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"Sniper Elite 4": Töten mit Gefühl
Rebellion

Der vierte Teil der beliebten Spielereihe "Sniper Elite" führt den Geheimagenten Karl Fairburne nach Italien. Doch auch vor malerischer Kulisse dreht sich alles nur um den perfekten Schuss.

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LudwigN 14.02.2017, 21:44
1. Verständnisfrage

" im heimischen Großbritannien, wo das Spiel mehr als nur Kultstatus hat."

Was ist denn mehr als Kult? Gibt es da überhaupt eine sinnvolle Steigerung.

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lupo62 15.02.2017, 05:33
2. zweifelhaft

Gleich werden sich die Befürworter und Gegner von Ballerspielen wieder eine neue Argumentationsschlacht liefern. Bullshit!
Auch ich habe schon so manche virtuelle Schlacht geschlagen und sehe solche Dinge mehr als taktische Aufgabe als eine Agression. Dabei reicht es mir, wenn das Ergebniss feststeht - Gegner eines virtuellen Todes gestorben, Aufgabe gelöst! Die Einzelheiten - woran ist der Gegner gestorben, welche Organe wurden verletzt? - überlasse ich dann dorch gerne einem virtuellen Pathologen.
Es würde mich übrigens mal interessieren, ob der Weg einer Gegnerkugel in meinen virtuellen Körper genau so akribisch dargestellt wird? Oder lässt man das weg, weil es nicht so viel Spass macht, selbst "getötet" zu werden?

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jhea 15.02.2017, 07:36
3. Bullshit und Bullshit @2

Erst einmal den Bullshit klären
@ Autor: es wird niemand getötet - man schießt auch nicht.
Man bewegt ein Pixelfadenkreuz mit der Maus über einen Pixelmann.
Dann drückt man die Maus.

Wer ist jetzt gestorben?
Opa? Papa, Onkel Willi?

Oh der Pixelhaufen ist jetzt von einer stehenden in eine liegende Position gewechselt... aber wessen Herz hat jetzt aufgehört zu schlagen?
Niemandes? ok, also ist niemand gestorben.

Danke für die Erklärung.

@2
Weil es halt mal jemanden interessiert wie die Kugel den Weg durch einen Körper finden würde.
Außerdem... @ beide - man kann natürlich auch die Kugelkamera abschalten... dann sieht man nur noch wie sich Pixelhaufen hinlegen.
Soviel zum virtuellen Pathologen.... und schon kann man das ganze wieder als taktisches Puzzle betrachten.
geez...

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andreas_so 15.02.2017, 07:52
4. Fachwissen

"Ich drücke ab - und kann in Zeitlupe meiner Patrone nachschauen, sehen, wie sie den Körper des Feindes durchschlägt."
Wohl eher schauen Sie dem Projektil hinterher. Die leere Patrone dürfte nach dem Schuss aus dem Patronenlager geworfen werden...

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Leser161 15.02.2017, 08:20
5.

Zitat von andreas_so
"Ich drücke ab - und kann in Zeitlupe meiner Patrone nachschauen, sehen, wie sie den Körper des Feindes durchschlägt." Wohl eher schauen Sie dem Projektil hinterher. Die leere Patrone dürfte nach dem Schuss aus dem Patronenlager geworfen werden...
Die Hülse wird ausgeworfen. Die Patrone ist nicht mehr existent da sie sich in Projektil und Hülse zerlegt hat und das Pulver verbrannt ist. Bäh!

Ansonsten, klingt interessant ich denke ich probiere die Reihe mal aus. Gerade das mit den Geräuschquellen klingt nach einem Upgrade zu üblichen Schleichspielen.

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MKAchter 15.02.2017, 08:32
6. Gb

Zitat von LudwigN
" im heimischen Großbritannien, wo das Spiel mehr als nur Kultstatus hat."
Man darf nicht vergessen, dass Großbritannien das "moderne" Scharfschützenwesen als erstes Land systematisch entwickelt hat; beginnend im bzw. nach dem 1. Weltkrieg. Noch heute werden militärische Präzisionsschützen auch aus den Armeen anderer Staaten auf Lehrgänge nach GB geschickt.

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QPDO 15.02.2017, 10:47
7. Mehr als nur die Killcam...

Das Spiel ist mehr als nur die (übrigens optionale und auf Dauer nervige) Killcam. Eines der besten Merkmale der Reihe ist nämlich die Möglichkeit die Kampagne kooperativ zu spielen. Ohne Einschränkungen oder nur auf einzelne Missionen begrenzt ist das gemeinsame taktische Vorgehen und Schleichen eine wahre Freude, die Metal Gear oder Hitman in dieser Hinsicht seit Jahren in den Schatten stellt.

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danido 15.02.2017, 20:37
8.

Zitat von lupo62
Gleich werden sich die Befürworter und Gegner von Ballerspielen wieder eine neue Argumentationsschlacht liefern. Bullshit! Auch ich habe schon so manche virtuelle Schlacht geschlagen und sehe solche Dinge mehr als taktische Aufgabe als eine Agression. Dabei reicht es mir, wenn das Ergebniss feststeht - Gegner eines virtuellen Todes gestorben, Aufgabe gelöst! Die Einzelheiten - woran ist der Gegner gestorben, welche Organe wurden verletzt? - überlasse ich dann dorch gerne einem virtuellen Pathologen. Es würde mich übrigens mal interessieren, ob der Weg einer Gegnerkugel in meinen virtuellen Körper genau so akribisch dargestellt wird? Oder lässt man das weg, weil es nicht so viel Spass macht, selbst "getötet" zu werden?
Sie müssen schon irgendwas provokantes sagen, sonst kommen die Gegner nicht. Z.B. sowas wie: "Geil, endlich wieder töten! Ich hab extra eine Woche Urlaub genommen."
Oder: "Kann man da auch Köpfe und Gliedmaßen wegrotzen? Sonst ist es doch garnicht realistisch?!"

Übrigens: Für den waidgerechten Blattschuss ist es sehr wohl wichtig wohin man trifft, da ist der Videobeweis doch recht hilfreich ;) Aber als echter Fan des Genres wartet man eh auf "Sniper Ghost Warrior 3", das im April rauskommt. Da gibts dann auch echte First-Person Sicht.

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urmedanwalt 16.02.2017, 01:49
9. ich finds trotzdem krank,

die Bulletcam. Natürlich werden in echt nur Pixel anders angeordnet, aber auch bei splatter-Filmen wird ja eigentlich keinem die Hand abgehackt oder die Innereien rausgepult und verzehrt. Trotzdem halte ich so was für extrem verrohend und möchte mit den Leuten, die sich an so was aufgeilen, nichts zu tun haben. Das ist inhuman und irgendwelche rechtfertigenden Argumente sind für mich nicht erkennbar. Da geb ich gerne mal die Spaßbremse oder den alten Sack, aber Grenzüberschreitungen sind für mich nicht per se erstrebenswert.

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