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So arbeiten Nordkoreas Hackertruppen: Kims Dotcom
REUTERS

Kaum ein Nordkoreaner kommt ins Netz, zugleich hat das Land eine schlagkräftige Cyberarmee: Rund 7000 Hacker stehen in den Diensten Kim Jong Uns. Wie die Truppe vorgeht.

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m.w.r. 08.03.2019, 15:42
70. Klasse Überschrift

Zitat von pakeha52
... erweckt den Eindruck das @KimDotCom (alias Kim Schmitz, derzeit in Neuseeland lebend) beteiligt ist ! Solch ein Wortspiel ist meines Erachtens bedenklich und nicht rechtens ! - - - - - - Unseres Erachtens nicht. MfG Redaktion Forum
Bedenklich wäre doch gut. Wenn diese Überschrift zum nachdenken anregt hat sie ihren Zweck erfüllt, oder? Und ob sie rechtens ist ist anhängig davon ob sie KimDotcom jemand als Wortmarke hat schützen lassen. und das wird der dicke reiche Mann in Neuseeland vermutlich nicht getan haben

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Trollflüsterer 08.03.2019, 16:11
71.

Zitat von horst01
... Die Richtung ist klar > Böser Trump!
Gut erkannt. Oder finden sie einen Mann mit Mafia Verbindungen besonders geeignet, für das Amt des mächtigsten Mann der Welt?
Wo OK gerade einer der globalen Probleme darstellt.

Und der Name ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen, wenn man den bekannten Begriff: Pferdeflüster schon mal gehört hat.
Er kann Pferde lesen und weiß mit ihnen umzugehen. Analog dazu...

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Trollflüsterer 08.03.2019, 16:14
72.

Zitat von Modestuss
Stellt Ihnen das die "Atlantikbrücke" zur Verfügung? Auch wenn "Reuters" drauf steht. Wenn die tatsächlich von Reuters stammen, zeigt das, dass deren Reporter in Nordkorea sogar in der Führungsspitze nachrichtendienstlich arbeiten können. Glaube ich nicht. Ich als kleiner Diktator würde nie die Pressefritzen des erklärten Feindes an mich ranlassen.
Das Foto ist natürlich mit der Zustimmung von Kim gemacht worden, ja ist sogar eine Inszenierung von ihm selber. Erkennt man doch.

Machen sie doch einfach mal eine Bildersuche, dann lösen sich ihre Mutmaßungen schnell in Luft auf.

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sven.kex 08.03.2019, 20:28
73. Da ist einiges Spekulation:

Um Rechner anzugreifen braucht es mehr als einen Internetzugang. Es muss Freiheit geben, Grenzen zu erkunden und zu überschreiten. Cyber-Krieger müssen kreativ sein, freien Zugang zu Informationen haben und nicht immer mit einem Block in der Hand dem Chef nachschleimen.
Diese Kultur fehlt völlig in NK.
Cyber-Krieger brauchen freien Informationsaustausch mit der Welt.
Merken Sie was: da zerschellt die Beweisführung: NK ist ein Meisterhacker.
Wie soll das wohl funktionieren: 8 Jahre Drill, Denkverbot in der Schule, Blutige Disziplin in Schule und Betrieb.
Und dann heißt es : Seid kreativ, überschreitet Grenzen!
Abgesehen davon tauchen in dem Artikel Organisationen auf, deren Namen mir nicht geläufig waren.
Geläufig ist mir aber der journalistische Grundsatz: keine Spielereien mit Personennamen! Von daher passt die Überschrift zum Gehalt des Artikels: unterirdisch!

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garten94 08.03.2019, 20:40
74. Knallfrösche

Zitat von toll_er
Es ist schon erstaunlich, wie viele hier die Gefahr kleineren. Die Nordkoreaner haben gewaltige Potentiale. Diktatur und und von Innen und Außen geknechtet. Da werden Kräfte frei, die nicht berechenbar sind. Aber anscheinend sind ja auch einige hier der Meinung, Kims Raketen und Atomsprengköpfe sind nur Knallfrösche.
gibt es auch da und dort. vergessen. es ist leider immer wieder wichtig festzustellen, daß die Knallfrösche des Westens zumeist gefährlicher sind. Kim braucht sie zu seiner Sicherheit, meint er. da muß was dran sein, denn Indien ist froh, dass sie welche hat. Und weder Indien, noch Korea haben andere Länder angegriffen. Aber leider die anderen Knallfrösche.

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markus_wienken 09.03.2019, 05:20
75.

Zitat von sven.kex
Um Rechner anzugreifen braucht es mehr als einen Internetzugang. Es muss Freiheit geben, Grenzen zu erkunden und zu überschreiten. Cyber-Krieger müssen kreativ sein, freien Zugang zu Informationen haben und nicht immer mit einem Block in der Hand dem Chef nachschleimen. Diese Kultur fehlt völlig in NK. Cyber-Krieger brauchen freien Informationsaustausch mit der Welt. Merken Sie was: da zerschellt die Beweisführung: NK ist ein Meisterhacker. Wie soll das wohl funktionieren: 8 Jahre Drill, Denkverbot in der Schule, Blutige Disziplin in Schule und Betrieb. Und dann heißt es : Seid kreativ, überschreitet Grenzen! Abgesehen davon tauchen in dem Artikel Organisationen auf, deren Namen mir nicht geläufig waren. Geläufig ist mir aber der journalistische Grundsatz: keine Spielereien mit Personennamen! Von daher passt die Überschrift zum Gehalt des Artikels: unterirdisch!
/einmisch
Auch in einer Diktatur gibt es kreative Menschen und zum hacken benötigt man vor allem Know-How. Know How welches schon irgendwie vermittelt wird...ist ja auch keine Geheimwissenschaft.Informationsaustausch ist (in Grenzen) bei dieser Personengruppe gewährleistet und wer weiß inwieweit sie und deren Vorgänger z.B. von China gefördet wurden.
Was die Überschrift angeht stimme ich Ihnen zu, auf den ersten Blick in seiner plumpen Einfachheit nicht unlustig, für ein seriöses Magazin aber dennoch eher unangemessen.

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bloub 11.03.2019, 17:39
76.

Gegenbeweise braucht man, wenn man "Beweise" widerlegen will. Nur bietet der Artikel wie erwartet keinen einzigen Beweis, dafür werden (auch wie erwartet) Narrative als Fakten verkauft. Wozu also Gegenbeweise?

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spon-facebook-10000413449 12.03.2019, 15:50
77. Quellen?

Meines Wissens ist Nordkorea eines der am besten abgeschirmten Länder der Welt. Woher will dieser zitierte Thinktank, der vermutlich wie so viel andere auch von den USA finanziert wird (die alles andere als neutral sind, wie mittlerweile selbst die SPON-Redaktion kapiert haben dürfte), dann bitte wissen, dass Nordkorea 7000 Internet-Trolle oder Hacker beschäftigt?
Die Liste der Förderer des Thinktanks liest sich jedenfalls wie ein Who-is-who der deutschen Wirtschaft und einiger transatlantischer Sponsoren. Genauso glaubwürdig wie die INSM oder das Atlantic Council!! KEiner der sogenannten "Expert(inn)en" auf der Homepage der SNV sieht koreanisch aus, kann das also nicht selbst recherchiert haben, also basiert deren Einschätzung entweder auf Hörensagen, oder auf Aussagen von Dissidenten oder Geheimdiensten.
Mag jeder selbst einschätzen, wie glaubwürdig diese Stiftung dann sein dürfte, wenn es um Nordkorea geht.

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