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Spielemesse Gamescom: Giganten ohne Vision
Microsoft

Bei der Spielemesse Gamescom präsentieren die Giganten der Branche ihre Neuheiten. Dabei offenbart sich erschreckende Einfallslosigkeit.

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macfarlane 13.08.2014, 09:05
20. Ursache und Wirkung

Die fehlende Innovation der Branche ist gerade nicht die Wirkung der oben genannten "Revolutionen"! sondern vielmehr die Ursache für ihren sinkenden Absatz, dafür muss man sich nur die stabil steigenden Gewinne von Innovationsfreundlichen Studios wie CD-PROJECT oder The Creativ Assembly anschauen. Geschweige dem Crowdfunding-Boom; 50 Millionen
vor Release für Star Citizen spricht da eigentlich eine sehr deutliche Sprache. Auch der beindruckende Absatz von Plattformen wie Steam widerspricht dem. Der Autor übersieht das im Zeitalter von Call of Duty 20 , Assasins Creed 8 und Battlefield 10 der Markt einfach übersättigt ist. Ist wie bei den Serien vs Hollywood; keiner schaut sich den selben Film gerne 20 mal aufgebrüht an.

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territrades 13.08.2014, 09:20
21. Überrissen

Die großen Spieleentwickler haben es einfach überrissen. Jedes Jahr ein neuer Titel für jedes Franchise, dass wollen irgendwann nur noch die wenigsten. Kreativität gleich null. Nintendo wird sie am Ende noch alle überleben, denn die überstrapazieren ihre Marken nicht (außer Mario). Lediglich konstant 1-2 Zeldaspiele pro Konsole sind der Beweis.

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kdshp 13.08.2014, 09:25
22.

Zitat von sysop
Bei der Spielemesse Gamescom präsentieren die Giganten der Branche ihre Neuheiten. Dabei offenbart sich erschreckende Einfallslosigkeit.
Irgendwann ist alles mal augelutscht und dann kann auch nix neues kommen.

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R.Ts 13.08.2014, 09:37
23. Richtige Gamer vs. Gelegenheits-Spieler

Ich selbst bin Gelegenheits-Spieler. Ich kaufe mir 1-2mal im Jahr ein Spiel (das darf dann ruhig auch topaktuell sein) und spiele es durch. Das sind für mich mehr so Phasen privaten Urlaubs und öfter bzw. mehr Spiele zu spielen kommt für mich mangels Zeit nicht in Frage. Nun bemerke ich aber schon seit langem, dass es immer schwieriger geworden ist, vernünftige Spiele zu bekommen, die einen tollen Singleplayer bieten. Ich denke, dass genau dies ein größeres Problem der Branche werden kann: Die wirklichen Gamer, die bereit sind stundenlang online zu zocken, die kann man mit dem derzeitigen Trend begeistern. Aber Kunden wie mich vergrault man langfristig.. Wenn ich erst 20 Foren durchforsten muss, um sicher zu sein, dass sich in Spiel XY nicht nur hinter toller Multiplayer-Kulisse ein magerer Alibi-Singleplayer versteckt, dann muss ich zugeben, dass mich das ein wenig nervt. Stattdessen schaue ich mich in diesen kurzen Phasen der Erholung oft nach etwas anderem um, z.B. Bücher oder Serien...

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Onzlow 13.08.2014, 09:40
24. Bla, bla, früher…

Früher habe ich Tele-Tennis (Pong) auf der Intertron Konsole gespielt, das war Anfang der 80er. Ich hatte auch Mobile Games wie "Mickey Mouse fängt Eier auf". Klassiker wie Pac Man oder Space Invaders wurde für Spielautomaten geschrieben und sind auch Casual Games wie Angry Bird.
Erst Adventures, Computer Rollenspiele, Tabletop und Cosim-Umsetzungen und später Ego-Shouter brachten einen höheren Immersionsgrad.
Und daran hat sich seit gut 30 Jahren nichts geändert.

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wittchen2000 13.08.2014, 09:43
25. next level

Bin ja froh daß die Spieleindustrie endlich den nächsten Level entdeckt - nämlich daß es einfach nicht mehr ausreicht das gleiche Spiel mit noch besserer/realistischer 3D-Graphik rauszubringen.

Ich finde den sozialen Aspekt der Spieleentwicklung aber interessant - schließlich geht es ja meistens darum Einzelpersonen mit einer engagierenden virtuelle Welt zu umgeben -
an der Entwicklung der Spiele sind aber of hunderte Leute beteiligt die alle, wie beim Theater oder Film im Produkt verschwinden.

Nun werden einzelne "Spieleentwickler"-Stars gekührt... das ist wenn man es mit Film und Theater vergleicht doch recht schmal betrachtet, wo es immerhin Schauspieler, Regisseure, Produzenten, Kameraleute gibt.
Aber für diese "Gewerke" gibt es bei den Spielen den entsprechenden Standard noch nicht.

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rallerollo 13.08.2014, 09:50
26. Dinosaurier

Ach was waren die Spiele REEDER oder CAPITALISM schön... Ballerspiele oder andere wo Regenbogenfarbende Fabelwesen bekämpft werden müssen war nie meines. Bin da eher der der mit der Aufbausimulation.
Aber wie einige Vorredner schon bemerkt haben. So ein Spiel kann und darf auch Wochen und Monate dauern. Die ANNO-serie war ganz gut war später aber auch immer nur noch ein Abklatsch vom Vorgänger.

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sid6581 13.08.2014, 09:50
27. Hat der Autor überhaupt die Pressekonferenz von Sony gesehen?

Wild, Rime, Ethan Carter, Tearaway, Tomorrow Children, Little Big Planet 3, alles Spiele, die erfrischend aussehen. Daneben ist auch noch Platz für Call of Duty, Hellblade oder Bloodborne. Dieser Artikel zeugt von einem höchstens beiläufigen Beobachter des Spielegeschehens, der sich vom Getöse eines Call of Duty ablenken lässt. De facto war die Vielfalt in der Branche selten so groß, hier sollen scheinbar nur abgenutzte Meinungsbilder befriedigt werden. Erfolgreich, wie einige Kommentare zeigen die das ewige "Den Herstellern fällt nichts mehr ein" runtertippen.

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lupusyonderboy 13.08.2014, 09:51
28. Verallgemeinerung?

Zitat von sydas
wieso wird ein ganzes Herr von Jugendlichen diesem Unsinn ausgeliefert
Ich weiss nicht, was daran Unsinn sein soll. Wieso sollten Jugendliche keine Computerspiele spielen? (Vernetzte) Computer gehören zum Alltag wie fließend Wasser und Wurst aus dem Supermarkt. Die Zeiten ändern sich halt.

Zudem sind (online-multiplayer) Computerspiele durchaus geeignet, soziale Kompetenzen zu stärken, (Fremd-) Sprachfähigkeiten auszubauen, zielgerichtet zu handeln, die Frustationstoleranz hochzuschrauben, den Umgang mit Stress zu üben...das Bedarf der richtigen Spiele und des richtigen Umgangs damit. Da stehen Computerspiele aber nicht allein. Auch beim Fußballspiel können Jugendliche (und übrigens auch Erwachsene, selbst als Zuschauer) soziopathisches Verhalten entwickeln, das beängstigend ist. Emotionen und Energie müssen gelenkt werden.

Nicht alle Computerspiele vermitteln alle Fertigkeiten. Oder überhaupt welche. Das muss auch nicht sein - denn Computerspiele sind bestenfalls genaus das: Spiele. Und als solche können sie (müssen aber nicht) dem Spieler die Fertigkeiten vermitteln, die er im Rahmen seiner Sozialisation und Umwelt zum überleben braucht.

Da sind abstraktes Denken, Zielorientierung und die Benutzung von Computern im Allgemeinen doch gar nict so schlecht.

Zitat von
- welchen Sinn macht es, wenn Jungs anstatt Hobbies zu pflegen Computerspiele spielen.
Mal davon ab, dass das Spielen von Computerspielen durchaus ein Hobby sein kann - welchen Sinn macht das Sammeln von Bierdeckeln?

Zitat von
Als Mann, der Jungs versucht auf den Weg zu bringen, mache ich nahezu bei allen Heranwachsenden die Erfahrungen, dass diese Spiele jedem und allem im Wege herumliegen. Keine Entwicklung, keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mehr möglich.
Ich möchte mich nicht in Ihre Erziehung einmischen. Es mag viele Gründe dafür geben, dass sie solche Defizite erkennen. Ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie schlicht die falsche Einstellung Computerspielen gegenüber haben. Und eventuell passen Ihre Ansprüche an "Heranwachsende" auch einfach nicht zu der Lebenswirklichkeit.

Zitat von
Der Acker wurde von den GIGANTEN der Computerspielindustrie besäht. Es wächst nur noch Unkraut heran.
Die erste Generation derer, die vollkommen selbstverständlich mit Computerspielen aufgewachsen sind, ist längst erwachsen uind hat nun selbst Kinder (also zum Beispiel ich). Ich bin weder misraten, noch erfolglos oder soziopathisch (oder "Unkraut", wie es zu nennen belieben). Bis heute spiele ich Computerspiele - wie mein gesamter Freundes- und Bekanntenkreis aus meiner Generation. Allesamt beruflich und sozial erfolgreich, größtenteils selbst Eltern.

Wenn Sie einen Buhmann für vermeintliche oder tatsächliche Defizite bei Heranwachsenden suchen, dann suchen Sie woanders; Computerspiele sind allenfalls Symptom - niemals Ursache.

Und eventuell als Rat: Stehen Sie sich doch mit einer falschen Einstellung Computerspielen gegenüber nicht selbst im Weg. Wenn Computerspiele Schlüssel zu Jugendlichen sein können, dann sollten Sie sie nutzen. Dafür müssen Sie sich natürlich damit auseinandersetzen...

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ilmephax 13.08.2014, 09:51
29. Epic Fail

Zitat von sydas
wieso wird ein ganzes Herr von Jugendlichen diesem Unsinn ausgeliefert - welchen Sinn macht es, wenn Jungs anstatt Hobbies zu pflegen Computerspiele spielen. Als Mann, der Jungs versucht auf den Weg zu bringen, mache ich nahezu bei allen Heranwachsenden die Erfahrungen, dass diese Spiele jedem und allem im Wege herumliegen. Keine Entwicklung, keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mehr möglich. Der Acker wurde von den GIGANTEN der Computerspielindustrie besäht. Es wächst nur noch Unkraut heran.
Computerspiele sind Hobby und tragen mit Sicherheit weniger zur Verblödung bei als der lokale 3. Kreisliga Fußballverein, wo man pro Training durschnittlich 4 Bier trinkt.

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