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Sexistisches Schreiben eines Google-Mitarbeiters: Natürlich besser
REUTERS

Frauen sind aus biologischen Gründen schlechter für die Tech-Branche geeignet als Männer, schreibt ein Google-Mitarbeiter. Seine Argumentation geht aber nicht auf - und wäre besser im Google-Intranet versandet.

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hagr 08.08.2017, 17:27
180. Quotenfrau?

Angela Gruber: Jahrgang 1988, studierte in München und Washington, D.C. Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München. Danach halbjähriger Arbeitsaufenthalt in Israel, als Stipendiatin der Quandt-Stiftung. Arbeitete als freie Journalistin unter anderem für "Zeit Online", "Wired", dpa, "Süddeutsche Zeitung", "Neon", Radio 1Live (WDR), ZDF und das englischsprachige +972mag in Tel Aviv. Lehrauftrag an der Universität Hamburg. Seit Januar 2016 Redakteurin im Netzweltressort von SPIEGEL ONLINE.

WTF. Eine Frau mit Lehrauftrag an der Uni Hamburg schreibt einen solchen Artikel? Was lehrt die denn? "Recherche mit Bauchgefühl"?
Was für ein Lebenslauf. Was für eine Förderung (Stipendien, Praktika bei großen Namen, Auslandsaufenthalt). Zum Niederknien. Und das Ergebnis?
Gibt bestimmt eine Menge Kollegen, die besser schreiben UND recherchieren und nicht so eine Latte an Lebenslauf haben. Ist das Gerecht?
Vielleicht hätte die Autorin ihr "Talent" nicht im Journalismus verschwenden sollen. Sie wäre sicher eine exzellente Informatikerin.

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ersatzaccount 08.08.2017, 17:28
181.

Zitat von Tin O'Force
Man kann in der Frage ja unterschiedlicher Meinung sein, so wie die viele Erziehungswissenschaftler oder GenderStudiesMenschen es über die Jahrhunderte waren, aber einen Mitarbeiter rauswerfen, weil er eine Meinung vertritt, die durchaus mit Zahlen zu untermauern ist, rauszuwerfen, zeigt nur wieder, wie weit man in Sachen political correctness gekommen ist. Man kann die heutige Kultur einfach unmöglich ernst nehmen, zu verdreht, zu hysterisch.
Ernst nehmen kann ich SIe auch nicht. Welche Zahlen sollen denn das bitte sein? Das Frauen von Natur aus nicht geeignet sind für IT-Jobs ist ausgemachter Blödsinn, was die Frauen die dort arbeiten beweisen. Das Frauen eine geringere Affinität zudieser Branche haben isteinanders Thema. Man stelle sich vor der Herr hätt egeschrieben, das schwarze aufgrund mangelnder Intelligenz in der IT unterrepräsentiert sind.

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zzzzxy 08.08.2017, 17:29
182. Naja, spiegel,

Wenn's eigentlich besser im netz versandet wäre und es nicht diskussionswürdig ist, warum lasst ihr's dann nicht im treibsand der unzählbaren schwachsinnigkeiten wegsumpfen?

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Freier.Buerger 08.08.2017, 17:30
183.

Zitat von amice
Bleibt die Frage warum so wenig Frauen Schach spielen
Das liegt an den blauen und den rosanen Strampelanzügen, ist doch klar.

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postnational 08.08.2017, 17:30
184. Dumme Frage :-D

Zitat von amice
Bleibt die Frage warum so wenig Frauen Schach spielen
Weil nicht alle Frauen einen Partner dazu finden wie Helmut Schmidt.

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Christoph 08.08.2017, 17:32
185.

Zitat von petrapanther
Mehr Details werden nicht genannt, um diesen Schwachsinn zu belegen, aber der letzt Satz spricht Bände. In der Pseudowissenschaft genannt 'Evolutionäre Psychologie' werden Tierversuche gern direkt auf komplexe menschliche Verhaltensweisen übertragen.
Im Gegensatz zu Ihnen bin ich davon überzeugt, dass unsere menschlichen Verhaltensweisen den Verhaltensweisen von höher entwickelten Tieren ähnlicher sind, als Ihnen lieb sein mag und dass die kompelxen menschlichen Verhaltensweisen zu einem großen Teil anerzogen sind, dass also möglichweise nicht nur - was ich nicht bestreite - geschlechtsspezifische Unterschiede durch die kulturelle Prägung erzeugt werden, sondern auch durch kulturelle Prägung verwischt werden.

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der.tommy 08.08.2017, 17:33
186. @lucas

Ja, hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frauen_in_der_Informatik

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darksystem 08.08.2017, 17:33
187.

Zitat von DougStamper
Man kann das eben nicht diskutieren! Da gibt es schlicht und ergreifend nichts zu unterscheiden. Es geht hierbei nicht um eine körperliche Geschichte wo Frauen genetisch bedingt benachteiligt sind (Straßenbauer etc.). Es handelt sich um Programmierer. Diese Menschen arbeiten mit Hirn, Auge und Fingern. Die sind bei Mann und Frau vollständig gleich vorhanden. Es gibt keinen genetischen Grund der die "Meinung" dieses Chauvis deckt. Er ist denk ich einfach verängstigt wenn Frauen plötzlich in seinen Hoheitsbereich eindringen. Ich denke da ein bisschen an Rajesh aus big bang theory.
Aha? Sie haben also die Denkmuster von Männern und Frauen ausgiebig studiert sowie deren genetische Grundlage und die daraufhin folgende soziale und gesellschaftliche Entwicklung abschließend studiert um diese Aussage fundiert treffen zu könne?

Respekt. Wann erhalten Sie ihren Nobelpreis?

Bei Auge und Finger haben sie vermutlich Recht. Bei Hirn würde ich wagen zu widersprechen. Inwiefern sich die (zwangsläufig vorhandenen) Unterschiede auf die Fähigkeit zur Ausübung von Technikberufen auswirkt, kann ich nicht beurteilen.

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der.tommy 08.08.2017, 17:35
188. @zeichenkette

Jetzt hätte ich doch bitte mal von Ihnen eine Statistik, die belegt, dass Frauen bei gleicher Eignung in der Informatik statistisch seltener eingestellt werden. Denn der eigentliche Ausgangspunkt ist erstmal der, dass Frauen schlicht seltener Informatik-Berufe lernen oder studieren: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frauen_in_der_Informatik

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annoo 08.08.2017, 17:35
189. Leider daneben.

Zitat von quark2@mailinator.com
??? Sorry, aber ich finde mich als Mann in Ihrem Statement nicht wieder. Mal abgesehen davon, daß ich nicht so wahnsinnig an dicken Karren und Kugelgrills oder Fußball und F1 interssiert bin, habe ich auch kein Problem damit, wenn Frauen in der Nähe sind, die mich ggf. darüber reden hören. Die reden dann ggf. auch mal über Zeug das mich nicht interessiert. Und abgesehen davon verstehe ich nicht, wieso Frauen "neumodischer Kram" sein sollen ? Das ist hier nicht 1960 oder so und selbst da waren sie schon seit 30 Jahren in der Produktion. Vieles von dem, was der Typ da bei Google schrieb, kann ich nachvollziehen, denn der KERN seines Pamphlets ist der übertriebene Genderismus heutzutage, weniger "die Frauen" oder "die Männer". Es ist offenbar nahezu unmöglich, als Mann zu dem Thema überhaupt ne eigene Meinung zu vertreten, ohne gleich mit der ganz großen Keule bearbeitet zu werden (Deutungs- / Meinungshoheit). Gerade diese Tabuisierung jeder eindeutlich männlichen Stellungnahme macht das ganze ja zu so einem unmöglichen Thema. Wenn man sich systematisch unterdrückt sieht, reagiert man halt irgendwann aggro. Und heutzutage sind halt die Frauen offen chauvinistisch, nicht die Männer. Das nervt.
Lieder scheinen Sie den - aus meinen Augen sehr gelungenen - Beitrag des Vorschreibers nicht verstanden zu schaben. Ironie scheint nicht so Ihres zu sein, stimmts?

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