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Smart Home: EU führt Sicherheitszertifikat für vernetzte Geräte ein
DPA

Die EU-Institutionen wollen mit Blick auf die IT-Sicherheit vernetzter Geräte einheitliche Standards schaffen. Ein Zertifikat soll Verbraucher informieren, wie sicher Produkte im "Internet der Dinge" sind.

quark2@mailinator.com 11.12.2018, 14:42
1.

Hmmm, was bedeutet das in der Praxis ? Also angenommen, es wäre verpflichtend oder zumindest ein wesentliches Verkaufsargument ? Es würde bedeuten, daß kleinere Firmen fertige Hardware- oder Softwaremodule einbauen würden, die bereits geprüft und zertifiziert sind. D.h. man käme dann wieder zu der Monokultur, die wir auch bei den Betriebssystemen zunehmend bekommen - alle mit dem gleichen, statt tausende verschiedene Varianten. Das hat Vor- und Nachteile. Für mich ist der Hauptnachteil der, daß ein Angriff sich dann erfolgreich auf sehr viele Geräte ausbreiten kann. Der zweite Nachteil ist für mich, daß z.B. Nachrichtendienste sich an die Hersteller dieser zertifizierten Module wenden und darüber auf sehr viele Geräte zugreifen können. Der Hauptvorteil ist ja auch klar - eine statistisch deutliche Erhöhung der durchschnittlichen Sicherheit des einzelnen Geräts.

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irgendwas 12.12.2018, 08:58
2. Luftnummer @1

Für die Praxis bedeutet dies gar nichts. Zwar schreibt der Praktikant zuerst "Hersteller müssten detaillierte Informationen zur IT-Sicherheit ihrer Produkte angeben und ausweisen". Um dann aber am Ende klar zu stellen: "Die Zertifizierung bleibt jedoch freiwillig". Das Problem haben Sie aber richtig erkannt, wenn auch mit falschen Schlüssen. Selbst wenn zertifizierte Hersteller nun Standard-Software- oder Hardware-Module nutzen werden, ist noch lange nicht alles sicher. Denn diese Module müssten ja zeitnah nach Release eines Patches durch den Hersteller des Endproduktes implementiert werden. Wie gut und schnell das funktioniert, sieht man ja bei Android-Smartphones.

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