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Soundbar Playbase im Test: Sonos macht das Heimkino platt
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Kann ein kleiner flacher Kasten wie die Playbase ein Wohnzimmer mit überzeugendem Rundumklang füllen? Wir haben die neue Sonos-Soundbar ausprobiert. Die macht gleich zwei Geräte überflüssig.

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PolitBarometer 07.04.2017, 10:49
1. Klangwunder?

Was soll ich bitte mit solch überteuertem Plastikmüll-Mumpitz, der mir über virtuelle Soundfelder Räumlichkeit vorgaukelt?
Schon mal echte, gute Lautsprecher mit ausreichendem Volumen getestet? Diese Kleinsatelliten-LS mit Integriertem Verstärker und BT oder Wireless-Anbindung sind akkustischer Sondermüll und von HiFi meilenweit entfernt.
Aber man gewöhnt sich schnell an schlechten Klang. Und Steckdosen für die Stromleitungen muss man für diese System auch an allen Ecken bereithalten. Da kann ich zu vernünftigen Lautsprechern auch gleich ordentliche LS-Kabel mitverlegen.

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e_c 07.04.2017, 11:04
2. Guter Sound?

Man hört deutlich, dass der angebliche "Tiefgang" im Frequenzspektrum mit einer Überbetonung von zum Bass gehörenden harmonischen Obertönen erzeugt wird, der das klangliche Erlebnis schlicht und einfach verfälscht. Das Resultat ist so ziemlich das Gegenteil von "trocken". Ganz abgesehen von den, gelinde gesagt, verzwackten Phasenbeziehungen im Ausgabesignal, die zu einem Wildwuchs aus Auslöschungen und Überbetonungen führen - auch das springt einen förmlich an. Aber schick sieht das Gerät schon aus, keine Frage.

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tonyhawks 07.04.2017, 11:05
3. Mal mit einem relvanten Betriebssystem testen

Wieso nur mit iPhone getestet? Der Markt sieht anders aus. Ebenso mit Apple Music. In DE nicht sehr relevant.

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derudo64 07.04.2017, 11:07
4. Gibt es bei Teufel auch

Cinebase - mit mehr Anschlussmoglichkeiten und in Verbindung mit dem Raumfeld Connector ebenso Netzwerkfähig. Hat einen Hammersound und ist für Leute erschwinglich, die sich keine High-End Geräte leisten können oder möchten.

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2cv 07.04.2017, 11:07
5. SONOS - maßlos überteuert und insbesondere falsches Design für TV

Wir haben selbst ein SONOS System daheim im Einsatz, das vorweg. Erstes Manko: die heimische Firewall muss für die Node deutlich mehr Ports bzw. Freigaben erhalten als dies für den Musik-Betrieb notwendig ist: warum? Darüber hinaus muss die erste Node von SONOS per Kabel ans DSL/Internet verbunden sein, es reicht keine WiFi Verbindung aus. Bedeutet entweder noch ein weiteres SONOS-Device (Bridge) zu erwerben, oder mühsam Kabel zu ziehen. Nun zum eigentlichen Gerät: TV bzw. die Akustik von "Media-Erlebnissen" lebt nicht von Stereo (das kann der moderne Fernseher auch, und zwar nicht schlecht), sondern als Heimkino-Erlebnis von 5.1 oder 7.1 sprich einer ganzen Reihe im Raum verteilter Lautsprecher um den "Kinosessel" bzw. die Couch herum. Ausschließlich der Subwoofer kann als unausgerichteter Lautsprecher "irgendwo" versteckt werden, alle anderen müssen / sollten sauber eingemessen werden, um ein optimales Hörerlebnis zu haben. SONOS kann dies akustisch nie ausgleichen - das geht schon aus physikalischen Gründen nicht. Ein vernünftiges Hörstudio eines guten Hifi-Geschäfts kann das eindrucksvoll vermitteln. Und zuguter letzt: die Konstruktion ist leider nicht "flatscreen-kompatibel". Beispiel: Unser Flatscreen hängt an der Wand. Heisst: entweder geht nun vom TV ein Kabel runter zum neuen SONOS Device, und wir benötigen noch mal ein Beistell-Tischchen oder so, um das Gerät irgendwo unterzubringen (und natürlich noch mal einen Stromanschluss an dieser Stelle). Oder aber das TV steht nicht wandmontiert sondern auf einem Fuss. Dann kann man aber das SONOS Gerät nicht darunter postionieren: der Lautsprecher wird nicht nur den schönen weissen Kasten zum Vibrieren bringen, sondern auch den gesamten Fernseher - die Resonanzfrequenzen werden den Hörer zwingen, die Lautstärke deutlich herunterzuschrauben. Zu guter letzt: Was will ich mit einem TV Ton aus dem Wohnzimmer in einem entfernten Raum wie beispielsweise der Küche, wenn ich dort kein TV Bild sehe? Insbesondere ist das Bild in unterschiedlichen Räumen "dank" unterschiedlicher Receiver / Set Top Boxen i.d.R. *immer* zeitversetzt. Selbst mit 2 SKY Boxen, angeschlossen an die gleiche Satellitenschüssel, ist auf dem gleichen Kanel keine 100%-Synchronisation möglich: jedes TV hat eine andere Bild-Ton-Dekodier-Zeit. Somit "netto": nettes Gimmick aber deutlich überteuert und aus Sicht eines Audiophilen alles andere als sinnvoll. Und zurück gespielt an SpOn: Nettes Advertorial aber leider schlecht recherchiert und unzureichend bewertet. Sorry.

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derboesewolfzdf 07.04.2017, 11:10
6. sehr schöner Artikel für Sonos

um einen richtigen Bass zu erzeugen, braucht es Membranfläche und/oder Hub. Beides aber bedingt ausreichend Platz, der in einer solchen Kiste nun einmal nicht vorhanden ist. Ein "kräftiges, trockenes Tieftonfundament" benötigt Frequenzen weit unter 100 Hertz. Hier wird vielmehr ein billiger Trick angewendet, in dem man höhere Frequenzen (100 - 180 Hertz) lauter wiedergibt, so dass ein Bass vorgegaukelt wird. Mit diesen Tricks wird oft bei kleinen Lautsprechern gearbeitet.
Was auch immer der Autor gehört haben will.... es kam mit Sicherheit nicht aus dieser Kiste. Bose macht im Grunde nichts anderes, nur eben für den Tief/Mittelton mit Hilfe des Subwoofers. Sie lassen ihn derart hoch laufen, dass nur noch Gedröhne rauskommt, da die kleinen Plastikboxen ja nicht so weit runterkommen, um einen vernünftigen Mittelton zu produzieren.

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wo_st 07.04.2017, 11:46
7. Sony

ja, Sony hat eine wesentlich günstigere und mit Sicherheit bessere Soundbar. Zudem arbeitet das Teil mit HDMI und darin Rückkanal, da kommt Sonos nie mit.

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megamekerer 07.04.2017, 11:47
8. ACHTUNG: Diese Artikel ist eine Werbung!

Ich habe auch das Ding beim Saturn nach Feierabend wenn alle Kunden weg waren ausgiebig getestet und ich muss leider ihren Artikel als reine Werbung abstempeln! "WERBUNG"
Ich habe zu Hause eine Anlage selbst gebaut, natürlich waren die Einzelteile nicht sehr teuer, weil ich günstige Teile genommen habe und immer sofort getestet habe, um bei der Probleme sofort das Ding zurück senden. Ich habe nach zwei Wochen einen Anlage fertig gebaut, die sich auch mit kharma aufnehmen kann! Jeder, der bei mir Musik gehört oder auf meine 4x2 meter Leinwand Filme geschaut hat, hat geschworen, dass die Sound unglaublich in Raum schwebt und das Gefühl ermittelt mitten in dem Film zu sein! Das ganze hat unter 500 Euro gekostet, aber wie immer ist gute Sound auch ein Stück Ingenieurleistung. Es kommt sehr auf genaue Abstimmung zwischen Komponenten an, die Schallfeld und Schalldruck müssen exakt auf das berechnet db passen und die Frequenzen alle in diese Radios erreichbar sein. Es darf auf keinem Fall Spieglung geben, die den Ton verfälschen und man muss wirklich gut hören um einen Urteil fällen zu können, am besten gleich mehrere Leute zusammen in einem Raum auf unterschiedliche Plätze testen!

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quark2@mailinator.com 07.04.2017, 12:09
9.

Zwei Dinge treiben mich bei diesen Dingen die Wände hoch:

1. diese astronomischen Preise - die gesamte HiFi-Technik ist um Faktor 10++ billiger als früher, weil wir ja technischen Fortschritt haben, aber diese Boxenbauer tun so, als wäre das so unglaubliches HighTech ... absurd und echt frech, zumal wenn es Aktivboxen sind, wo man per Ti-DSP den Frequenzgang und die Phase hinbiegen kann, ohne auch nur selbst groß was programmieren zu müssen, da Ti das fertig mit Software liefert

2. das diese Systeme alle proprietär sind, d.h. jedes nur mit sich selbst ordentlich funktioniert. Den Spaß haben wir ja auch bei DECT-Schnurlostelefonen und bei LED-Lampenfarbsteuerungen etc. Immer nur an Kohle, Kohle, Kohle denken, aber nicht an Nachhaltigkeit und Verbraucherzufriedenheit. Die offenen Standards werden nur widerwillig oder erst gar nicht unterstützt. Z.B. suche ich noch immer nach einer Stereoanlage, die ihren Sound nicht nur per Bluetooth annimmt, sondern ihn auch per Bluetooth versendet, so daß man in der Küche (SchlaZi, Bad, ...) einfach ne Bluetooth-Box anbinden kann.

Interessanterweise gibt es für Autoradios Technologien, die sowas können, ... Ich kauf erst, wenn meine Wunschliste erfüllt wird ;-) ...

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