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Spielemesse Gamescom: Giganten ohne Vision
Microsoft

Bei der Spielemesse Gamescom präsentieren die Giganten der Branche ihre Neuheiten. Dabei offenbart sich erschreckende Einfallslosigkeit.

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thrasher96 13.08.2014, 07:29
1. Mal wieder übertrieben...

In diesem Artikel werden mal wieder Zitate aus dem Kontext gerissen . " Das Spiel spielt sich immer noch wie vor 10 Jahren " dieses Zitat ist auf keinster Weise erschreckend, das genannte Zitat stammt aus der Produktvorstellung von der Halo masterchief Edition wo Halo 1,2,3 und 4 für die Current Gen Konsole Xbox One in 1080p und 60 fps portiert wird. Es würde jegentlich beworben das man beim spielen die gleiche Steuerung und das gleiche feeling wie vor 10 Jahren als man das original Spiel gespielt hat erleben wird. Dies war auch von den Fans ausdrücklich erwünscht! Und ja momentan verliert der Konsolen Markt Marktanteile an die App und mobile gaming Branche , dies wird aber nie zu dramatisch werden da Mobile games im Gegensatz zu einem AAA Game auf der Konsole oder pc ein Witz sind. In der Bahn oder in Bus sind sie zwar ein netter Zeitvertreib aber sie haben halt nicht das Niveau eines Konsolenspiels... da würde man Äpfel und Birnen vergleichen. Außerdem zielen die Konsolen Hersteller auf die Core-Gamer ab für die Handy und Tablett spiele keinen nennenswerte Alternative bilden obwohl die mobile Plattformen für Casual Gamer durchaus ihren reiz haben könnte. Solange die Sony/Microsoft weiterhin Indie Entwickler unterstützen und qualitativ hochwertige AAA spiele für ihre Plattform gewinnen können wird alles so bleiben wie es ist .

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sydas 13.08.2014, 07:35
2. wahnsinn

wieso wird ein ganzes Herr von Jugendlichen diesem Unsinn ausgeliefert - welchen Sinn macht es, wenn Jungs anstatt Hobbies zu pflegen Computerspiele spielen. Als Mann, der Jungs versucht auf den Weg zu bringen, mache ich nahezu bei allen Heranwachsenden die Erfahrungen, dass diese Spiele jedem und allem im Wege herumliegen. Keine Entwicklung, keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mehr möglich. Der Acker wurde von den GIGANTEN der Computerspielindustrie besäht. Es wächst nur noch Unkraut heran.

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elhobbo 13.08.2014, 07:36
3. vollkommen richtig

Die Branche zeigt wirklich absolute Einfallslosigkeit. Seit Jahren werden immer wieder die gleichen Spiele veröffentlicht. Konzeptionell ändert sich praktisch nichts. Lediglich die Grafik hat teilweise beachtliche Sprünge gemacht. Leider wird man durch die zahlreichen Bugs vergrault die, wie z.B. bei Battlefield 4, das Spiel ungeniessbar machen. Dann kann man nur hoffen, dass nach Monaten notwendige Verbesserungen nachgereicht werden. Den vollen Preis muss man trotzdem bezahlen und eine Rückgabe ist nahezu unmöglich. Wenn sich das Firmen in anderen Branchen leisten würden, wären sie nach kürzester Zeit pleite. Das größte Problem ist aber tatsächlich der Mangel an Ideen. Dennoch beweisen Spiele wie Portal, dass es auch anders geht. Ich führe einen Großteil der Probleme auf große Publisher wie EA zurück. Diese gieren nur nach mehr Gewinn der wohl durch den Verkauf des immer gleichen Produkts zumindest einigermassen konstant bleibt. Durch den Zeitdruck auf die Spieleschmieden werden dann auch noch unfertige Ware auf den Markt gebracht. Gäbe es mehr kleine Publisher und Spieleschmieden, hätten wir auch weitaus mehr gute Ideen uns Spiele. Eine Welle von Pleiten würde der Branche langfristig nutzen.

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k1ck4ss 13.08.2014, 07:42
4. manchmal erstaunlich

was heute als artikel im spon durchgeht

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qoderrat 13.08.2014, 07:49
5. Neue Ideen

Zitat von sysop
Bei der Spielemesse Gamescom präsentieren die Giganten der Branche ihre Neuheiten. Dabei offenbart sich erschreckende Einfallslosigkeit.
Kann man so zusammenfassen, die grossen der Branche zeichnen sich nur durch immer mehr Grafik aber immer weniger Spielideen aus. Man kann zu Steam stehen wie man will, ich persönlich stehe besonders dem Quasi-Monopol etwas kritisch gegenüber, aber es bietet den kleinen unabhängigen Entwicklern eine Vertriebsplattform mit grossem Potential. Meine letzten Einkäufe waren durchgängig von Indy-Entwicklern, und dabei sind wirklich tolle neue Konzepte sichtbar. Ein Highlight z.B. wäre Space Engineers, eine Art Lego-Baukasten im Weltraum mit unendlichen kreativen Möglichkeiten.

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elektromod 13.08.2014, 07:51
6. Schlimm...

Schlimm, dass Artikel über die Games-Branche mittlerweile komplett ohne die Erwähnung von Nintendo auskommt.

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mwroer 13.08.2014, 07:52
7. Es ist wie in anderen Branchen ..

Zitat von sysop
Bei der Spielemesse Gamescom präsentieren die Giganten der Branche ihre Neuheiten. Dabei offenbart sich erschreckende Einfallslosigkeit.
Zum einen fehlt der Mut zur Nische. Daher kommt der Einheitsbrei. Was 'gefällt' wird kopiert bis zum geht nicht mehr. Folge: Selbst die Spieler die einem Spiel in gewisser Weise treu bleiben finden keine wirklich neuen Spiele. Warum also wechseln? Da bleibt man lieber beim alten Spiel oder einfach ganz weg.

Zum anderen haben sich die Gewohnheiten der Spieler geändert. Die Mehrheit der Spieler tickt einfach anders als wir vor 20 bis 30 Jahren. Die Branche hat verpasst sich darauf einzustellen. Apps, Mobiltelefone und Micropayment sind nicht über Nacht aufgetaucht.

Das sind für mich die Hauptgründe - die Industrie hat's verschlafen und der Mut zur Nische, zu was neuem, fehlt weil man seine Shareholder befriedigen muss. Also in etwa das gleiche wie die Musikindustrie. Dementsprechend wenig Mitleid habe ich.

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tims2212 13.08.2014, 08:03
8. Kurzlebigkeit...

... als Falle. Wenn ich mir überlege, dass die Onlineunterstützung für Spiele wie GT5 schon abgeschaltet wurde und ich bei vielen Titeln nur noch Online spielen kann (auch in Modi, die überhaupt nicht online laufen brauchen) dann kann man doch schon erahnen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Schade, das die hochbezahlten und sicherlich hochkreativen Entwickler nur mal wieder dem Geld verpflichtet sind.

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mielforte 13.08.2014, 08:08
9. Spiel = Kampf

Darin reduziert sich das prozentual stärkste Ge(fechts)schäftsfeld dieser Branche. In den Kinderzimmern tobt der Krieg und es geht darum,das Schlachten immer wirklichkeitsnaher darzustellen. 100 Millionen Euro für die Entwicklung eines einzigen Spieles unterstreichen den Stellenwert. Das ist schmutzige Subkultur auch im Sinne von subversiv. Die Einfallslosigkeit ergibt sich aus den immer gleichen Themen Krieg, Tod und Zerstörung.

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