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Sexistisches Schreiben eines Google-Mitarbeiters: Natürlich besser
REUTERS

Frauen sind aus biologischen Gründen schlechter für die Tech-Branche geeignet als Männer, schreibt ein Google-Mitarbeiter. Seine Argumentation geht aber nicht auf - und wäre besser im Google-Intranet versandet.

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Furchensumpf 08.08.2017, 19:07
260.

Zitat von deepbrain
Soweit ich weiss, sind Männer in Erziehungsberufen deutlich unterrepräsentiert. Ist das gesellschaftlich oder biologisch bedingt? Ganz klar zweites, da Männer nun mal nicht für Erziehung von Kindern geeignet sind. Das habe ich doch richtig verstanden, oder? Wenn ich als Mann mir so etwas anhören müsste, würde ich auch sauer. Auch, wenn es in pseudo-harmlose Fragen verpackt wäre oder als Anti-PC-Aussage.
Es hat was damit zu tun, dass viele Eltern Probleme damit haben, dass die Kinder von einem Erzieher auf die Toilette begleitet werden...wenn dieser dann noch homosexuell ist, dann ist der Ofen komplett aus. Die Kita-Leitungen hätten gerne mehr männliche Mitarbeiter. Ein weiteres Problem ist, dass die Männer dahingehen, wo es vernünftiges Geld gibt - in die Sozialarbeit. Auch das spielt mit rein.

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mrotz 08.08.2017, 19:08
261.

Zitat von postnational
Google hat nur 20% weibliche Angestellte, aber in Führungspositionen sind es 25%, was in sexistischen Unternehmen anders aussieht, weil dort 100% männliche Vorstände allenfalls durch den Frauentypus Magret Suckale aufgebrochen werden und die 20% bestenfalls als Sekretärinnen angestellt sind. Farbige & Latinos sind bei Google massiv unterrepräsentiert, aber asiatische Herkunft, die sonst gern zu Diskriminierung führt, eben nicht. Irgendetwas läuft also anders bei Google. Kann eher sein, daß die Diskriminierung gar nicht bei Google stattfindet, sondern schon vorher die Entwicklung von individuellen Fertigkeiten unterbunden wird, oder wird Chris Rock das auf der vorletzten Oscar-Verleihung über die Ära vor Abschaffung der Rassentrennung sagte, wenn die Großmutter im Baum hängt, kümmert es wenig womit ein Oscar zu gewinnen ist. Google hat mit der Kündigung ein klares Zeichen gesetzt, daß biologische Begründungen für angeblich beschränkte Fähigkeiten in diesem Unternehmen keinen Platz haben, und das ist die bestmögliche Botschaft, gilt übrigens auch gelegentlich für Frauen, die alles in eine Typisch-Mann-Schublade packen wollen.
und wenn die Biologie doch einen Unterschied macht: Ketzerei?

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altais 08.08.2017, 19:09
262.

Zitat von hagr
Es ist ganz klar und empirisch belegbar, dass Frauen bei IQ-Tests, die verschiedene Aspekte wie räumliches Denken oder Analogiebilden testen, auf anderen Skalen performen als Männer. Bei so genannten Powertests, wo die Geschwindigkeit grundlegender Denkoperationen getestet wird, sind Frauen im Durchschnitt langsamer. Deswegen gibt es für Frauen und Männer unterschiedliche Normwerte für die Tests. Wenn eine Frau und ein Mann bei einem Powertest einen IQ von 100 haben, denkt die Frau absolut langsamer. Wer das nicht versteht, ist vermutlich ein(e)... Gerade bei abstrakt logischen Denkoperationen sind Frauen im Schnitt langsamer und fehleranfälliger als Männer. Das heißt nicht, dass es die Varianz nicht erlauben würde, dass es auch eine Menge Frauen gibt, die besser als viele Männer in diesen Denkoperarionen sind. Man denke an die kürzlich verstorbene iranische? Mathematikerin zum Beispiel. Wer sich genau an diese Person erinnert, ist vermutlich ein(e)... Es ist natürlich, dass Menschen sich lieber mit Dingen beschäftigen, zu denen sie eine Zugang haben. Entsprechend werden sie durch einen selbstverstärkenden Effekt in diesen Gebieten immer besser, sind auch bereit Hürden, Widerstände und Frustrationen zu ertragen und zu bewältigen, um ihr Tätigkeit fortführen zu können und sich darin zu verbessern. Das Frauen also weniger im Bereich Informatik anzutreffen sind, muss insofern nicht an Diskriminierung liegen. Auch der Weg ein Kind von einem reichen Mann zu bekommen, ist steinig. Viele Frauen meistern das aber trotzdem eher als ein Informatikstudium. Ich weise darauf hin, dass mein Text rein deskriptiv ist und keinerlei Bewertung beinhaltet. Wir bewegen uns außerhalb jeder Vernunft, wenn eine deskriptive Beschreibung der Realität nicht elaubt ist. Sollte jemand sachliche Fehler in meiner Darstellung finden, bitte ich um Korrektur. Ich lerne gerne dazu.
"Es ist ganz klar und empirisch belegbar, dass Frauen bei IQ-Tests, die verschiedene Aspekte wie räumliches Denken oder Analogiebilden testen, auf anderen Skalen performen als Männer".
Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis würde mich interessieren, wieso deutsche/europäische Männer so schlechte Coder sind? Wenn diese Fähigkeiten Frauen schon aus biologischen Gründen abgesprochen werden. Oder kommt irgendeine relevante Softwareentwicklung aus diesem Raum?

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Plumbum 08.08.2017, 19:10
263.

Zitat von Furchensumpf
Schon mal was von "Betriebsfrieden" gehört?
Ja. Das ist die "Friedhofsruhe".

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Esib 08.08.2017, 19:10
264. Ach ja?

Zitat von petrapanther
Das ist nicht die Gaussglocke, das sind die ehemaligen Mathematiklehrer von Mitforist 'Esib', die mit dem Kopf gegen die Wand schlagen... :-)
Ihr Beitrag zeigt, wie sehr Sie sich bewusst sind, dass Sie sich argumentativ auf extrem dünnen Eis bewegen. Da versucht man es dann mal anstatt mir Argumenten mit dem Abqualifizieren des Diskussionspartners. Zählt so etwas nicht schon als "hate speech", wenn Männer das mit Frauen tun würden?

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keine-#-ahnung 08.08.2017, 19:11
265. Ach sooooo ....

Zitat von Furchensumpf
Es zeigt lediglich, dass Frauen sich für ein solch trockenes Thema nicht so interessieren, aber es sagt nichts darüber aus, dass Frauen GENERELL, also von ihren Fähigkeiten aus, für diesen Job nicht geeignet sind. Wer den Unterschied nicht sieht, sollte sich dann doch lieber von solchen Diskussuionen vernhalten.
... Frauen interessieren sich für das IT-Geraffel zwar nicht so, aber das sagt jetzt nicht aus, dass sie für ein Job rund um das Geraffel nicht gleichgeeignet sind.
Unsere Hauptschulen sind wohl eher auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
Ich werde mich dann mal von den Diskussu-Ionen (sic) mal lieber vernhalten (sic) :-)

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Plumbum 08.08.2017, 19:12
266.

Zitat von petrapanther
Weil Holland traditionell eine starke Talentförderung hat und hervorragende Arbeit im Jugendbereich leistet. Woran soll es sonst liegen?
Am Gouda natürlich!

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eiffe 08.08.2017, 19:15
267.

Zitat von annoo
Und selbst wenn nachgewiesen wäre, dass Frauen in Durchschnitt wirklich 5% weniger für IT-Berufe geeignet wären (Zahl frei ausgedacht), was sagt das über die einzelne Frau, die im Unternehmen beschäftigt ist? Nichts, überhaupt nichts. Weil diese Frau ein Individuum ist und nicht die Summe aller Frauen.
Ganz genau. Und das gilt umgekehrt natürlich auch für Männer, weswegen Frauenquoten, affirmative action etc. nichts anderes als Sexismus und Rassismus unter anderen Vorzeichen darstellen.

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Furchensumpf 08.08.2017, 19:15
268.

Zitat von FocusTurnier
Das ist es nicht. Oder haben die Gender-Studies den Weg der Wissenschaft eingeschlagen? Es gibt im Bereich Mathematik deutliche Geschlechterunterschiede: http://www.aei.org/publication/2016-sat-test-results-confirm-pattern-thats-persisted-for-45-years-high-school-boys-are-better-at-math-than-girls/ Und die sind alle kulturell bedingt?
Auch Sie werfen hier wieder DInge durcheinander, die nicht zusammen gehören: Männer mögen im Bereich Mathematik besser sein - was durch die Zahlen vielleicht belegt wird - aber das sagt eben NICHTS über die Fähigkeiten aus. Männer und Frauen können z.B. theoretisch gleich gut Klavier spielen (von ihren grundlegenden Fähigkeiten aus gesehen). Wenn die Frau sich aber dafür nicht interessiert, oder nicht so "verbissen" übt wie die Männer, werden diese am Ende besser spielen. Das hat aber nichts mit der generellen Fähigkeit zu tun. Ist das jetzt wirklich so schwer zu verstehen?

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chrima 08.08.2017, 19:16
269.

Zitat von zeichenkette
"Frauen sind im Durchschnitt 1,65m groß, Männer 1,80m. Ein bestimmter Job verlangt eine Mindestgröße von 1,70m, also darf man dafür nur Männer einstellen, denn Frauen sind nicht so groß".
Diese Aussage ist absoluter Schwachsinn.

Und das sage ich als inoffizieller aber schon oft so titulierter Foren-Frauenhasser.
Um zu dieser Meinung zu kommen, muss ich mich jedoch nicht zusammenhangloser Begrifflichkeiten wie Sexismus oder Rassismus bedienen. Es reichen die Regeln der allgemeinen Logik.
Zur Not tut es sogar simple Empirik, denn schon eine einzige Frau größer als 170 cm widerlegt die dämliche Aussage, die Sie hier in böser Absicht dem Google-Mitarbeiter und denjenigen die seine Argumentation verteidigen unterschieben wollen.

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