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Series 3 im Test: Das kann die neue Apple Watch - und das nicht
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In der dritten Version wird Apples Smartwatch vom iPhone unabhängig, zumindest ein bisschen. Wir haben getestet, wie sich die neu gewonnene Freiheit nutzen lässt. Und wo ihre Grenzen liegen.

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jsk 20.09.2017, 13:27
1. Etikettenschwindel

Wasserdichtigkeit bis 50 m ist kein Vorteil sondern ein Nachteil.
Das entspricht einem erlaubten Druck von 5 bar, was die Uhr nach DIN 8310 weder zum Duschen noch zum Schwimmen freigibt.
Dazu wäre eine Wasserdichtigkeit bis zu 10 bar notwendig.
Insofern betreibt Apple hier einen Etikettenschwindel.

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Newspeak 20.09.2017, 13:32
2. ...

Ich finde der Beitrag steckt voller interessanter Absurditaeten.

Einerseits ist es total faszinierend, was Ingenieure und Programmierer da zusammenbasteln, und was mal alles in so einen kleinen Raum unterbringen kann. Andererseits ist es ebenso faszinierend, wie proprietaere Geschaeftsmodelle dann die praktische Nutzbarkeit wieder einschraenken, also Musik nur von Apple, den Zwang einen Vertrag abschliessen zu muessen, an der Grenze ist schluss, was fuer ein gigantischer Unsinn und Widerspruch in sich selbst. Und am Schluss die Frage, braucht man es wirklich? Will man wirklich auf einem so kleinen Display Mails lesen, man kann ja nicht mal die Musiktitel ganz anzeigen. Ich warte auf den Gegentrend, so aehnlich wie bei Kopfhoerern. Erst mussten sie immer kleiner werden, unsichtbar, ins Ohr hineingehen, jetzt setzen sich die Teens Monsterkopfhoerer fuer unterwegs auf, so gross, wie man die frueher nicht zuhause hatte. Folgerichtig wird es in Zukunft sicher irgendwann pizzagrosse Taschenuhren geben, die alles koennen, was die IT Gadgetabteilung hergibt.

Meiner Meinung nach sollte man lieber Augmented Reality Brillen ausbauen. Das koennte cool sein, wenn man die Informationen direkt ins Gesichtsfeld eingeblendet bekommt. Dann gibt es auch keine technischen Limitationen zur Displaygroesse mehr.

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darthkai 20.09.2017, 13:40
3. Back to the roots

Mobilfunk nur mit der Telekom, nur im Land und ein wenig teurer. Die Jünger werden dieses Feature als liebenswürdige Nostalgie feiern und im Urlaub dann halt eine lokale Zweituhr kaufen ^^

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h4ush3rr 20.09.2017, 13:41
4. Wasserdicht..

Siehe Vorredner. Einmal 50 Meter geschwommen damit, und die „wasserdichte“ Super-duper-Watch ist hinüber. Das Teil überflüssiger Elektroschrott.

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fd2fd 20.09.2017, 13:43
5.

Es gab genug kritische Stimmen, die besagten Smartwatches taugen nur als Sporttracker. Und das gilt bis heute.
Die Geräte sind bezogen auf ihren Nutzen viel zu teuer, können kaum eigenständig funktionieren und ohne Ladekabel sind sie pratkisch nicht nutzbar.
Die Industrie hat sich an dieser Geräteklasse die Zähne ausgebissen, will aber immer noch nicht von ihr ablassen. Das gleiche Spiel wie damals bei den TV-Geräten mit 3D. Nett, aber braucht niemand, funktionieren tut es nur unter optimalen Bedingungen und Inhalte fehlen sowieso. Ob das mit der Synchronisierung und Spionage in den Autos ein Erfolg wird, bleibt auch abzuwarten.
Unter den Nebenkriegsschauplätzen leiden die eigentlichen Systeme - die für Smartphones. Die "bahnbrechenden" Neuerungen betreffen nur noch ein verbessertes Zusammenspiel mit anderer Hardware.

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profbingo 20.09.2017, 13:48
6. 5 Bar

...der gute Apple Jünger hinterfragt mal wieder nicht, 5 Bar bedeuten mitnichten 50 m Wasserdichtigkeit für die Uhr...damit ist lediglich die Wasserdichtigkeit beim Duschen gewährleistet...einfach mal googeln, sollte doch in der Spiegelredaktion kein Problem sein....

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r.muck 20.09.2017, 14:20
7. Ermüdent

Warum nur, schreibt immer nur das i-sheep Kremp über die Sklavenhalter aus Cubertino?

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yockey 20.09.2017, 14:21
8. Geballte Kompetenz im SPON Forum

1. Die Apple Watch verkauft sich wie geschnitten Brot
2. Geduscht haben die Leute schon mit der 1. Generation, geschwommen sind sie mit der 2. Dies ist die dritte Generation....
3. Die Einschränkungen mit der SIM sind sicherlich Telekom-spezifisch. Bald wird es die Uhr auch mit anderen Providern geben.
4. Nein ich besitze keine und habe auch nicht vor eine zu kaufen. Aber dass das mal ein gelungenes Update ist kann wohl jeder selbst erkennen, der nicht die Apple-Haßkappe bis über beide Ohren gezogen hat.

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2cv 20.09.2017, 14:24
9. Sehr unidirektional...

ausser einer "OK' der "Yes/No" Antwort auf vorderinierten Buttons wird eh kein getipptes Wort das Gerät verlassen. Der Rest des Dialogs ist Spache, sprich ein WhatsApp Client wird kommen und sttat schnell die Messages zu lesen, wird man sie mühsam einzeln anhören müssen. Solche Watches gab es schon früher - die Bluetooth connected devices auch schon vor mehr als 10 Jahren von z.B. Sony Ericsson waren allesamt zum Scheitern verurteilt. Sie sind heute zu Elektronikschrott degradiert. Und so muss man das Szenario auch sehen - Beschäftigungsprogramm für ansonsten nicht ausgelastete Early Adopters, aber sicherlich nicht massenmarkttauglich. Und ohne LTE (wir haben noch nicht mal 60% der bundesweiten Fläche (nicht Bevölkerung!) abgedeckt) nicht mal echt nutzbar. Aber - noch ein Ladergerät, noch ein Vertrag mehr verkauft - was soll's?

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