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Sexistisches Schreiben eines Google-Mitarbeiters: Natürlich besser
REUTERS

Frauen sind aus biologischen Gründen schlechter für die Tech-Branche geeignet als Männer, schreibt ein Google-Mitarbeiter. Seine Argumentation geht aber nicht auf - und wäre besser im Google-Intranet versandet.

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antigleichstellung 08.08.2017, 22:43
400. Beispiel weitergesponnen

Zitat von zeichenkette
"Frauen sind im Durchschnitt 1,65m groß, Männer 1,80m. Ein bestimmter Job verlangt eine Mindestgröße von 1,70m, also darf man dafür nur Männer einstellen, denn Frauen sind nicht so groß". Das ist diese ständige Bevormundung von Individuen anhand von Merkmalen, die eine einfach erkennbare Gruppe hat, der sie zufällig angehören (wie z.B. Geschlecht). Und genau das ist ein Fehler, den sehr häufig Leute machen, die zu unzulässig starken Vereinfachungen tendieren. In diesem Zusammenhang nennt man das auch "Sexismus", in anderen "Rassismus".
Lassen Sie uns bei dem Beispiel bleiben und Ihre Abkürzung mal vergessen:

Frauen sind im Durchschnitt 1,65m groß, Männer 1,80m. Ein bestimmter Job verlangt eine Mindestgröße von 1,70m.

Dann kommt eine PC-Polizei und stellt fest, dass in diesem Unternehmen kaum Frauen arbeiten, weil nunmal viel mehr Männer die 1,70 m Größe erfüllen.

Um eine positive Publicity zu bekommen oder eine negative zu vermeiden, führt das Unternehmen Weiterbildungen nur für Frauen ein und befördert sie auch bei schlechterer Leuistung eher als Männer.

Wenn dies ein Mann zu Recht moniert, wird er entlassen um die Publicity zu optimieren.

Und dann wundern sich die klatschenden Feministinnen warum sie keiner Ernst nimmt und in letzter Zeit (leider auch in wichtigen Belangen wie sexueller Gewalt) immer mit Peanuts abgespeist werden.

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chrima 08.08.2017, 22:43
401.

Zitat von petrapanther
Genau auf diesem Niveau bewegen sich die "wissenschaftlichen" Argumente von Leuten wie diesem ehemaligen Google-Angestellten: Eine Studie hat gezeigt, dass männliche Schimpansen schneller Bananen schälen können als weibliche. Und daraus folgt direkt, dass Menschenmänner besser programmieren können als Menschenfrauen. Case closed! Wer jetzt noch Zweifel hat, dem fehlt es offensichtlich an wissenschaftlichem Verständnis!
Genau auf diesem Niveau bewegen sich die Gender"wissenschaften".

Da bringt jemand folgendes Argument: "Es gibt durchaus Experimente, die zeigen, dass es angeborene Interessenunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Wesen gibt, unter anderem mit Affen, bei denen unterschiedliches Verhalten wegen kultureller Prägung ausgeschlossen werden kann."

Und Sie machen daraus:
"Eine Studie hat gezeigt, dass männliche Schimpansen schneller Bananen schälen können als weibliche. Und daraus folgt direkt, dass Menschenmänner besser programmieren können als Menschenfrauen."
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft eine Aussage zu widerlegen, auf die ein Mensch mit Verstand wohl erst gar nicht kommt, die aber zumindest in der Diskussion so nicht getätigt wurde.

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robeuten 08.08.2017, 22:44
402.

Zitat von petrapanther
Der Typ hat unter anderem folgendes verfasst: "On average, men and women biologically differ in many ways. These differences aren’t just socially constructed because: - They’re universal across human cultures - They often have clear biological causes and links to prenatal testosterone - Biological males that were castrated at birth and raised as females often still identify and act like males - The underlying traits are highly heritable - They’re exactly what we would predict from an evolutionary psychology perspective" Mehr Details werden nicht genannt, um diesen Schwachsinn zu belegen, aber der letzt Satz spricht Bände. In der Pseudowissenschaft genannt 'Evolutionäre Psychologie' werden Tierversuche gern direkt auf komplexe menschliche Verhaltensweisen übertragen.
1) Fänden Sie es gut, wenn ich Sie als "Typin" bezeichnen würde?
2) Evolutionspsychologie krankt an vielen methodologischen Mängeln; grundsätzlich wird a posteriori argumentiert, aber der mit den Tierversuchen ist bullshit! Es geht doch darum, a posteriori objektiv bestehende Unterschiede bez. biologischer Parameter zwischen den Geschlechtern mittels Evolution zu erklären. Vieles stimmt - z.B. Beckenmaße der Frauen sind ein Rasiermesserritt zwischen "kann kaum noch laufen" und "Kinder bleiben im Geburtskanal stecken"; vieles ist zu diskutieren (Männer können besser einparken, weil.... Frauen erkennen Muster besser, weil...)

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robeuten 08.08.2017, 22:49
403.

Zitat von amice
Bleibt die Frage warum so wenig Frauen Schach spielen
hmmmm.... so viele Optionen gibt es ja nicht:
1) es wird ihnen verboten - stimmt nicht
2) es macht ihnen keinen Spaß - vermutlich; ich kenne viele leidlich gute Gelegenheitsschachspielerinnen, aber keine hätte Lust gehabt, sich fast nur noch damit zu beschäftigen (wie ich als Mann übrigens auch...)
3) sie können es nicht? Eher nicht, wobei, s. 2) - zur absoluten Spitze braucht es v.a. enormes Bibliothekenwissen, und somit sehr sehr sehr viel Zeit...

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robeuten 08.08.2017, 22:51
404.

Zitat von petrapanther
Warum spielen so wenige Amerikaner Fussball? Sind die biologisch dafür nicht prädestiniert?
wie immer, diskutieren Sie faktenfrei am Thema vorbei; nutzen Sie doch die Flanke, daß in den USA v.a. MÄDCHEN Fußball spielen!
Grund ist aber banal: gegen american football gilt Rasenfußball als sanfter Sport :-)....

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robeuten 08.08.2017, 22:54
405.

Zitat von Freier.Buerger
Das liegt an den blauen und den rosanen Strampelanzügen, ist doch klar.
neenee, Ödipus... dominante Mutter=Dame, behuddeltes, nutzloses (männliches) blag=König. Kein Wunder, daß unsere power-Mädels kein Bock auf so etwas haben :-). Warum ist Schach eigentlich nicht männerdiskriminierend - die stärkste Figur ist die Dame, der König eine ständig zu beschützende Lusche...

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mmmmmaria 08.08.2017, 22:56
406. Ja ihr habt Recht...

Natürlich ihr alle A-Wölfe habt Recht. Selbstverständlich haben wir Frauen den Kopf nur um schön die Haare zu tragen und Tech ist für uns Fremdwort. Aaah und bitte nicht vergessen das alles von Mutter Natur und dem lieben Gott gesegnet ist. Und vom Weihnachtsmann auch.

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Besenrein 08.08.2017, 23:06
407. Wozu mittlerweile über 40 Seiten freie Meinungen äußern ...?

Einfach copy/paste:....
https://assets.documentcloud.org/documents/3914586/Googles-Ideological-Echo-Chamber.pdf

....in Googles Anti-Toxic-Api:
http://perspectiveapi.com/#/

KI löst das Problem mit dem
eigenen Nachlesen und Denken...

Gute Nacht wünscht:
Besenrein

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robeuten 08.08.2017, 23:16
408.

Zitat von Furchensumpf
Auch Sie werfen hier wieder DInge durcheinander, die nicht zusammen gehören: Männer mögen im Bereich Mathematik besser sein - was durch die Zahlen vielleicht belegt wird - aber das sagt eben NICHTS über die Fähigkeiten aus. Männer und Frauen können z.B. theoretisch gleich gut Klavier spielen (von ihren grundlegenden Fähigkeiten aus gesehen). Wenn die Frau sich aber dafür nicht interessiert, oder nicht so "verbissen" übt wie die Männer, werden diese am Ende besser spielen. Das hat aber nichts mit der generellen Fähigkeit zu tun. Ist das jetzt wirklich so schwer zu verstehen?
ahem, ich wäre auch hypothetisch der beste Konzertpianist der Welt geworden... aber irgendwie mochte ich das pöse Schwarz/Weiß der Tasten nicht, und üben ist total öde!
Sorry, merken Sie nicht, wie irre Sie argumentieren? Mich interessieren nicht irgendwelche hypothetischen "Fähigkeiten", sondern was ich am Ende des Tages wirklich gut mache!
Und, ja, Männer SIND in Mathe dummerweise im Mittel besser - ändert nix daran, daß es auch gute Mathematikerinnen gibt - nur sind die verdammt rar!

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postnational 08.08.2017, 23:18
409.

Zitat von robeuten
über die Hälfte der Prädikatsexamen in Jura geht an Frauen
Das würde angesichts einer Juristenausbildung, die seit Jahrzehnten dafür kritisiert, auf opportunistisches Auswendiglernen konditioniert, eher die biologische These bestätigen, zumal Esther Vilar schon in den 70ern angeprangert hatte, daß Frauen gut wären, in Disziplinen wie Fremdsprachen, wo es auf Auswendiglernen ankäme.
Tatsächlich geht es bei IT überwiegend um methodisch-logisches Denken, was Frauen genauso können wie Männer und was sich bei Google am wenngleich nur vergleichsweise hohen Anteil von Frauen in Führungspositionen zeigt (25%).
Daß 69% der Mitarbeiter bei Google weiße Männer sind, halte ich eher für ein Problem, daß mathematisches Denken einen freien Kopf erfordert und soziale Herkunft aus eher stressigen Strukturen für IT-typische Ausbildungen nicht prädestiniert.

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