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Smartphone Neptune Duo: 20-Jähriger fordert Apple und Samsung heraus
Misfit

Simon Tian will eine Branche auf den Kopf stellen. Sein Neptune Duo bringt alle Handy-Funktionen ans Handgelenk, das Zusatzgerät in der Hosentasche ist nur noch Beiwerk. Die Entwicklung des 20-Jährigen steht für einen Technik-Trend.

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texas_star 22.02.2015, 17:52
10. na...

... wenn dessen "smartwatch" das "smartphone" ersetzen soll... muss ich dann einen 4.7" bildschirm am handgelenk tragen?

der vorgaenger war ja schon "grotesk" gross.

und von einem huebschen design-entwurf zum fertigen produkt ist es ein weiter weg.... design-studien erstellen ist eine sache, ein funktionierendes produkt eine andere. Wenn der junge wirklich so toll waere ... dann haetten ihn sicher Samsung, Apple und Co fuer ein Millionengehalt abgeworben

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inovatech 22.02.2015, 18:02
11. Fehlt wieder

die Hälfte. Es gibt Stand-Alone-Smartwatches die gut arbeiten und viele Käufer finden - nur nicht in Europa. Ich selbst habe seit langer Zeit die Omate Truesmart. Wozu 2 Geräte wenn man 1 haben kann?

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kugelsicher 22.02.2015, 18:07
12. Bin ich der Einzige aus der Steinzeit?

... der diesem ganzen smart Watches Wahn fassungslos gegenübersteht?

Wofür bracht man sowas? Ist jetzt zu schwer oder nicht mehr zumutbar ein potentes Smartphone in die Hand zu nehmen und es zu benutzen?
Warum dann das nochmal in einer Uhr?

Sie wird nie die Anforderung an ein großes Display bieten können. Also warum 2 Geräte bezahlen?

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querulant_99 22.02.2015, 18:40
13.

Zitat von texas_star
... wenn dessen "smartwatch" das "smartphone" ersetzen soll... muss ich dann einen 4.7" bildschirm am handgelenk tragen? der vorgaenger war ja schon "grotesk" gross.
Das Gerät kann nur eine Zwischenlösung sein.
In der nächsten Ausbaustufe klebt man eine Spezialfolie auf den Handteller, welche als Smartphone-Display dient.

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Bueckstueck 22.02.2015, 18:41
14.

Zitat von kugelsicher
... der diesem ganzen smart Watches Wahn fassungslos gegenübersteht? Wofür bracht man sowas? Ist jetzt zu schwer oder nicht mehr zumutbar ein potentes Smartphone in die Hand zu nehmen und es zu benutzen? Warum dann das nochmal in einer Uhr? Sie wird nie die Anforderung an ein großes Display bieten können. Also warum 2 Geräte bezahlen?
Herrje, immer noch nicht gerallt wie die(se) Industrie funktioniert? Sie generiert die Nachfrage, nicht der Kunde!

Wir brauchens nicht? Egal, andere wollen es - das alleine zählt.

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bbrot99 22.02.2015, 18:42
15. lustige Idee

wenn's klappt, wird di bestimmt von den großen shanghait (http://de.wikipedia.org/wiki/Schanghaien)

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hgri 22.02.2015, 18:54
16. Die Smart Watch

sehe ich immer nur als Erweiterung bzw. Satelliten zum Smartphone. Die Bedienung einer Smart Watch kann, wenn sie im Umfang der eines Smartphones annähernd gleichkommen soll nur in nerviges Gefummel ausarten.

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marvinfox 22.02.2015, 19:04
17. @bluemetal Nr. 9

Bitte nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Bei Unwissenheit einfach mal das handelsübliche Internet nach dem Werdegang von schlauen Uhren befragen. Nein, es tut mir ehrlich leid, Dein Apple ist hier nicht ganz so toll wie Du es gerne hättest.

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zila 22.02.2015, 19:25
18. Skeptisch - gerade mit dem Beispiel Misfit

Misfit ist mittlerweile ein respektables Unternehmen, steht finanziell solide da und die haben Biomotoriker und andere Experten in Festanstellung. Ich hab die Iteration Misfit Flash, das ist die Plastikversion vom innovativen Shine, sonst aber sehr aehnlich und ich mag diese Version persoenlich mehr.

Wie auch immer, das Ding hat nur zwei Aufgaben und zwei Funktionen: Bewegungsdaten per LTE Bluetooth uebermitteln, das funktioniert meist. Und die Zeit auf Knopfdruck codiert anzeigen ueber 12 rote Leuchtdioden. Ich wollte nicht mehr immer das Telefon rauskramen aber auch nicht zurueck zur Armbanduhr, wo ich dann jedes Jahr zum Preis eines Flash das Lederarmband ersetze (Metal mag ich nicht und Plastik sieht bei einer richtigen Herren-Uhr bescheiden aus).

Misfit hat es bislang nicht geschafft, dass die Zeit zuverlaessig angezeigt wird, was bei zwoelf Dioden eine Minutengenauigkeit erfordert, die es spaetestens im 18. Jahrhundert schon gab. Irgendwann nach dem letzten Sync verschwindet die Zeitfunktion.

So, und diese Leute sollen ein komplexes Geraet mitentwickeln?

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silberstern 22.02.2015, 19:56
19. Stand der Technik....

Nach einigen Abenteuern auf kickstarter & Co. Bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es immer besser ist, auf die Tech-Firmen ohne crowdfunding zu warten.

1. Die selbstgestellten deadlines werden nicht eingehalten und immer um 6 - 12 Monate verlängert.
2. Nach dem Geldeinsammeln ist der Geldgeber nur noch lästiges Anhängsel. Schlechte Informationspolitik und keinerlei Verpflichtungen einhalten, ist normal.
3. Spezifikationen werden zwischendrin einfach geändert. Der vorgestellte Prototyp "schon produktionsfähig", erweist sich hinterher nur als Demonstrator ohne eigene Funktionen.
4. Wenn sich der Projektinitiator verrechnet bzw. von vorn herein zu niedrig kalkuliert, versucht er die crowdfunder unter Druck zu setzen, mehr Geld springen zu lassen. (zusätzliche Versandkosten, most payed first served, notwendiges Zubehör ist plötzlich extra zu bezahlen)
und 5. Ist das Projekt ausgeliefert und man hat Glück, dass es einwandfrei funktioniert, haben die großen Hersteller längst etwas besseres angekündigt.

Denn crowdfunder können etwas mehr Risiko gehen ... aber den Stand der Technik können sie auch nicht magisch überspringen.

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