Forum: Netzwelt
Spionage per Facebook: Unbekannte geben sich als Nato-Admiral aus

Angriff mit einfachen Mitteln: Indem sie sich bei Facebook als Nato-Admiral ausgaben, haben Unbekannte private Daten und Informationen über hochrangige Mitarbeiter des Militärbündnisses in Erfahrung gebracht. Die Nato ist aufgeschreckt - und empfiehlt ungewöhnliche Gegenwehr.

Seite 2 von 3
j.vantast 11.03.2012, 15:15
10. Falsch verstanden?

Zitat von diefreiheitdermeinung
was von den Internet-Eliten (aka Piratenpartei, Anonymous etc) so verdammt wird. "Fake accounts" bzw. Konten unter falschen Namen werden doch geradezu gefordert um die angeblich "die Freiheit im Netz" sicherzustellen. Oder darf man sagen: "um zu verschleiern was moeglicherweise nicht ganz rechtens sein koennte". Die Chinesen und andere verstehen das als willkommene Einladung unsere Freiheiten auf ihre Weise auszunutzen. Als Google+ ankuendigte nur accounts unter echten Namen zuzulassen ging ein Aufschrei durch die Szene. Unsere wirklichen Feinde wirds freuen.
Zuerst einmal: es gibt keine "Internet-Eliten".
Wenn Sie Klarnamen im Netz fordern, so verzichten Sie freiwillig auf jeglichen Datenschutz. Sie würden es also ok finden, wenn gerade die eigentlichen Spione wie Apple, Facebook und Google ihre Daten einer realen Person zuordnen könnten?
Dann wäre schon jetzt Fakt:
Man wüsste wo Sie wohnen, arbeiten und wo Sie sich mit dem Smartphone bewegen. Man könnte jeden Beitrag in Foren, Blogs o.ä. exakt zuordnen.
Damit würden Sie Ihren Nicknamen hier ad absurdum führen. Bitte lassen Sie künftig auch Ihre Haustür offen, ziehen Sie niemals die Vorhänge zu und geben Sie Ihre finanziellen Verhältnisse bekannt.

Man kann auch ohne Twitter, Google+, Amazon oder Facebook leben.
Der positive Effekt: Ich selbst kontrolliere weitestgehend meine Daten, bekomme weder per mail oder per Post oder Telefon unaufgefordert Werbung. Man weiss nicht wann ich wo anzutreffen bin, hat keinen Zugriff auf meine Fotos, die ich mit dem Mobiltelefon gemacht habe und auch keinen Zugriff auf mein Adressbuch.
Und die ganzen Firmen, die meinen Sie müssten besonders hip sein und sich auch einen Facebook-Account zulegen, die werden sich irgendwann wundern. Denn wem Facebook die gesammelten Daten irgendwann verkauft ist unklar. Wer kann sicherstellen, dass die Daten der Firma nicht an die Konkurrenz verschachert werden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.vantast 11.03.2012, 15:19
11. Ich verstehe es einfach nicht

Zitat von Niamey
Und solche Leute bekommen 2-mal im Jahr eine Sicherheitsbelehrung! Grins! Ich kann es mir nicht verkneifen. Facebook habe ich vor 2 Jahren, bei mir und meiner Familie, aus den PCs verbannt. Konten richtig gelöscht. Weder dieses noch sonst was aus der Ecke kommt mir nochmal auf den Rechner. Aber so ein "like button" neben dem NATO Emblem ist eigentlich eine feine Sache ;-)
Wer bitteschön kann mir eigentlich einmal verraten, wem ausser Facebook der "Like Button" eigentlich etwas nützt? Was habe ich davon, wenn ich den anklicke? Es sei denn, ich bin ganz heiss darauf das Facebook ein möglichst umfangreiches Profil über meine Vorlieben erstellen kann. Und warum gibt es bitte keinen "Dislike-Button"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
32spiegel32 11.03.2012, 15:23
12. Jaja die "bösen" Chinesen

Zitat von diefreiheitdermeinung
was von den Internet-Eliten (aka Piratenpartei, Anonymous etc) so verdammt wird. "Fake accounts" bzw. Konten unter falschen Namen werden doch geradezu gefordert um die angeblich "die Freiheit im Netz" sicherzustellen. Oder darf man sagen: "um zu verschleiern was moeglicherweise nicht ganz rechtens sein koennte". Die Chinesen und andere verstehen das als willkommene Einladung unsere Freiheiten auf ihre Weise auszunutzen. Als Google+ ankuendigte nur accounts unter echten Namen zuzulassen ging ein Aufschrei durch die Szene. Unsere wirklichen Feinde wirds freuen.
.. wir haben in D und der EU, nur Extremisten und Faschisten als Feinde.

Und "Amiland" ist doch der Ort, woher der ganze "Müll" oft herkommt. Einfach mal beobachten. Auch RFID-Funkship-Überwachung und anderer faschistischer-Kram, wie Mini-Drohnen, etc.! Das gehört Alles nicht in einen Rechtsstaat genauso, wenig wie Facebook ein besseres, soziales und freieres Leben ermöglicht. Einfach umdrehen und Ihr seht, daß diese "Innovationen" gar keine sind, sondern nur dazu dienen Euere Privatleben zu missbrauchen und bei Euch zu spionieren. Die Vorteile, welche genannt werden taugen oftmals nichts. Dazu gibt es andere, ehrlichere und bessere Wege zu kommunizieren und zu inaktieren. Körperlich Nähe erhält dort ebenfalls niemand (Erotik und Liebe wird wie bei George Orwell und 1984 nicht veröffentlicht und verbannt!)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.vantast 11.03.2012, 15:30
13. Das "Wunder" Internet

Zitat von Arno Nühm
Es ist schon erstaunlich wie vertrauensseelig manche Zeitgenossen immer noch sind. Die würden sicher auch ihre Kontodaten angeben, wenn sie aus einer e-Mail erfahren, dass sie ausgewählt wurden, das Vermögen eines nigerianischen Diamantenmagnats treuhänderisch zu verwalten. Auf Kontaktanfragen reagiert man grundsätzlich nur, wenn sie vorher vereinbart oder nach Rückfrage (über einen anderen Kanal) bestätigt wurden. Es ist doch nicht so schwer zu begreifen...
Wer heute das Internet immernoch als bunte Spielwiese ansieht hat es scheinbar nicht besser verdient. Über die möglichen Gefahren von Spoofing, Cross Site Scripting, Browser Hijacking, Scareware oder Drive-by Malware wird doch täglich berichtet.
Und über die massiven Sicherheits- bzw. Datenschutzprobleme bei Apple, Facebook und Google doch auch.

Und es fallen immernoch genügend Menschen auf die Fallen im Netz herein. Das Internet, ein Paradies für Spione, Betrüger und sonstige Kriminelle. Und mittlerweile ist das Internet so komplex, dass die Chance, die Gauner zu erwischen, nahezu Null ist.
Dafür sind die Behörden nicht entsprechend vorbereitet. Weder personell noch von der technischen Ausstattung oder Ausbildung.

Der User ist also auf sich allein gestellt. Und wer meint er sei sicher, er hätte ja Router, Virenscanner und Firewall, der täuscht sich gewaltig. Wer also das Denken aufgibt und sich bedenkenlos der schönen neuen Welt der social Networks und Smartphones hingibt, der ist heute schon das potentielle Opfer von morgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Obi-Wan-Kenobi 11.03.2012, 15:30
14. ...

Zitat von diefreiheitdermeinung
was von den Internet-Eliten (aka Piratenpartei, Anonymous etc) so verdammt wird. "Fake accounts" bzw. Konten unter falschen Namen werden doch geradezu gefordert um die angeblich "die Freiheit im Netz" sicherzustellen. Oder darf man sagen: "um zu verschleiern was moeglicherweise nicht ganz rechtens sein koennte". Die Chinesen und andere verstehen das als willkommene Einladung unsere Freiheiten auf ihre Weise auszunutzen. Als Google+ ankuendigte nur accounts unter echten Namen zuzulassen ging ein Aufschrei durch die Szene. Unsere wirklichen Feinde wirds freuen.
und das von wem, der sich "diefreiheitdermeinung" nennt :-)
Anonymität ist nicht zu verwechseln mit Identitätsdiebstahl. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Piratenpartei dazu aufruft jemandes Identität zu stehlen.

Ich lass mich aber gerne korrigieren, sofern Sie eine Quelle haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.vantast 11.03.2012, 15:43
15. Deshalb

Zitat von 32spiegel32
..Amazon finde ich garnicht schlecht! Wieso gehört Amazon in den gleichen Topf?
Amazon habe ich lediglich der Ordnung halber erwähnt. Denn bei Amazon wird auch gern einmal der "Wunschzettel" eines registrierten Users veröffentlicht und bietet auch dadurch die Möglichkeit, Profile zu erstellen. Das mag vielleicht ein guter Gedanke gewesen zu sein, damit man jemandem das Passende zum Geburtstag schenken kann. Aber nach Datenschutzrechtlichen Aspekten ist das nicht in Ordnung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.vantast 11.03.2012, 15:49
16. Ergänzung

Zitat von 32spiegel32
..Amazon finde ich garnicht schlecht! Wieso gehört Amazon in den gleichen Topf?
Es gibt andere Anbieter, die, zumindest was Bücher, CD und DVD betrifft, ein ähnlich gutes Angebot haben. Oftmals sogar etwas preiswerter. Ich bestelle daher lieber bei kleineren Unternehmen, die genauso schnell und zuverlässig liefern, sich aber an den Datenschutz halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MarioDeMonti 11.03.2012, 16:22
17. Wir haben uns doch alle lieb

Zitat von j.vantast
Wer bitteschön kann mir eigentlich einmal verraten, wem ausser Facebook der "Like Button" eigentlich etwas nützt? Was habe ich davon, wenn ich den anklicke? Es sei denn, ich bin ganz heiss darauf das Facebook ein möglichst umfangreiches Profil über meine Vorlieben erstellen kann. Und warum gibt es bitte keinen "Dislike-Button"?
Ein "Dislike-Button" könnte doch den Kunden von Facebook schnell die Laune verderben. Wenn irgendetwas ein paar tausend likes hat sieht das doch viel besser aus als tausende likes und zehntausende dislikes. Besonders wenn man den "Like Button" als Werbung einsetzen will.

Zum eigentlichen Thema:
Man sieht wieder einmal, wie gut sich social networks zum social engineering eignen, obwohl es sich hierbei doch um einen recht plumpen Versuch handelt, vergleichbar mit den alten e-mails aus Nigeria.
Facebook betont zwar immer wieder, dass fast alle Accounts echt sind (siehe Börsengang), aber es gibt doch eine Menge fakes und dessen sollte man sich immer bewusst sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cbmuser 11.03.2012, 16:33
18.

Zitat von diefreiheitdermeinung
was von den Internet-Eliten (aka Piratenpartei, Anonymous etc) so verdammt wird. "Fake accounts" bzw. Konten unter falschen Namen werden doch geradezu gefordert um die angeblich "die Freiheit im Netz" sicherzustellen. Oder darf man sagen: "um zu verschleiern was moeglicherweise nicht ganz rechtens sein koennte". Die Chinesen und andere verstehen das als willkommene Einladung unsere Freiheiten auf ihre Weise auszunutzen. Als Google+ ankuendigte nur accounts unter echten Namen zuzulassen ging ein Aufschrei durch die Szene. Unsere wirklichen Feinde wirds freuen.
Warum haben Sie dann keinen Klarnamen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ja-sowieso 11.03.2012, 16:36
19. Kommentar

Zitat von 32spiegel32
... weil es Unbefugten ermöglicht zum Einen sich als "falsche" Person auszugeben und nicht prüft wer sich anmeldet.
Wer sagt das? Woher wollen Sie wissen, dass diese Person nicht ebenfalls den besagten Namen hatte und lediglich die Bezeichnung "General" Hochstapelei war? Soll Facebook dann jegliche Art der Hochstapelei ebenfalls überprüfen? Könnte ja jemand sagen, dass er Gärtner ist, während er in Wirklichkeit bloß Hilfsarbeiter ist. Muss das auch überprüft werden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3