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Sexistisches Schreiben eines Google-Mitarbeiters: Natürlich besser
REUTERS

Frauen sind aus biologischen Gründen schlechter für die Tech-Branche geeignet als Männer, schreibt ein Google-Mitarbeiter. Seine Argumentation geht aber nicht auf - und wäre besser im Google-Intranet versandet.

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Plumbum 08.08.2017, 20:11
330.

Zitat von petrapanther
Alles richtig, was Sie schreiben, aber Sie missverstehen etwas, worum es geht. Es gibt Mitforisten, die ernsthaft behaupten, Frauen würden 'aus biologischen Gruenden' (was immer das heisst) weniger und/oder schlechter Schach spielen als Männer. Was natürlich Schwachsinn ist, denn wer welche Sportart betreibt ist offensichtlich kulturell bedingt - man schaue sich nur die Popularität von anderen Sportarten an und wie diese sich von Region zu Region ändert.
Dass Frauen durch entsprechende Förderung Weltklasse-Schachspielerinnen werden können, wurde bereits vor Jahrzehnten von den Polgár-Schwestern bewiesen, die alle eine ELO-Zahl von über 2500 erreichten.

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hagr 08.08.2017, 20:12
331.

Zitat von robeuten
Hallo, nach meinem Verständnis sind IQ powertests diejenigen, welche beliebige Zeit erlauben (aber eben über den Schwierigkeitsgrad diskriminieren), während IQ speedtests zeitlimitiert sind. Ändert nix daran, daß bereits die Behauptung, daß Frauen "im Mittel den gleichen IQ" haben, schlicht falsch ist - je nach Testverfahren würden, die Geschlechtsnormalisierung außer Acht gelassen, die Population von Männern 2-5 Punkte besser abschneiden. Auch ist die Normalverteilung eine andere: es gibt ein paar mehr Idioten, als Idiotinnen, und bei IQs jenseits der 130 ist das Geschlechterverhältnis 2:1 (entspricht übrigens auch dem der MENSA-Mitglieder). Wenn man dann überlegt, daß Nobelpreisgewinner, Top-Schachspieler etc. typischerweise klar über 130 liegen, ist damit zumindest zum Teil der große Anteil von Männern erklärt. Generell "spielt" die Natur bei Männern mehr, da für den evolutionären Fortbestand höchst entbehrlich (ein Mann kann sehr sehr viele Nachkommen zeugen; eine Frau hat eine sehr begrenzte mögliche Anzahl an Nachkommen. Deshalb: mehr Säuglingstote, mehr Autisten, mehr Idioten, aber eben auch mehr Genies....
Okay. Powertests gebe ich Ihnen. Ich meinte eben die moderneren Tests, die kulturunabhängig eben entweder über Speed oder Power Grunddenkoperationen testen.
Was Sie weiter unten schrieben widerspricht nicht meinen Ausführungen. Bitte noch einmal genau lesen. Ich habe genau das gesagt, was Sie noch einmal dankenswerterweise mit genauen absoluten zahlen belegen.

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chrima 08.08.2017, 20:14
332.

Zitat von radioactiveman80
ZITAT: "Wenn ein pseudowissenschaftlicher, pseudointellektueller und an manchen Stellen irritierend pseudotoleranter Text eines einfachen Mitarbeiters..." --- mit diesen Attributen sollte sich das Pamphlet doch in bester Gesellschaft mit den geidtigen Ergüssen unserer Wannabe - FeministInnen befinden, wozu also der #Aufschrei? Davon angesehen, hätte ich mir einen Link zum entspr. Dokument gewünscht, um das Ganze objektiv bewerten zu können. Oder wollte man (frau) das etwa nicht?
Der Link wurde gleich im ersten Beitrag in der Diskussion nachgereicht.
Und tatsächlich scheint es einen Grund dafür zu geben, dass er im Artikel nicht auftaucht: Das ganze Gejammer der Autorin könnte ziemlich leicht als die inzwischen schon bekannten Fake-News (jetzt nicht nur neu im Duden sondern auch -nicht mehr ganz so neu- in SPON) erkannt werden.

Die Autorin scheint nicht über die ersten beiden Seiten des Beitrags des ehemaligen Google-Mitarbeiters heinausgekommen zu sein (wenn sie überhaupt da rein geschaut hat und nicht nur aus den bekannten Hetzquellen abgeschrieben hat).

Bis auf die Tatsache, dass er tatsächlich noch darauf beharrt, dass es im Durchschnitt Unterschiede bei Interessen und Fähigkeiten zwischen Frauen und Männern gibt, ist der Verfasser nämlich ein deutlicher Anhänger der Gender-Ideologie.
Aber wer dem ersten Glaubenssatz der Gender-Ideologie widerspricht, der ist schon des Teufels.

Willkommen in der Gender-Hölle, Bruder!

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mrotz 08.08.2017, 20:15
333.

Zitat von Sissy.Voss
Es ist schlimmer als Ketzerei, zu behaupten, dass die Biologie einen Unterschied zwischen Mann und Frau macht. Das ist Rassismus pur, so, als ob Sie behaupten würden, dass es menschliche Rassen gibt. OK, es gibt so Dinge wie Geschlechtdimorphismus, aber nur bei primitiven Arten wie Chimpanzees und so, halt bei Affen. Kein moderner, aufgeklärter Biologe würde sich dazu hergeben, so etwas auf Menschen zu übertragen.
Da bin ich aber beruhigt, daß es schlimmer ist als Ketzerei, eine simple Frage auch nur zu stellen....

Dann beantworten sie mir folgende simple Frage: Warum haben Frauen (in freien, wohlhabenden Gesellschaften) trotz Girls Day und Frauenförderung überwiegend KEINEN BOCK auf technsiche Berufe?

Warum ist die Autorin des Artikels Autorin statt Informatikerin?
Warum sind die Genderwissenschaftlerinnen Genderwissenschaftelrinnen statt Informatikerinnen?

mfg

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mrotz 08.08.2017, 20:16
334.

Zitat von Sissy.Voss
Da haben Sie recht. Es gibt keine bedeutende SW aus Europa oder gar Deutschland. Die könnten nicht mal unwichtigere Dinge programmieren, wie z.b. Pac Man. Hier gibt es nur Klitschen wie SAP...
Krämersoftware.... darauf können wir echt stolz sein....

mfg

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Plumbum 08.08.2017, 20:18
335.

Zitat von altais
Oh ja, SAP, natürlich. Dieses Softwaremonster. Nur Deutschland kann so eine Software auf den Markt bringen. Schnelle, schlanke Internetbrowser, bedienfreundliche Betriebssysteme,schlaue Suchmaschinen, KI und andere intelligente Anwendungen .. nichts in Sicht.
Sie zeigen sehr deutlich, dass Sie von der Materie nicht die geringste Ahnung haben und auch nicht informiert sind, auf welchen Sektoren SAP aktiv ist.

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Spiegelsicher 08.08.2017, 20:22
336. Herrlich!

Zitat von petrapanther
Es gibt Mitforisten, die ernsthaft behaupten, Frauen würden 'aus biologischen Gruenden' (was immer das heisst) weniger und/oder schlechter Schach spielen als Männer. Was natürlich Schwachsinn ist, denn wer welche Sportart betreibt ist offensichtlich kulturell bedingt - ...
Sportart und biologische Disposition haben überhaupt nichts miteinander zu tun? Es ist daher auch völlig falsch, dass biologisch bedingt, Frauen die besseren rythmischen Sportgymnasiasten sind; dass ebenfalls biologisch bedingt, Frauen die besseren Synchronschwimmerinnen sind? Beim Geräreturnen ist es ebenfalls nicht so, dass Frauen und Männer an für sie spezifischen Geräten turnen: Die Männer am Barren, die Frauen am Stufenbarren, die Männer am Reck , die Damen am Balken?

Das hat ganz viel mit Natur, Biologie - und schlicht anatomischen Hebelverhältnissen zu tun. Wollen Sie also erzählen, die Anatomie der durchschnittlichen Frau sei nicht - biologisch bedingt - kleiner, leichter und graziler als die des durchschnittliche Mann? Kommen Sie, jetzt nicht wieder abtauchen!

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Spiegelsicher 08.08.2017, 20:23
337. Das halte ich ...

Zitat von petrapanther
So erstaunlich das sein mag, aber Vorurteile gegenüber Frauen können tatsächlich auch in den Köpfen von Frauen existieren - und nicht zu knapp.
.. für ein Vorurteil.

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oalos 08.08.2017, 20:25
338. Überzufällig gibt es nicht.

Zitat von robeuten
dafür hätte ich jetzt gerne ein paar seriöse Quellen - die Faktenlage ist EXAKT ANDERSHERUM: die Biologie ist sehr viel relevanter als die "Kultur", Sozialisation, was auch immer. Zeigen z.B. Zwillingsstudien - genetisch (bis auf die mitochondriale DNA und Webfehler sowie erratische Methylierungsunterschiede) identische Klone, die direkt nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurden, und von unterschiedlichen Menschen in unterschiedlicher Umgebung aufgezogen wurden, zeigen dramatische, weit überzufällige Ähnlichkeiten, die sich somit NUR durch "die Biologie" erklären lassen. Ebenso zeigen sich bereits wenige Stunden nach der Geburt z.B. deutliche Unterschiede in der optischen Präferenz - Babies weiblichen Geschlechtes schauen eher auf z.B. Gesichert, Babies männlichen Geschlechtes eher auf Autos etc. p,p. Sorry, was Sie hier behaupten, wurde in der seriösen wissenschaftlichen Literatur schon längst widerlegt. Vielleicht einfach zum Einstieg "Harald Eia" googlen? Nur so als Idee: warum nur akzeptieren wir Geschlechtsunterschiede bei eigentlich jedem biologischen Parameter (Körpergröße, Dicke und Anzahl der Haare, Unterschiede in der Geschlechtsbehaarung, Bartwuchs, Körperkraft), nur bei der Intelligenz sind wir alle weiße Tafeln, die die Gesellschaft/"Kultur" beschreibt? Sorry, das ist sowas von 18. Jahrhundert!!!
Ich bin mir sicher, dass bereits nach den ersten Atemzügen ein Junge als ein Junge und ein Mädchen als ein Mädchen behandelt wird von seiner Umgebung.
Sie beziehen sich auf die Zwillingsforschung des Betrügers Sir Cyril Burt ? M.E. können Sie die Zwillingsforschung in die Tonne hauen - einfach mal wikipesia lesen. Oder:
"Ansonsten gilt bei Zwillingsstudien, dass die Erblichkeitsabschätzung immer populationsabhängig ist (genau da, nämlich Plomin & Petrill, 1997), da der relative Varianzanteil immer sowohl vom Ausmaß der genetischen Variation als auch vom Ausmaß der Umweltvariation abhängt. Daher wird der Anteil der genetisch bedingten Varianz in einer Population mit einer relativ homogenen Umwelt automatisch höher und umgekehrt in einer Population mit ausgeprägten Umweltunterschieden entsprechend niedriger. Daraus ergibt sich bereits intrakulturell, dass verlässliche Aussagen hinsichtlich des Beitrags von Anlage und Umwelt aus den Zwillingsstudien nur dann gewonnen werden können, wenn die Umweltvariation bei getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen genau so hoch ist wie bei gemeinsam aufgewachsenen (vgl. Stoolmiller, 1999).
(https://shiftingreality.wordpress.com/2008/02/05/der-fake-mit-der-zwillingsforschung/)

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hagr 08.08.2017, 20:26
339. Diskussionsende

So Fußball fängt an :)

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