreichen. Es ist beispielsweise nicht möglich, mit Bargeld ins ABBA-Museum zu kommen, Busfahren funktioniert in einigen Gegenden nur über Handyzahlung, sogar einige öffentliche Toiletten kann man nur per Handyzahlung betreten.
Das mag ja ersteinmal praktisch erscheinen, allerdings ist es übel, dass es dabei dann nur diese eine Möglichkeit gibt.
Gegen den Handywahn wird allerdings bereits wegen Altersdiskriminierung geklagt.

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