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Snowden-Enthüllungen: NSA plant Schadsoftware für die Massen
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Millionen von Rechnern im Visier: Laut "The Intercept" bastelt die NSA an einem System, bei dem Algorithmen statt Menschen entscheiden, welche Rechner wie mit Schadsoftware infiziert werden. Zum Beispiel per Angriff über manipulierte Facebook-Seiten.

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Schweijk 12.03.2014, 19:15
1. schöne

neue welt. Kann nicht mehr lange dauern bis man so etwas mit bösen absichten gegen die eigene Bevölkerung einsetzt.

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HansD 12.03.2014, 19:27
2. ...

Hallo das Merkel,

wann wird denn das Merkel endlich mal Sanktionen verhängen? Sonst ist das Merkel ja auch nicht so zimperlich. Oder hats dem Merkel mal wieder die Sprache verschlagen? Will das Merkel mal wieder alles aussitzen? An das Merkel: zurücktreten!

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Supertramp 12.03.2014, 19:28
3. Die Politik muss aktiv werden. Wirtschaftsspionage ist illegal

Diese Tools werden früher oder später zur Wirtschaftsspionage genutzt werden. Das ist illegal und falls man das noch freie Marktwirtschaft nennen kann ist das Betrug. Die Spionage Zentralen der NSA z.B. der Dräger Komplex bei Darmstadt muss isoliert werden.

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.freedom. 12.03.2014, 19:36
4. Man kann dagegen schon etwas machen, ...

.
indem man nur mit USB-Stick ins Internet geht.
Man besorge sich einen USB-Stick; 16GB reichen.
Auf diesem Stick macht man Linux.
Wer noch einen grossen PC kann dann die Festplatte abklemmen
und mit dem Stick online gehen. Das funktioniert tadellos.
Hat man einen zweiten Stick der gleichen Bauart, kann der
erste Stick nach einer Weile gelöscht werden und vom zweiten
Stick die Software 1zu1 kopiert werden.
Somit kommt die eigentliche Festplatte nicht ans Netz.
Daten können (offline) vom Stick auf die Platte kopiert werden.

Sichere Software gibt es hier.

http://www.heise.de/download/ct-surfix-1185970.html

c't Surfix ist ein Live-Linux-Betriebssystem, das speziell zum sicheren Surfen im Internet entwickelt wurde. c't Surfix lässt sich von DVD oder USB-Stick starten oder in einer virtuellen Maschine nutzen.

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Atheist_Crusader 12.03.2014, 19:40
5.

So langsam kann man mit den Nachrichten über die neuesten Pläne der USA Apokalypse-Bingo spielen. In jedem Kästchen ein Bestandteil einer klassische SciFi-Geschichte. Erst sind es "Kriege aus fadenscheinigen Gründen", dann "rechtsresistente Geheimknäste, abgekoppelt vom Justizsystem" oder "ferngesteuerte Killerroboter", dann wieder "komplette Netzüberwachung" und schließlich "Maschinen die über Leben und Tod entscheiden"... und wer fünf in einer Reihe hat, fährt den Planeten dann endgültig in den Arsch.
Als Freund dystopischer Science-Fiction und des post-apokalyptischen Genres ist das zwar irgendwie interessant, aber in so einer Welt leben möchte ich dann doch lieber nicht.

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Atheist_Crusader 12.03.2014, 19:51
6.

Zitat von Schweijk
neue welt. Kann nicht mehr lange dauern bis man so etwas mit bösen absichten gegen die eigene Bevölkerung einsetzt.
Wer sagt, dass das nicht schon längst passiert?

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brötchengeber 12.03.2014, 19:53
7. Optional

Eine riesengroße Schweinerei mehr fällt mir dazu nicht ein. Mit Geheimdienst hat das nix mehr zu tun das ist aktive Kriegsführung

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joeeoj 12.03.2014, 19:59
8. Kein Vertrauem ehr -das macht das Internet kaputt.

Man kann eigentlich nur noch seine Computer (LAN) ohne Internet betrieben. Zum Surfen muss man einen PC nutzen der im Internet ist und nur dessen Bildschirm übertragen ins LAN. Keyboard und Maus via Rs232 mit 1200 Baud steuern. Emails via USB-Stick vom Internet-Pc zum LAN und umgekehrt.

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Atheist_Crusader 12.03.2014, 20:30
9.

Zitat von .freedom.
indem man nur mit USB-Stick ins Internet geht. Man besorge sich einen USB-Stick; 16GB reichen. Auf diesem Stick macht man Linux. Wer noch einen grossen PC kann dann die Festplatte abklemmen und mit dem Stick online gehen. Das funktioniert tadellos. Hat man einen zweiten Stick der gleichen Bauart, kann der erste Stick nach einer Weile gelöscht werden und vom zweiten Stick die Software 1zu1 kopiert werden. Somit kommt die eigentliche Festplatte nicht ans Netz. Daten können (offline) vom Stick auf die Platte kopiert werden.
Theoretisch möglich, aber dann beschränkt man sich selbst massiv - nicht nur was die praktische Handhabbarkeit angeht. Software-Updates lassen sich zunehmend nicht mehr in Form ausführbarer Dateien herunterladen, sondern Programm patchen sich selbst über die aktive Internetverbindung. Ebenso machen moderne Kopierschutzmaßnahmen immer mehr eine stehende Internetverbindung nötig.

Sicher, man KANN da immer Wege finden. Wenn man seinen PC nur zum Arbeiten verwendet, wenn man Unix-affin ist und generell nicht die neuesten Anwendungen braucht. Das sind aber alles Dinge, die nicht auf den Standarduser zutreffen.

Ist es schon Verschwörungstheorie wenn man vermutet, dass diese Entwicklung von den Geheimdiensten wenn schon nicht unterstützt, dann zumindest wohlwollend betrachtet wurde? Wer nur auf Programm X verzichten muss um vor der NSA sicher zu sein, für den ist es eine relativ leichte Entscheidung. Wer aber auf alle seine liebsten Betriebssysteme, Programme und Spiele verzichten muss, nur damit die NSA nicht auf seinen Rechner zugreifen kann... nun, dann sieht die Sache schon wieder anders aus.

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