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Sexistisches Schreiben eines Google-Mitarbeiters: Natürlich besser
REUTERS

Frauen sind aus biologischen Gründen schlechter für die Tech-Branche geeignet als Männer, schreibt ein Google-Mitarbeiter. Seine Argumentation geht aber nicht auf - und wäre besser im Google-Intranet versandet.

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Spiegelsicher 08.08.2017, 20:32
340. Helfen Sie mir ein bißchen ...

Zitat von Libella22
Die Unterschiede zwischen Männer und Frauen sind minimal. Der "Rest" ist eine Folge der gesellschaftlichen Zwangsnormalität. Die Unterschiede innerhalb der Geschlechter sind größer als die zwischen den Geschlechtern.
Woher wissen Sie das Alles? Nur, so nebenbei, meine Frau hatte anders als ich, die Möglichkeit unsere Kinder auszutragen. Ich konnte es nicht und das verbindet mich mit jedem männlichen Inuit, Maori oder Belgier. Erklären sie also noch einmal, woher Sie das wissen, "dass die Unterschiede innerhalb der Geschlechter größer sind als die zwischen den Geschlechtern?". Was ist denn da Ihr Referenzkriterium?

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Plumbum 08.08.2017, 20:36
341.

Zitat von hagr
So Fußball fängt an :)
Leichtathletik !

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oalos 08.08.2017, 20:40
342. Weitergedacht:

Zitat von mrotz
Es ist ziemlich einfach erklärbar: Wenn man die finanziellen Möglichkeiten hat, einen Beruf nach Neigung zu ergreifen tut man das. Und somit studieren die Damen dann lieber etwas anderes als Chemie/Informatik/Ingenieurwissenschaften... Wenn man aber sein Studium darauf ausrichten muss Geld zu verdienen und das der primäre Grund ist, studiert man eben im Zweifel gegen seine Neigung. Somit ist dann in ärmeren Regionen der Frauenanteil in technsichen Berufen deutlcih höher. siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Hjernevask mfg
Dann sind also in ärmeren Regionen die Frauen erfolgreich in den sog. männerspezifischen Berufen, ganz unabhängig von der Biologie -- sonst würden sie doch bestimmt nicht angestellt, selbst in Dritte-Welt-Ländern !?

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altais 08.08.2017, 20:41
343.

Zitat von Plumbum
Sie zeigen sehr deutlich, dass Sie von der Materie nicht die geringste Ahnung haben und auch nicht informiert sind, auf welchen Sektoren SAP aktiv ist.
Hm? Das wusste ich nicht, dass SAP Betriebssysteme, schnelle Internetbrowser, Suchmaschinen und Bildbearbeitungssoftware auf den Markt gebracht hat. Davon habe ich eigentlich geschrieben. Aber macht nix. Sind Sie SAP-Berater?

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Spiegelsicher 08.08.2017, 20:46
344. Das ist die einzige politisch korrekte Erklärung, ...

Zitat von oalos
Dann sind also in ärmeren Regionen die Frauen erfolgreich in den sog. männerspezifischen Berufen, ganz unabhängig von der Biologie -- sonst würden sie doch bestimmt nicht angestellt, selbst in Dritte-Welt-Ländern !?
... will man nicht seinen Job verlieren, indem man dem Gedanken nachgeht, dass das somalische Ingenieur-, IT- oder Maschinenbauwesen vielleicht doch nicht so absolut, ganz, völlig das Niveau seines deutschen, amerikanischen oder japanischen Pendants hat.

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schlipsmuffel 08.08.2017, 20:47
345. Wenn doch

die Männer, besonders natürlich die weißen, alle so schrecklich beherrschend sind, warum gründet dann nicht mal eine von den superschlauen Frauen eine Firma, die die Erfolgschancen hat, so gross wie Google zu werden? Ich höre meist nur als Berufswunsch Schmuckdesignerin, Designerin oder irgendwas mit Medien. Woran das wohl liegen mag?

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chrima 08.08.2017, 20:49
346.

Zitat von zeichenkette
Zu sagen, dass "Frauen sich nicht für Informatik interessieren" ist etwas zu einfach, wenn eine einzelne Frau sich dreimal überlegt, das zu studieren, wenn sie genau weiß, dass ihre Chancen, einen Job zu kriegen minimal sind, weil ja keine Frauen eingestellt werden, weil "sich Frauen ja nicht für Informatik interessieren".
Als IT-Consultant der nun schon einige Jahrzehnte in der Branche unterwegs ist, wundere ich mich immer wieder was für einen Quatsch manche Leute von sich geben.

Ich habe die Anzahl meiner Einsätze nicht gezählt, aber in keinem der bisher mindestens fünfzig mittelständigen Betrieben bis internationalen Konzernen in denen ich mit der jeweiligen IT-Abteilung zusammengearbeitet habe waren keine Frauen beschäftigt.
Immer stellten Frauen die (deutliche) Minderheit der Mitarbeiter, in Relation dazu aber überproportional oft stellten sie jedoch die Projekt- oder gar Abteilungsleitung.

Frauen sind in der IT genauso willkommen wie Männer.

Wenn überhaupt sind es Leute wie Sie, die mit ihrem realitätsfernen Geschwätz von wegen "weil ja keine Frauen eingestellt werden" jungen Frauen den Mut nehmen sich für diese Branche zu entscheiden.

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DJ Doena 08.08.2017, 20:51
347.

Zitat von oalos
Dann sind also in ärmeren Regionen die Frauen erfolgreich in den sog. männerspezifischen Berufen, ganz unabhängig von der Biologie -- sonst würden sie doch bestimmt nicht angestellt, selbst in Dritte-Welt-Ländern !?
Das ist vielleicht die Krux der ganzen Diskussion: Frauen sind nicht zu dumm für die Informatik, sie interessieren sich nur nicht dafür. Und wenn sie dann die Wahl haben, dann entscheiden sie sich dagegen.

Ich zum Beispiel wäre nicht zu dumm, ein guter Buchhalter zu sein. Ich hab ein gutes Gespür für Zahlen und komplexe Zusammenhänge.

Der Job reizt mich nur überhaupt nicht. Ich bringe da keine emotioniale Verbindung mit. Irgendwelche Bilanzen zu erstellen oder nach Steuerschlupflöchern Ausschau zu halten ist nicht meine Vorstellung eines erfolgreichen Arbeitstages.

Wenn ich aber vor die Wahl gestellt werden würde, meine Familie nicht ernähren zu können oder einen Buchhalterjob anzunehmen, dann würde ich natürlich Buchhalter werden!

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chrima 08.08.2017, 20:52
348.

Zitat von angst+money
(wir) Männer brauchen wie's aussieht ein Biotop, in dem wir über unseren neuen SUV,
Schon mal in die SUVs reingeguckt und nachgeschaut wer die Dinger fährt?
Kleiner Tipp: zu bestimmten Zeiten sammeln sich die SUVs der Stadt vor Kindergärten und Schulen...

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neurobi 08.08.2017, 20:52
349.

Zitat von Libella22
... zwischen Männer und Frauen sind minimal. Der "Rest" ist eine Folge der gesellschaftlichen Zwangsnormalität. Die Unterschiede innerhalb der Geschlechter sind größer als die zwischen den Geschlechtern. Das Verhalten, Können und Erwünschen ist konstruiert und wiederholt sich unendlich. Jungs bekommen mehr Taschengeld als Mädchen, dürfen schreien und toben (ah, der Junge wehrt sich - toll), Mädchen sollen still sein (ah, eine Zicke). Und schon beim Laufenlernen dürfen Jungen weiter weg rennen. Mädchen werden früher schnell mal zurückgetragen (das kannst du nicht). Und so geht es weiter und weiter bis hin zur Werbung, die genauestens vorschreibt, was man denken, fühlen und begehren soll. Kleidung, Auftreten, Frisur, viel oder wenig lachen - alles ist vorgeschrieben und ein Spiegel der Zeit. Wer als Frau versucht, in eine Domäne der Männer aufzusteigen, wird gezielt entfernt. Und das liegt nicht daran, dass Frauen von "Natur aus" langsamer kombinieren, zählen oder denken, sondern am alltäglichen Sexismus, der so normal ist, dass es keiner merkt. Man merkt es sofort, wenn man das Wort "Frauen" durch "Schwarze" ersetzt. Dasselbe Pamphlet würde auf der Stelle als rassistisch erkannt. Aber da es nur um die Frauen geht ... da wird es wohl stimmen!
Selten so ein Blödsinn gelesen.
Richtig ist, die Übergänge zwischen den Geschlechtern ist fließend. Es gibt Frauen die sehr männliche Eigenschaften haben und Männer die sehr weiblich Verhaltensweisen aufweisen.
Aber die Angeborenen Eigenschaften über wiegen klar, gegenüber den an erzogenen.

Aber als ITler sage ich klar, dass die Frauen in dem Bereich im Schnitt besser sind. Sie haben meist nicht nur die Fähigkeiten, sondern auch viel Herzblut. Ist beim Krankenpfleger übrigens genau umgekehrt.

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