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Snowden-Enthüllungen: NSA plant Schadsoftware für die Massen
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Millionen von Rechnern im Visier: Laut "The Intercept" bastelt die NSA an einem System, bei dem Algorithmen statt Menschen entscheiden, welche Rechner wie mit Schadsoftware infiziert werden. Zum Beispiel per Angriff über manipulierte Facebook-Seiten.

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venice66 13.03.2014, 07:49
30. 3-4 Jahre ?

Zitat von redbayer
sind und von Ergebnissen Berichten, die davor lagen oder geplant waren. Trotzdem bewegt sich die Berichterstattung und Kommentatoren immer noch im "erstaunten Neuen", von der Politik ganz zu schweigen, die das ganze weiterhin als Kleinigkeit abtut z. B. "Liebesschwüre von Frau Merkel an die Engländer und Willkommen mit Cameron auf der Cebit. Während man Russland mit Sanktionen droht, hört man nicht einmal ein Wort des Missfallens gegenüber dem EU-Land und Welt- und Deutschland Überwacher England. Doch wie ist es weiter gegangen bei NSA und Engländern nach 2009/2010 ??? Es ist wohl anzunehmen, dass heute mittels Betriebssystem (hauptsächlich MS, mit ständigen Updates) , alle Computer der Welt von NSA überwacht, gesteuert und manipuliert werden. Wo nicht MS dabei ist kann man mit Virensoftware oder Adobe Updates ähnliches erreichen. Das ganze ist schon so gut, dass in Zukunft auch niemand mehr darüber berichten wird und kann.
Zu Ihrer Info: Snowden ist noch nicht einmal ein Jahr im sicheren Rußland. Diese Informationen sind mit absoluter Sicherheit keine 3-4 Jahre alt.

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venice66 13.03.2014, 07:56
31. nicht ganz unrecht

Zitat von ralf_si
Und Sie glauben allen Ernstes, dass Sie mit Linux vor der Geheimdienst-Spionage sicher sind?! Sorry, ich hoffe, Sie üben keinen IT-Job aus, denn dieses Halbwissen wäre nicht aus ein Aushängeschild. Ich schätze mal, gleich werden Sie behaupten, dass diese Spionage nur mit Windows-Rechnern funktioniert. Mensch, werden Sie doch mal wach!
Dazu muss man keinen IT-Job haben um das zu wissen. Sicherlich sicher ist rein garnichts auf dieser Welt, von dem Standpunkt aus haben Sie vllt. Recht.
Allerdings stimmt es das der UNIX-Kernel wesentlich sicherer ist als Windows. Windows ist ein sehr veraltetes Betriebssystem und nicht sehr geeignet für Netzwerke. Sagen wir mal so, wenn sie ein Unix-Betriebssystem abschotten, ist die Chance hier etwas rauszuholen oder zu manipulieren verschwindent klein, zudem sie hierfür mit einem hohen Zeitaufwand rechnen müssen um überhaupt eine Chance zu haben. Windows hingegen ist dann immer noch offen wie ein Scheunentor.

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venice66 13.03.2014, 07:59
32. Facebook

Zitat von sysop
Millionen von Rechnern im Visier: Laut "The Intercept" bastelt die NSA an einem System, bei dem Algorithmen statt Menschen entscheiden, welche Rechner wie mit Schadsoftware infiziert werden. Zum Beispiel per Angriff über manipulierte Facebook-Seiten.
Hab ich immer abgelehnt und lehne es weiter ab. Schon alleine weil es aus den USA kommt. Dummerweise gibt es noch mehr Spionagetools aus den USA. Denke mal Adobe ist hier auch zu nennen.

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Freidenker10 13.03.2014, 08:05
33. optional

Ist doch praktisch, dann muss sich auch kein einzelner NSA Mitarbeiter mehr rechtfertigen, sondern kann alles auf den Algorithmus schieben... Diese US-Imperialisten nerven nur noch!

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Vorzeichen 13.03.2014, 08:07
34. Sie missverstehen ...

Zitat von ralf_si
Und Sie glauben allen Ernstes, dass Sie mit Linux vor der Geheimdienst-Spionage sicher sind?!
User .freedom. hat nicht die überlegene Sicherheit von Linux propagiert, sondern die Benutzung eines USB-Sticks empfohlen, der regelmäßig mit einem Standardimage überschrieben wird. Das war schon vor 20 Jahren gebräuchlich, als Schulen ihre damals wenigen Internet-PCs einmal täglich mit einem jungfräulichen System versehen haben. Warum die das gemacht haben (und immer noch tun), dürfte klar sein.

Klar, Sie können natürlich Windows vom USB-Stick booten, der Punkt von .freedom. war aber, dass es fertig konfektionierte Sticks für sicheres Surfen und Banking bereits gibt - und die haben nun einmal Linux als Basis.

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stanislaw 13.03.2014, 08:19
35. Die sicherste Methode

Ich finde ja die Leutchen immer süß, die mit ihren absolut sicheren Methoden werben, wie man am besten im Internet surft, so mit USB Stick und/oder Boot-DVD und so weiter. Abgesehen der Tatsache, dass solcherlei Methoden absolut unpraktikabel sind für die meisten Mitmenschen und nur durchgeführt werden können, wenn man über technisches KnowHow sowie zu viel Zeit verfügt, wiegen sich solche Menschen in einer Scheinsicherheit. Irgendwann kommt der Punkt, bei dem man irgendwo seine Daten eingeben muß, bei dem man eMails abrufen oder senden muß und so weiter. Dabei fallen mehr lohnenswerte Angrifssziele an, als man sich gemeinhin vorstellen mag. Auch der angebliche Schutz vor infiziertung von Systemen ist spätestens seit der theoretischen Machbarkeit der Infizierung eines BIOS nur noch Makulatur. Nebenbei scheint es so zu sein, dass diejenigen sich am meisten und besten schützen, die wenigsten sensiblen Daten haben.
Insofern ist die einzigst absolut sichere Methode, im Internet zu surfen die, eben nicht im Internet zu surfen. Das ist zwar wie alles Andere oben beschriebene nicht praktikabel, aber wirksam.

Aber Sarkasmus und Übertreibung beiseite.
Da die Komplettüberwachung und Datensammlung sowieso nicht verhindert werden kann, plädiere ich dafür, nach vorne zu preschen und zu viel Daten zu produzieren. Baut in eure eMails Zufallstexte mit ein, als Disclaimer (Angstklauseln, die sowieso nicht wirksam sind), gebt möglichst viele aber Widersprüchliche Daten preis zu geben. Die müssen ja meist nicht einmal stimmen. Zusammen mit dem von Sascha Lobo geforderten dummen Internet wird das die Leute der NSA und Konsorten ne Weile auf Trab halten, weil sie ihre Systemkapazitäten wieder ausbauen müssen.

MfG Stefan Fröhlich
42 ;-)

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genugistgenug 13.03.2014, 08:23
36. üben

Zitat von sysop
Millionen von Rechnern im Visier: Laut "The Intercept" bastelt die NSA an einem System, bei dem Algorithmen statt Menschen entscheiden, welche Rechner wie mit Schadsoftware infiziert werden. Zum Beispiel per Angriff über manipulierte Facebook-Seiten.
noch üben NSA und Konsorten, bald fällt die Maske und fast alle werden kreischen 'wieso habt ihr nichts dagegen getan!'. Dieselben Leute die heute jede Überlegung dazu abwürgen mit 'da könnt ihr nicht beweisen' - komisch istr nur, wenn man es tatsächlich beweisen kann, dann ist es a) zu spät b) war logisch klar erkennbar und ist c) nur durch Zufall aufgedeckt worden - und diese Zufälle werden immer weniger.
Dabei sollte jedem klar sein, dass alles was im Computer steht nur noch nicht öffentlich ist aber schon gesammelt wurde.

Petition: Bundesverdienstkreuz für Edward Snowden
* bitte unterzeichnen und teilen, danke *
https://www.openpetition.de/petition...edward-snowden
Lasst uns die Welle machen………… posted was die Leitungen hergeben!

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NochNeMeinung 13.03.2014, 08:27
37. Warum so kompliziert?

Facebookseiten fälschen usw. ist viel zu aufwendig. Es genügt völlig, das von MS erpresste oder geklaute Zertifikat für den Windows-Update-Service zu besitzen; wovon ich jetzt mal ausgehe. Dann schraubt man entsprechend an den Routingtabellen für die Updateserver, die ach welch Glück in den USA stehen. Und schon kann man den Rechner jedes Windows-Nutzers in der gewünschten Weise kontrollieren.

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zaunreiter35 13.03.2014, 08:28
38. Sanktionen

Ich wär für Sanktionen gegen die USA. Vielleicht kann ja unsere untertänigste Kanzlerin - die Steuerfrau Europas - ja heute in ihrer Regierungserklärung bekanntgeben, dass nicht nur Sanktionen gegen Russland verhängt werden, sondern auch gegen die USA.

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tobiash 13.03.2014, 08:31
39. Oooohhhh,...

Zitat von Vorzeichen
User .freedom. hat nicht die überlegene Sicherheit von Linux propagiert, sondern die Benutzung eines USB-Sticks empfohlen, der regelmäßig mit einem Standardimage überschrieben wird. Das war schon vor 20 Jahren gebräuchlich, als Schulen ihre damals wenigen Internet-PCs einmal täglich mit einem jungfräulichen System versehen haben. Warum die das gemacht haben (und immer noch tun), dürfte klar sein. Klar, Sie können natürlich Windows vom USB-Stick booten, der Punkt von .freedom. war aber, dass es fertig konfektionierte Sticks für sicheres Surfen und Banking bereits gibt - und die haben nun einmal Linux als Basis.
... ein absolut sicheres System, um meine Urlaubsfotos vor dem bösen Feind NSA zu schützen! Wahnsinniges Handling für Studenten der Sozialwissenschaften, Hartz'ler und andere Personengruppen mit ausufernder Tagesfreizeit. Entgegen der gängigen SPON-Meinung leider genau die Zielgruppe, für die sich die NSA überhaupt nicht interessiert (was wohl das größte Problem dieser Menschen sein dürfte).
Den Vogel schießen aber die Foristen ab, die das Ganze für unmoralisch halten! Noch einmal: das Problem ist nicht etwa die Bösartigkeit der NSA, sondern die Tatsache, dass es diese technischen Möglichkeiten gibt. Selbstverständlich werdendiese Möglichkeiten genutzt, alles andere wäre für die Amis Landesverrat! Und - freut euch auf die Zukunft: so wird es auch bleiben! Jeder Mensch, der meint, er konne die Spionagedienste vom Spionieren abhalten, ist ein weltfremder Tagträumer.

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