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Sexistisches Schreiben eines Google-Mitarbeiters: Natürlich besser
REUTERS

Frauen sind aus biologischen Gründen schlechter für die Tech-Branche geeignet als Männer, schreibt ein Google-Mitarbeiter. Seine Argumentation geht aber nicht auf - und wäre besser im Google-Intranet versandet.

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robeuten 08.08.2017, 21:39
370.

Zitat von petrapanther
Richtig. Nur ein Vollidiot käme auf die Idee, aus der Geschlechterverteilung in irgendwelchen Studiengängen auf "biologische" Unterschiede zwischen den Geschlechtern schliessen zu wollen. Vor hundert Jahren lag der Anteil weiblicher Medizinstudenten bei ca. 0%, heute sind es über 50%. Da muss die Evolution wohl Sonderschichten eingelegt haben.
vor Hundert Jahren haben äußere Faktoren diese Verhältnisse getrieben. Wie, bitte sehr, erklären Sie sich z.B., daß wesentlich mehr Frauen Tierärztin werden wollen, als Männer, aber bei den Großtieren fast nur noch Männer tätig sind (während Frauen den Kleintierbereich dominieren) - auch alles pöses Patriarchat?
Ihr Kommunisten verachtet den Menschen, und genau deshalb verachtet Ihr es, wenn Menschen - Männlein wie Weiblein - einfach für sich entscheiden. Oder, warum gibt es eine INVERSE Korrelation zwischen Ausprägung einer patriarchal-repressiven Gesellschaft und der MINT-Lastigkeit von Frauen? Warum also wählen Frauen in den freiesten der Gesellschaften "Frauenkrams", während sie in repressiven Gesellschaften wie Saudi-Arabien oder dem Iran sehr in MINT drängen? WEIL SIE FREI SIND, ZU WÄHLEN!
Naja, Sie würden daraus vermutlich folgern, daß wir hier nur repressiver werden müssen, dann klappt's auch mit der Quote!

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chrima 08.08.2017, 21:40
371.

Zitat von keine-#-ahnung
... war meine Kollegin Dr.med. Heim-Vögtlin bereits ein Jahrzehnt tot :-). Nicht immer irgendwelchen Schwachsinn schreiben ...
Sie haben realisiert auf wen Sie antworteten?
Von der Dame habe ich bisher noch nie anderes gelesen. Scheint hier die Hofnärrin mit dem Recht andere zu beleidigen zu sein...

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robeuten 08.08.2017, 21:43
372.

Zitat von jim_beam
Hm, in Trollhausen scheint man zu glauben, dass VC irgendwie eine Art exakter Wissenschaft ist, die genau bestimmen kann, welche Ideen funktionieren werden und welche nicht.
Bisschen viel von Ihrem alias-Geber intus?
Sorry, aber es gibt einen Haufen Leute, die nicht gerade dumm sind, und nichts anderes machen, als Risiken abzuwägen für solche Investitionen. Und auch da ist es anders, als in Gendertraumhausen: nur, wer funktioniert, besteht. Wer also etliche Jahrzehnte gut Risikokapitalgeber beraten hat, hat zumindest eine hohe Vortestwahrscheinlichkeit, Schrott auszuschlagen - umgekehrt gilt das natürlich nicht in gleichem Maße, aber auch hier würde der Konkurrent, der den nächsten Steve Jobs nicht ablehnt, mittelfristig das Rennen machen, denn der noch Erfolgreichere wird den Erfolgreichen verdrängen. Also, weiter ideologisch träumen - J. Walker und J. Beam helfen da sicher gerne!

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Kassandro5000 08.08.2017, 21:44
373.

Na wo sind sie denn, die weiblichen Coder? Es ist nun einmal das Metier der weißen Männer. Frauen kommen in der Wertschöpfungskette viel weiter hinten und ihr Beitrag ist viel leichter ersetzbar als der der Coder. Sollen sie halt einmal etwas Anstrengendes tun.

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jollen 08.08.2017, 21:46
374.

Zitat von Plumbum
"Die allgemein beobachtbare größere Varianz bei Männern" ist eine Erfindung von Ihnen !!!
Männer sind intelligenter als Frauen - aber auch dümmer. Internet benutzen.

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robeuten 08.08.2017, 21:48
375.

Zitat von zeichenkette
"Nach 5 Jahren haben 50% der Frauen die Arbeit in diesen Fachbereichen aufegegen: Meist genannter Grund: Leistungsdruck und Unvermögen sich durchzusetzen." -- Ja, genau. Unvermögen sich als einzige Frau gegen eine Mauer von Männern durchzusetzen und Unwilligkeit, sich wie viele Männer aus Versagensangst einem Leistungsdruck zu beugen, dem man nur genügen kann, wenn man keine Familie hat (bzw. die Frau sich drum kümmert) und man gerne mit 40 im Burnout landen will. Es täte gerade den Männern verdammt gut, das als Problem zu sehen und nicht noch stolz auf ihre pathologischen Motivationen zu sein. Die ungleiche Geschlechterverteilung in diesem Bereich ist für Männer genau so ein Problem wie für Frauen.
dann ist also umgekehrt die geringe Häufigkeit von Erziehern, Friseuren und Ballettänzern der Feindlichkeit der Frauen zu verdanken?
Übrigens, bei Männern nennt sich das "Konkurrenz", und wurde noch nie von Feministas kritisiert....

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Celestine 08.08.2017, 21:51
376.

Zitat von Libella22
Jungs bekommen mehr Taschengeld als Mädchen, dürfen schreien und toben (ah, der Junge wehrt sich - toll), Mädchen sollen still sein (ah, eine Zicke). Und schon beim Laufenlernen dürfen Jungen weiter weg rennen. Mädchen werden früher schnell mal zurückgetragen (das kannst du nicht).
Meine beiden Töchter sind inzwischen erwachsen, aber als sie Kleinkinder - Kinder waren, habe ich solche Beobachtungen nirgends gemacht. Dass Jungs mehr Taschengeld bekommen, habe ich auch noch nie gehört. Keine vernünftigen Eltern, ob Mutter oder Vater, würden ihrer kleinen Tochter sagen: Du kannst das nicht, wenn sie sich anstrengt laufen zu lernen. Egal was sie tut, würden vernünftige Eltern ihre Tochter dabei unterstützen.

Was sind das für komische Geschichten? Wo sind Sie denn aufgewachsen und wann? Aus meiner eigenen Kindheit in Finnland kenne ich nichts dergleichen auch nicht, und das ist lange lange her.

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robeuten 08.08.2017, 21:53
377.

Zitat von petrapanther
Quatsch. 'VC-Buden' bestehen aus Menschen, und Menschen haben Vorurteile. Wenn sich in diesen Kreisen das Vorurteil hält, dass von Frauen gegründete Start-ups zum Scheitern verurteilt sind, dann wird das direkt zur self-fulfilling prophecy.
Superquatsch! Der schlaue Risikokapitalgeber sucht immer nach besonderen Chancen; so wird es IMMER jemanden geben, der gegen VORurteile wettet. Es ist aber nun einmal bestens durch Zahlen abgesichert, daß von Frauen gegründete Unternehmen häufiger pleite gehen, geringer wachsen etc. Sorry, aber Ihre ideologischen Balken kann frau doch kaum noch tragen, oder?!

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altais 08.08.2017, 21:54
378.

Zitat von Plumbum
Man muss schon selten dämlich sein, um solche Neuentwicklungen (=zum hundersten Mal das Rad neu erfinden) auch nur in Erwägung zu ziehen. Für den Consumer Market gibt es ausreichend Software-Unternehmen, die da Geld verbrennen. Die bedeutsamen Entwicklungen finden nicht der Öffentlichkeit statt.
Also doch SAP-Berater.
"Die bedeutsamen Entwicklungen finden nicht der Öffentlichkeit statt." ... und auch nicht in Deutschland. Das war der Ausgang meiner Posts. :)

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robeuten 08.08.2017, 21:58
379.

Zitat von missylamotte
Programmierung war in den Anfangszeiten des Computezeitalters eine Frauendomäne. Männer haben die Kisten gebaut, Frauen haben sie programmiert. Vielleicht lag das daran, dass die ersten frei programmierbaren Computer im 2. Weltkrieg entstanden, wo Männer knapp waren und der Beruf des "Computers", so hießen die Mathematiker, die für das Militär z.B. Ballistiken berechnet haben, deswegen meist von Frauen ausgeführt wurde. Und aus deren Rängen rekrutierten sich dann die ersten Programmiererinnen (wenn man mal von Ada Lovelace absieht, die schon 100 Jahre zuvor Programme für die mechanische Analytical Engine von Babbage geschreiben hat). Gab es auf Spiegel Online vor ein paar Jahren mal einen schönen Artikel zu. Erst später hat sich Programmierung zu einem fast ausschließlich männlich besetzten Tätigkeitsfeld entwickelt. Es gibt bestimmt Berufe, bei denen eine durchschnittliche Frau gegenüber einem ebenso durchschnittlichen Mann biologisch benachteiligt ist. Alles, wo rohe Körperkraft notwendig ist, z.B.. Aber es gibt wriklich absolut keinen biologischen Grund, warum Frauen schlechter programmieren, Mathematikaufgaben lösen oder Hardware entwickeln können sollten als Männer. Es gibt jede Menge gesellschaftliche Gründe, warum ihnen der Einstieg in solche Berufe schwerer gemacht wird ... das geht mit geschlechtsspezifischer Erwartung von Eltern und Lehrern im frühen Kindesalter los und mit den immer noch bestehenden Ungleichheiten bei der Aufgabenteilung im familiären Umfeld weiter, aber mit Biologie hat das nichts zu tun.
sorry, auch wieder so ein dämlicher Mythos - Sie verwechseln "berechnen" (also stupende Fleißarbeit; die Damen bei der NASA) und "Löcher in Lochkarten stanzen" mit PROGRAMMIEREN!
Wieviele Betriebssysteme wurden von Frauen programmiert? Wieviele Programmiersprachen wurden von Frauen entwickelt? Wieviele Chiparchitekturen von Frauen entwickelt?
Mädels, Ihr müßt Euch entscheiden: entweder, Ihr könnt eh' alles besser (Ihre ideologische Scheuklappe), oder Ihr werdet ständig benachteiligt (P.P. etc.) - beides funzt nicht! Naja, mit Logik muß frau es in gendergedöns ja nicht so haben....

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