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Spionage im Drogenkrieg: Wie Mexikos Kartelle ganze Städte überwachen
Jose Luis Gonzalez / REUTERS

Mexikanische Drogenkartelle haben sich mit Überwachungstechnologie hochgerüstet. Mit Videokameras, Spionagesoftware und Drohnen spähen sie Rivalen und Sicherheitskräfte aus - und beschäftigen eigene Teams von IT-Experten.

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weem 26.05.2019, 20:11
1. So neu und überraschend ist das nicht

Eine Infiltration der öffentlichen Verwaltung und deren Telekommunikation konnte man aber auch schon auf der hervorragenden Netflix-Halbdoku „Narcos“ sehen.

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Stäffelesrutscher 26.05.2019, 20:35
2.

... und in dieses Land liefert Deutschland Waffen ...

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vox veritas 26.05.2019, 21:13
3.

Vielleicht sollten die Kartelle ganz offiziell die Amtsgeschäfte in Mexiko übernehmen. Dann wäre die Verhältnisse geklärt.

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bananenrep 26.05.2019, 22:13
4. Haha....

das war klar. Dieser ganzer Überwachungs- und Abhörsch…. Jede neue Waffe die das Ultima Ratio darstellt, ist irgendwann in den Händen der Gangster. also auch in den Händen des Staates. Ich denke die ganzen Scifi, Horrorszenarien sind wohl doch nicht soweit hergeholt. Komplettüberwachung durch Staat und Gangster. Und irgendwann tuen sich die zusammen. Verschwörungstheorien ? Ich erlebe das nicht mehr, aber meine Enkel sicher. Das ganze gilt ebenfalls für I-Net etc.. Schöne neue Welt. war früher doch alles besser ?

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bigkahoona 26.05.2019, 22:23
5. Nicht neu

Die Narcos haben obszöne Mengen an Kapital. Mehr als der Staat jemals in ihre Bekämpfung zu investieren in der Lage wäre. In vielen Gegenden haben sie de facto die Kontrolle und die Administration übernommen.
Der "Krieg gegen die Drogen" ist spektakulärer gescheitert als der Vietnamkrieg. Die Konsumenten, besonders in den USA, spielen nicht mit. Eine Legalisierung ist die einzige probate Antwort.

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matbhmx 26.05.2019, 22:41
6. Es zeigt sich immer wieder, ...

... wie wichtig Rechtsstaat ist, wie wichtig eine unabhängige Justiz ist, wie wichtig es ist, Polizei und Justiz vor allem auch finanziell, insbesondere besoldungstechnisch auszustatten. Und wie wichtig es ist, den Anfängen zu wehren. Deutschland ist ein Geldwaschmaschine - für die Mafien der Welt, für Libanesen in Deutschland. Viel zu lange hat man weggeschaut - und läuft immer noch Gefahr, dass diese Kriminellen auch diese Gesellschaft übernehmen.

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dachauerthomas 27.05.2019, 09:08
7. Erfolg des "Drogenkriegs"

Dank der Drogenprohibition gibt es überhaupt erst diese Drogenmafia. Die Menschen nehmen Drogen, ob es verboten oder legal ist, wenn es verboten ist, züchtet man sich eine monströse Drogenmafia, wenn es legal ist, kann Herstellung, Qualität und Vertrieb inklusive Jugendschutz kontrolliert werden. Aber es ist nunmal ein Teil des vereinfachten konservativen Weltbildes, dass das was verboten ist, nicht existiert.

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vitalik 27.05.2019, 14:46
8.

Zitat von bigkahoona
Die Narcos haben obszöne Mengen an Kapital. Mehr als der Staat jemals in ihre Bekämpfung zu investieren in der Lage wäre. In vielen Gegenden haben sie de facto die Kontrolle und die Administration übernommen. Der "Krieg gegen die Drogen" ist spektakulärer gescheitert als der Vietnamkrieg. Die Konsumenten, besonders in den USA, spielen nicht mit. Eine Legalisierung ist die einzige probate Antwort.
Antwort auf was? Die Tatsache, dass die Kartelle weiterhin Drogen anbauen und verarbeiten werden. Der Konkurrenzkampf zwischen den Kartellen bleibt auch bei einer Legalisierung bestehen, nur dass den Kartellen keine Strafen drohen. Die Macht, die die Kartelle aktuell haben, werden sie nicht aufgeben.

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vitalik 27.05.2019, 14:48
9.

Zitat von dachauerthomas
Dank der Drogenprohibition gibt es überhaupt erst diese Drogenmafia. Die Menschen nehmen Drogen, ob es verboten oder legal ist, wenn es verboten ist, züchtet man sich eine monströse Drogenmafia, wenn es legal ist, kann Herstellung, Qualität und Vertrieb inklusive Jugendschutz kontrolliert werden. Aber es ist nunmal ein Teil des vereinfachten konservativen Weltbildes, dass das was verboten ist, nicht existiert.
Sie haben mit 13 Jahren wohl kein Bier oder ähnliches getrunken? Laufen Sie durch die Stadt, da sieht man ständig "Kinder" mit Kippe im Maul und Bier in der Hand. Aber klar, der Jugendschutz.

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