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SPD und die Urheberrechtsreform: Die Alles-Mitmach-Partei
DPA

"Nie mehr CDU!", rufen die Gegner der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Aber auch die SPD verbaut sich mit ihrer erbärmlichen Mutlosigkeit jede Chance auf die Stimmen der Generation YouTube.

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lapje 06.03.2019, 17:48
70.

Zitat von Fairplayground
Deregulierung und Wildwest im Netz sind keine erstrebenswerte Ziele.
Und Sie glauben wirklich, dass es heute so ist? Kleiner Tipp: Informieren Sie sich bitte vorher, könnte Ihnen manche Peinlichkeit ersparen...

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Freidenker10 06.03.2019, 17:50
71.

Da haben wohl die Parteistrategen gepennt! Vielleicht sollte man da auch ein paar unter 30 jährige aufnehmen. Das so ein Thema die Parteispitze nur am Rande interessiert kann ich noch halbwegs nachvollziehen, aber dass da alle pennen... DIe SPD ist halt nicht gerade der Schutzpatron der Computer und Internetfreaks aber ein wenig mehr Kontakt zu jüngeren Zielgruppen könnte nicht Schaden!

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Claes Elfszoon 06.03.2019, 17:50
72. Es ist nicht einfach ...

Zitat von juppine
.. dann trifft es die Richtigen. Die jetzt so Empörten haben selber Schuld, denn sie haben in den vergangenen Jahren sich eine Dreck gekümmert um die Rechte derer, die die Inhalte erschaffen haben ! Diese Raubzüge zu unterbinden, ist der Sinn des LSR.Wie jedes Gesetz sicher nicht perfekt, aber es geht in die richtige Richtung.Das Hr. Lobo und die ihm geistig und/oder wirtschaftlich Nahestehenden (Influencer) dagegen angehen verwundert ja nicht.Aber das eigene Fehlverhalten nicht zu adressieren , ja im Artikel nichteinmal zu erwähnen, dafür dann aber "andere" (hier die SPD) dafür zu strafen, dass sie nicht die Position der Räuber vertreten mag ist meiner Meinung nach unehrlich,unmoralisch und nicht zu akzeptieren.
... auf einen solchen Sermon zu antworten, aber ich will es dennoch versuchen. Ihre "Raubzüge" (zu Zeiten von Napster et. al.) waren eigentlich eher Aktionen von Freaks, den besten Kunden, die es überhaupt gibt und das gilt nicht allein für Musik oder Filme, sondern auch für andere Kunstformen. Die Medienkonzerne haben weder den Enthusiamus, noch die Bedürfnisse ihrer Künstler und Kunden im Zeichen neuer Massenmedien erkannt und ausschließlich versucht Kasse zu machen und das eben auch auf Kosten der künstlerischen Vielfalt. Auch heute wird versucht, z. B. durch Knebelverträge an den Live-Acts der Künstler zu verdienen. Viele Schaffende wenden sich direkt an ihre Fans/Kunden und lassen die Konzerne im Regen stehen. Heute informieren sich die meisten über Plattformen wie Youtube über neue Entwicklungen und Künstler und kaufen dann. Heute liegt auch eine größere Palette an Partizipationsformen bereit und zwar im Internet und zu einem vernünftigen Preis. Das ist die Folge einer Marktanpassung und Kundenorientierung, die die Konzernschläfer schon vor zwanzig Jahren hätten umsetzen können.
Die allerletzten Fossilien in diesem Bereich, die auch heute den Knall noch nicht gehört haben versuchen schon seit Jahren die Politik zu instrumentalisieren um sich nicht allzusehr an Kundenwünschen orientieren zu müssen. Allen voran einige Verlage, denen das Wasser bis zum Hals steht, weil sie die Macht und den Frust der Kundschaft unterschätzt haben und ihren eigenen Anteil nicht wahrhaben wollen.
Ihre eigene Blindheit und Erstarrung haben einzelne Verleger sogar auf die Allgemeinheit abzuwälzen versucht, indem sie der Politik vorschlugen für Presseerzeugnisse so etwas wie eine Gebühr nach dem Muster der öffentlich rechtlichen Rundfunksender zu erwägen.
Das hat mit Urheberrecht wenig, aber mit Gier und Unbeweglichkeit sehr viel zu tun.

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ProfPedro 06.03.2019, 17:51
73. Sascha Lobi ist freies Internet Lobbyist

und so schreibt er hier auch. Saemtliche Verbaende der Urheber, von Musikern ueber Autoren bis zu Schaspielern sind fuer die Wahrung ihrer Rechte durch Artikel 13. Sie werden regelmaessig von den youtubern bestohlen! Es geht nicht um freie Meinung sondern darum, mit fremden Inhalten Werbegelder auf den Kanaelen zu generieren. Dem schiebt das Gesetzt einen Riegel vor. Verwertungsgesellschaften verteilen die Gelder an ihre Mitglieder, waehrend youtuber das Geld in die eigene Tasche stecken. Barley ist sowieso eine Null, sie will nur Waehlerstimmen und will allen gefallen.

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ollimorp 06.03.2019, 17:53
74.

Mehr kann man dazu nicht sagen.
Gut gemacht Sascha

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xifo 06.03.2019, 17:58
75. es gibt ein Problem

Es gibt ein Poblem bei die SPD . Sie ist nicht die SPD die wir kannten sondern die linke seite der CDU . Die SPD normalaweise existiert seit langem nicht mehr . Die damalige SPD ist heute die Linken .

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NightToOblivion 06.03.2019, 17:59
76. Alte Menschen und das Internet

Das Problem ist einfach das Politiker einer Generation angehören die das Internet nicht versteht.

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curiosus_ 06.03.2019, 18:04
77. Verkaufen..

Zitat von robana
Da schreiben sich die Urheber die Finger wund und müssen dann ALLE Rechte für billigstes Geld an einen Verlag/Verwerter verkaufen. Folglich: Der URHEBER hat rein gar nichts von diesem Gesetz.
.."muss" der Urheber garantiert nichts. Wenn, dann verkauft er freiwillig.

Nur, dann hinterher jammern wenn der Verlag seine erworbenen Rechte durchzusetzen versucht (und ihm eines auszuwischen zu versuchen indem man eine wirkungsvolle Durchsetzung dieser Rechte bekämpft) - das ist ziemlich verlogen.

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burkhardt.huck 06.03.2019, 18:05
78. Uploadfilter sind nichst Neues,

sondern werden von Youtube wie Facebook schon seit 2010 eingesetzt. Youtube hat z.B. erfolgreich jeden Fetzen Musik, der mehr als 29 Sekunden urheberrechtlich geschützter Musik enthält, zum Anlass genommen den gesamten Clip zu sperren. Das konnte weltweit oder in einzelnen oder mehreren Ländern geschehen in denen Unternehmen das Copyright angemeldet haben. Mit vielen Rechtehaltern hat sich Youtube inzwischen geeinigt. Am längsten dauerte die Einigung mit der GEMA, aber auch hier kam es zu einer Lösung.
Die Filter werden bei Youtube wie Facebook auch eingesetzt um zu vermeiden dass aus beiden Netzwerken so etwas wie Youporn wird. Seit wenigen Jahren wächst der Druck auf beide Netzwerke solche Filter auch gegen radikale politische Propaganda einzusetzen.
Jeder Filter birgt die Gefahr von Missbrauch von Außen.
Es geht jetzt darum entsprechende unabhängige Kontrollorgane bzw. Ombudsstellen zu schaffen, die zwischen beiden Seiten vermitteln. Youtube lässt zwar eine Reklamation zu, droht aber zu gleich damit den Nutzer bei Nichtzulässigkeit möglicherweise den Kanal für zwei Monate und bei Wiederholung ganz zu sperren.

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compositeur 06.03.2019, 18:06
79.

Zitat von robana
Ist Ihnen klar, das die absolute Mehrzahl der Urheber ihre Werke und damit ihre Urheberrechte für billiges Geld an Verlage bzw Rechteverwerter verkaufen müssen. Was hat der Urheber denn dann davon???
Ist überhaupt nicht klar. Bringen Sie doch mal ein konkretes Beispiel...

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