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Soziales Netzwerk: Mitarbeiter zweifeln an Facebook Methoden im Kampf gegen Hetze
REUTERS

Mit strikten Leitfäden will Facebook seine Löschteams auf Hass, Hetze und Fake-News vorbereiten. Doch laut einem Medienbericht betrachten viele die Aufgabe, die weltweite Flut an Beiträgen zu moderieren, als unlösbar.

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saiber 24.08.2018, 16:58
1. Einzige Lösung ist doch nur Selbstzensur

Seit Donald Trump und Brexit wissen wir was Falschnachrichten, Hetze und Lügen im Netz anrichten können. Menschen werden irre geführt, beeinflusst und ihr Verhalten manipuliert. Es liegt doch auf der Hand warum es soviel Hetze und Falschnachrichten im Netz gibt. Unter dem Deckmantel der Anonymität, schreiben viele Dinge, die sie nie in der Öffentlichkeit von sich geben würden. Auch haben Anonyme keine Skrupel davor Falsche Darstellungen oder Lügen zu verbreiten. Angst davor erkannt zu werden haben sie nicht. Hetze, Aufrufe zur Gewalt und Mobbing kommen meist von feigen Menschen, die sich sicher davor fühlen erkannt zu werden. Was soll denn schon passieren? 2 Milliarden Menschen sollen Facebook benutzen. Dazu kommen Twitter und andere Sozialmedien. Bei vielen muss man sich gar nicht mit richtigen Namen anmelden. Eine E-mail Adresse genügt. Und wenn ein Konto nicht genügt, registriert man einfach mehrere Avatare um eine Mehrheit bei Diskussionen zu produzieren. Werden sie aber das zukünftig müssen, ihren richtigen Namen anzugeben, indem die Sozialmedien sie dazu zwingen mit ihren echten Namen, Adresse und Telefon Nummer (Vielleicht auch Ausweisnummer) anzumelden um an Diskussionen teilzunehmen, dann werden die Hetze, Lügen und Falschnachrichten sichtlich weniger werden wenn gar größtenteils verschwinden. Trolle werden sich erst gar nicht anmelden. Organisationen, die "5Cents" Schreiber engagieren werden die Möglichkeiten genommen Aktiv zu werden. Und der einzelne Diskussionsteilnehmer, achtet auch mehr darauf was er schreibt, meint und sagt. Seien wir mal ehrlich. Sozialmedien sind schon längst zur Waffe der Meinungsmache geworden. Man kann Regierungen stürzen, Kriege und auch Katastrophen auslösen mit nur einpaar falschen Nachrichten, die dann millionenfach geteilt werden. Solche gefährlichen Werkzeuge müssen staatlich reguliert und kontrolliert werden. Da kommen wir nicht drum herum.

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adamk 24.08.2018, 17:22
2. Geschlossen Gruppen

Das Einzige was auf Facebook noch Sinn macht sind die geschlossene, moderierte Gruppen, die mehr oder weniger die früheren, weltweiten Newsgroups ersetzt haben. Der ganze "Hast du schon gesehen?"-Mist im Stream ist doch so was von irrelevant. Eine Schwarz-Weiß- und Gut-Böse-Blase für einfache Geister. - Könnte von mir aus komplett weg.

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lightningx1 24.08.2018, 17:22
3. Ich muss echt lachen

Sorry, dass sind doch in Teilen Märchen von FB die hier verbreitet werden.
Es gibt zu genüge antisemitische Beiträge auf FB, die nicht geahndet werden weil
sie nicht gegen die Gemeinschaftsregeln dort verstoßen. So lautet die Antwort vom Team dort.
Es geht hier auch nicht um Kritik an der Administration Israels. Es geht um puren Hass.
Das gleiche gilt für homophobe oder auch xenophobe Beiträge.

Eher wird man für das posten eines Rucksackes gesperrt, weil dieser
über sexuelle Inhalte verfügt (Kein Witz)

Man muss sich nur auf den richtigen Seiten umschauen, ob Sputnik oder RT
wer dort die Diskussionen verfolgt, der lernt eine neue Umgangssprache.
Und wer sich dann so die FB Seiten, der Kommentarverfasser so anschaut, der wird sehr schnell
darüber aufgeklärt, dass Facebook ein rechtsfreier Raum ist.
Man wird bedroht, man wird beleidigt, die Familie wird durch den Dreck gezogen
und Beschwerden werden abgeschmettert.
Fakeaccounts nehmen eher zu.

Das Unternehmen hier in Deutschland, was für die Prüfung und Löschung von Beitragen und Fakeaccounts zuständig ist, glänzt durch Arbeitsverweigerung.
So ist ein nachweislicher Holocaust Leugner und Antisemit weiter seinen Schmutz am verbreiten,
obwohl es hier verboten ist.
Postings mit Hakenkreuzen interessiert niemanden, auch glaubhafte Drohungen kein Thema dort.
Das die Polizei und Staatsanwaltschaft gegen Windmühlen dort kämpft, nichts neues.
Die Wahrscheinlichkeit einen Sechser im Lotto zu gewinnen, ist jedenfalls höher, als das Facebook mit der Justiz zusammenarbeitet. Verzögern, Verschleppen, Verweigern. Das ist die Politik um die es bei Facebook geht.
Zahlreiche Fakeaccounts. Die St.Petersburger Trollfabrik etc, ist Facebook wohl lieber als echte Accounts.

Wer sich in politische Diskussionen einlässt, sollte jedenfalls ein richtig dickes Fell anschaffen.
Wer solche Auseinandersetzungen verfolgt, der fragt sich wirklich wo er denn ist.
Je höher die Boshaftigkeit umso geringer die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas gelöscht oder gesperrt wird.
Das Zuckerberg durch sein Verhalten und seine Äußerungen jedenfalls rote Linien überschritten hat, wird ihm irgendwann auf die Füße fallen.

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florianusa 24.08.2018, 18:30
4.

Zitat von saiber
"Man kann Regierungen stürzen, Kriege und auch Katastrophen auslösen mit nur ein paar falschen Nachrichten, die dann millionenfach geteilt werden. Solche gefährlichen Werkzeuge müssen staatlich reguliert und kontrolliert werden. Da kommen wir nicht drum herum."
Ihnen ist aber schon klar, dass die "Gulf of Tonkin" Meldung, die als Rechtfertigung fuer militaerischen Einsatz in Vietnam diente, nicht aus Twitter oder Facebook kam, sondern von den klassischen Medien? Oder die Geschichte von den angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak, die uns von der NY Times erzaehlt wurde?
Wieso sollten wir annehmen, dass nur alternative Medien "Fake News" verbreiten? Wo ist denn der Krieg, in den uns Facebook und Twitter gestuerzt haben?

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florianusa 24.08.2018, 18:49
5.

Zitat von lightningx1
Sorry, dass sind doch in Teilen Märchen von FB die hier verbreitet werden. Es gibt zu genüge antisemitische Beiträge auf FB, die nicht geahndet werden weil sie nicht gegen die Gemeinschaftsregeln dort verstoßen. Und wer sich dann so die FB Seiten, der Kommentarverfasser so anschaut, der wird sehr schnell darüber aufgeklärt, dass Facebook ein rechtsfreier Raum ist.
Facebook ist eine amerikanische Firma. In Amerika ist die Rede- und Meinungsfreiheit komplett. Facebook ist kein "rechtsfreier Raum", weil es in den USA kein Recht darauf gibt, jemandem den Mund zu verbieten.
Wieso sollte sich Facebook den deutschen Regeln anpassen? Es gibt mehr als hundert andere Laender auf der Welt, soll sich Facebook da auch nach deren einzelnen Gepflogenheiten richten? Das ist wirtschaftlich unmoeglich, und auch sinnlos, da die Menschen sich einfach ein Virtual Private Network (VPN) zulegen und dann jegliche IP Address-Erkennung umgehen koennen.
Ich sehe drei Alternativen: weiter wie jetzt, wo Facebook mehr schlecht als recht einzelne Beitraege zensieren kann; sich aus Europa komplett zurueckzuziehen, wo dann viele Unternehmen und Online-Haendler draufgehen; oder ein Teil-Rueckzug, wo Facebook deutschen Online-Netzwerken eine Lizenz gibt, ihre Technologie zu nutzen. Da gibt es dann ein Mini-Facebook, das dann in Deutschland alle Beitraege lokal kontrollieren kann.

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mainzer2 24.08.2018, 20:01
6. Sehr gutes Diskussionsniveau-ernst gemeint

Wenn ich die vorhergehende Artikel lese, muss ich sagen, dass hier ein hohes Niveau der Diskussion erfolgt. Was mich irritiert, ist die Frage: Wenn hier schon so klug diskutiert wird, warum findet diese Fragestellung bei FB nicht statt oder ist nicht zu erkennen? Die Überlegung, JEDEN Account sofort zu sperren, der sich außerhalb einer bestimmten Rahmen bewegt wäre vielleicht eine Lösung, aber das wird FB nicht machen, damit wäre das Geschäftsmodell am Ende, oder? Der ‚Golf von Tonkin‘ war übrigens eine Falschmeldung der amerikanischen Streitkräfte, auf die sogar der damalige Präsident hereingefallen ist...Kriege hat FB und andere soziale Netzwerke NOCH nicht ausgelöst, aber Regierung in Schwierigkeiten gebracht(auch in der Türkei) und Tote (Indien) gab es dadurch auch schon..,

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saiber 24.08.2018, 21:31
7. @florianusa

Ja, genau das ist ja das gefährliche an falscher Berichtserstattung und Reporte. Wobei jedoch der Presse strenge Vorgaben und Richtlinien erteilt, Artikel von Journalisten vorher von Redakteuren geprüft werden und Journalisten, Redakteure und Verlage unter ihren eigenen Namen Nachrichten veröffentlichen. Sie tragen Verantwortung und veranworten auch das was sie schreiben. Sie können legal belangt werden und auch ihre Zulassung verlieren. Das hat man und das passiert bei den sozialen Medien überhaupt nicht. Das Internet ist ein Rechtsfreier Raum wo jeder das machen kann was er will. Auch Straftaten ohne überhaupt dafür zur Rechenschaft gezogen werden zu können. Ja, auch die Presse macht Fehler, veröffentlichen vorschnell ohne die Fakten zu prüfen bzw. verwechseln Kommentare mit Reportagen. Jedoch werden sie dafür auch zur Verantwortung gezogen. Und auch Journalisten sind im Internet unterwegs und vefallen in den Trog der sozialen Medien, wo sie fahrlässig, aus Faulheit, zu einfach Informationen aufnehmen und ungeprüft aus Sensationsgier vorschnell die „publish“ Taste drücken. Dieser Journalist macht das aber nicht lange. Die Presse ist gesetzlich verpflichtet. Soziale Medien nicht.

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vernetzt.weiblich.denken 25.08.2018, 04:17
8. Huihui

Facebook ist eine unparteiische Plattform? längst nicht mehr:
"Facebook takes sides in Venezuela politics-vanishes news network"
https://nexusnewsfeed.com/article
FB löscht was es nicht mag und löscht nicht was es mag.
kombiniert mit der Usokratie dieser Tage werden Nutzer Wähler von Facebook.
Und jeder hat die Wahl, Facebook nutzen ist bereits deine Stimme für FB.
Nutzerkratie.
Der Aufruf zu Löschen ist das Tor politisch zu lenken.

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murksdoc 25.08.2018, 08:18
9. Meinungsfreiheit

Das Menschen, die an einzelnen Details der Gesamtheit der Darstellung eines mehr als komplexen Sachverhaltes zweifeln, als "Leugner" zu diffamieren, das heisst, zu unterstellen, sie würden aus niedrigen Beweggründen und wider besseren Wissens den gesamten Komplex in Frage stellen, ebenfalls "Hatespeech", "Diffamierung" und "Beleidigung" ist, ist vermutlich noch niemandem, der hier so freudig winkend auf den fahrenden Zug der Einschränkungen der Meinungsfreiheit aufspringt, aufgefallen. Eine Entpseudonymisierung des Internets würde diesem Mob dann endlich die Waffen in die Hand geben, die notwendige Lynchjustiz an den "Leugnern", "Ketzern" und "Häretikern" zu verüben. So einfach ist das eben. Mit der Meute heulen und das als "Meinungsfreiheit" bezeichnen.

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