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Spielemesse Gamescom: Was Gamer hassen!!!
Markus Böhm

Das Lieblingsspiel kommt voller Fehler auf den Markt? Eine Erweiterung ist so teuer wie das Hauptspiel? Eine Spielereihe wird endlos fortgesetzt? Wir haben Gamescom-Besucher gefragt, was sie an der Spielebranche am allerallerallermeisten nervt.

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MarkusRiedhaus 07.08.2015, 15:26
1. Beim Geld(machen) hört der Spielspaß auf.

Das schimmert durch die Beiträge durch und kann man so unterschreiben.

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disi123 07.08.2015, 15:34
2. Pascal - Early Access

Genau das geht mir auch gegen den Strich.

Entwicklung sieht derzeit so aus:
Kickstarter -> Idee, Geld sammeln
Steam Early Access -> Alpha, Geld sammeln
Steam/GOG -> Releaseversion als open-Beta

Von Entwicklern die ich kenne und schaetze, kaufe ich die Spiele und lasse sie dann noch etwa 6-12 Monate im Account liegen.

Wenn ich dann anfange zu spielen, sind sie oft ohne Fehler und es gibt schon Dokumentation zum Spiel. Ansonsten kann es ein sehr frustierendes Erlebnis werden.

Wir sind nicht alle Beta-Material und haben keinen Spass daran immer und immer wieder neue Toons zu bauen um verschiedene Fehler zu finden.

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Bueckstueck 07.08.2015, 15:34
3. Tja

Die mit-wichtigsten Punkte wurden ja genannt.

Was ich sonst noch hasse: Das die meisten Spiele von heute nicht mehr die gleichen Gefühle auslösen wie die meisten Spiele von vor 15+ Jahren - höchst subjektiv und schlecht greibar, ist aber so. Vielleicht liegts auch dran das man dagegen "abstumpft".

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Sarfin 07.08.2015, 15:37
4. Zuviele Fortsetzungen, pay to win Situationen

Alles Fälle von "du willst unser Spiel nicht, spiele etwas anderes". Niemand zwing einen sich Assassins Creed 13 oder Battlefield 99 zu kaufen. Der Entwickler steht nicht mit der Waffe da und zwingt zum kauf. Wer es spielen will kauft es, für alle anderen gibts genug andere Spiele. Pay to Win ist vielleicht etwas "dramatischer" man muss hier aber auch sehen, dass die Entwickler nicht von Liebe und Luft leben wollen. Kosmetische Sachen werden von vielen Ignoriert, sie sind zufrieden mit ihren Aussehen, zumal es nichts kostet, mit den Spielern wird kein Geld gemacht. Pay to Win ist nun mal das wirksamste um zumindest ein wenig an Geld zu kommen. Oftmals liegen die Kosten für Entwicklung, für das Support Personal und die Server mit dem was man einnimmt ungefähr gleich auf. Man macht kaum Gewinne, kann aber den Spielbetrieb am laufen halten. Aber am liebsten wollen die Leute eben gar ncihts bezahlen. Denen ist auch egal ob die Server oder das Personal bezahlt werden müssen. Hauptsache man kann kostenfrei spielen... Und Early Access? Es ist eine wundervolle Form des alpha testens. Man bekommt Spiele bevor sie Marktreif sind, zahlt nur die Hälfte und kann mithelfen das Spiel "zu Vervollständigen". Wenn das Spiel dann in zum Vollpreis in den Handel kommt, bekommt man einfach ein Update und hat dann das vollständige Spiel, ohne nochmal bezahlen zu müssen... Leute regen sich über Sachen auf, wo es nicht not tut... Bugs, ja ok oftmals pennt die QA Abteilung wirklich. Oftmals liegt es aber an sehr sehr eng gestrickten VÖ Terminen die eingehalten werden müssen, sonst drohen Strafen und ähnliches - Das tut auch nicht not und niemanden einen Gefallen. Dennoch muss das Spiel raus.. Die wenigen Bugs die dann noch bleiben müssen dann eben rausgepatcht werden...

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orthonormalbürger 07.08.2015, 15:43
5. eigentlich

Hasse ich mittlerweile alles. Bin PC Spieler und muss sagen die ganzen großen Publisher machen alles kaputt. Games werden auf Druck released voller Fehler. Beispiele: AC Unity. Falsche Ressourcen Nutzung usw Engine zweifelhaft( Mir rätselhaft wie ein Highend PC damit Probleme haben kann). Battlefield 4, ersten 2 Wochen kaum spielbar, zig Bugs die das Spiel richtig nervig machten, dauernde Abstürze vom Client und Server.

Man kanns auch anders machen. Witcher3, kam fast ohne Bugs, nix tragisches. Es kamen direkt die Updates für die Graka. Alles ohne Probleme, erscheint auf allen Plattformen nicht nur auf Origin oder Steam.

Alles in allem auch mit den zig DLCs usw Erweiterungen, die Geldmache ist zu wichtig ist zu wichtig. Ich erinnere mich hier mal an Anno 1604 oder AOM/AOE alles großartige Spiele, nicht teuer und vernünftig supportet. Wenn man heute was kauft kostet ein Spiel gleich 60 Euro und direkt DLCs angekündigt. Frühers gab es auch Spiele die Großartig waren und weitaus weniger gekostet haben und viel mehr geboten haben.
Und vor allem wie schon genannt fehlt leider die Liebe beim programmieren großartige Spiele die einen fesseln gibt es nur noch wenige( Witcher, Divinity, Skyrim sei hier mal positiv genannt)

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ricson 07.08.2015, 15:50
6.

Zitat von Bueckstueck
Die mit-wichtigsten Punkte wurden ja genannt. Was ich sonst noch hasse: Das die meisten Spiele von heute nicht mehr die gleichen Gefühle auslösen wie die meisten Spiele von vor 15+ Jahren - höchst subjektiv und schlecht greibar, ist aber so. Vielleicht liegts auch dran das man dagegen "abstumpft".
Einfach nochmal spielen. Meist hat man einen doch sehr verklärten Blick auf alte Games. Was man früher mit Begeisterung über Wochen gespielt hat würde man heute nicht mehr mit der Kneifzange anfassen. Das hat nicht

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MisterD 07.08.2015, 15:52
7.

Spiele sind heutzutage massiv umfangreicher als noch vor wenigen Jahren. Insbesondere in die Grafik muss massiver Aufwand gesteckt werden. Das braucht Spezialisten und Spezialisten kosten Geld.

Idealismus in allen Ehren, aber der Programmierer einer KI für ein Strategiespiel will sicherlich nicht mit 2.000 EUR Brutto nach Hause gehen. Da kriegt er nämlich woanders deutlich mehr.

Spiele sind inzwischen ähnlich aufwendige Programme wie ein Office, ein AutoCAD oder komplette Automatisierungslösungen.

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subzero81 07.08.2015, 15:54
8. Der Artikel beschreibt das ganze Problem...

... der Branche.
Es gibt nicht umsonst einen unglaublichen Run auf Indie-Spiele und Kickstarter Projekte.
Viele Publisher sind inzwischen einfach 1x zu oft angeeckt und beim Lügen, Schummeln, Tricksen ertappt worden. Es gibt inzwischen eine ganze "Ich hab's satt"-Bewegung.

Einer der größten Alpträume der Branche ist z.B. das Projekt Star Citizen. Es nimmt zwar inzwischen sehr komische Züge an.

Aber dass eine Spieleidee, welche die Branche seit jahren mit der Argumentation "das will kein Mensch" regelrecht tot gemacht hat über 84 Millionen Dollar von abertausenden von Menschen _im Voraus_ einsamelt, ist ein wahrer Schlag ins Gesicht, jedes kommerziell und börsen notierten Publishers...
Dazu kommt es nicht gut, dass z.B. auch der aktuell erschienen Batman Teil für PC sogar ob seiner schweren Fehler vom Hersteller selbst vom Markt genommen werden musst, weil sie das Produkt derart unfertig auf den Markt geschmissen haben. Die Leute sind langsam sauer. Der Markt ist wieder in Bewegung.

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ricson 07.08.2015, 15:54
9.

Zitat von orthonormalbürger
Hasse ich mittlerweile alles. Bin PC Spieler und muss sagen die ganzen großen Publisher machen alles kaputt. Games werden auf Druck released voller Fehler. Beispiele: AC Unity. Falsche Ressourcen Nutzung usw Engine zweifelhaft( Mir rätselhaft wie ein Highend PC damit Probleme haben kann). Battlefield 4, ersten 2 Wochen kaum spielbar, zig Bugs die das Spiel richtig ......
Ich fand gerade Witcher 3 unfassbar belanglos. So gut wie kein Gameplay, Gerade das Kampfssystem und das Charakterentwicklungssystem sind eines Rollenspiels unwürdig, eine story die mehr auf Schocks und nackte Brüste als auf Tiefgang setzte. Ausserdem gibt es sehr viele Probleme mit Bugs. sehr viele Spieler berichten von Queststopperbugs, und mit jedem Patch wird es schlimmer. Auch die Steuerung und die Kollisionsabfrage sind verbugt.

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