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Spionage-Software: USA und Briten sollen Regin entwickelt haben
REUTERS

Die Spionage-Software Regin verblüfft Sicherheitsforscher. Nun berichtet eine Enthüllungsplattform: Der Trojaner hat unter anderem EU-Rechner ausgeforscht und den Telefonanbieter Belgacom - beides Spionageziele von NSA und britischem GCHQ.

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Ishibashi 25.11.2014, 12:15
1. Für cyberAngriffe gehören immer zwei

zum einen jemand der Trojaner entwickelt, aber auch naive Nutzer die sich nicht schützen.
Sensible Daten sind in meiner Firma schon immer auf separaten Rechnern ohne Internet Anbindung.

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freigeist1964 25.11.2014, 12:18
2. ich frage mich

wer noch Feinde brauch, wenn man solche "Freunde" hat. Es ist eine Schande, dass unsere Bunderegierung den Schwanz vor den USA und den Engländern einzieht und es nicht schafft, dieser Schnüffelei Einhalt zu gebieten. Aber anscheindend gehören Schnüffelei und Misstrauen zu den westlichen Werten, denn sonst würde MUTTI schon was sagen. Mein Fazit zu der Geschichte : die Begriffe DEMOKRATIE und FREIHEIT sind zu einem schlechten Witz verkommen.

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j.vantast 25.11.2014, 12:24
3. Praxisfremd

Zitat von Ishibashi
zum einen jemand der Trojaner entwickelt, aber auch naive Nutzer die sich nicht schützen. Sensible Daten sind in meiner Firma schon immer auf separaten Rechnern ohne Internet Anbindung.
Das mag ja in Kleinstbetrieben funktionieren. Aber wie wollen Sie Daten in einem Betrieb mit ein paar Hundert Usern bereitstellen? Soll sich da jeder die Daten mit einem USB-Stick in der IT abholen? Auch e-mails können sensible Informationen enthalten. Und ein e-mail Client ohne Netzwerk macht irgendwie keinen Sinn.
Ihre Sicht ist ein wenig zu kurz.

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beob_achter 25.11.2014, 12:28
4.

Zitat von Ishibashi
Für cyberAngriffe gehören immer zwei zum einen jemand der Trojaner entwickelt, aber auch naive Nutzer die sich nicht schützen. Sensible Daten sind in meiner Firma schon immer auf separaten Rechnern ohne Internet Anbindung.
Viele EU-Parlamentarier nutzen ihre Handys mit Belgacom als Provider. Auch ich hatte eine Prepaidkarte von dieser Firma.
Das EU-Parlament könnte man als "Firma" ansehen und von ihr "verlangen", die Abgeordneten zu schützen.
Dazu muß aber erstens bekannt sein, daß spioniert wird und zweitens muß es ein wirksames Gegengift geben.
Separate Rechner helfen gegen das Abhören von Handys wenig...

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alpenkraut 25.11.2014, 12:34
5.

Zitat von j.vantast
... Soll sich da jeder die Daten mit einem USB-Stick in der IT abholen?...
Ja, aber nur mit einem als USB Tastatur getarnten.

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kdshp 25.11.2014, 12:34
6.

Ich glaube das es der BND war, alleine!

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roflem 25.11.2014, 12:35
7. Wo ist der AV?

Wenn schon soviel bekannt ist, warum gibt es keinen link zur Info wie man den Trojaner wieder los wird?

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ralf_si 25.11.2014, 12:36
8.

Es sollte den USA endlich mal die rote Karte gezeigt werden. Die Staaten der EU machen sich doch zum Clown, einerseits derartiges Verhalten nicht zu sanktionieren und andererseits weiterhin brav die Marionette der USA zu spielen. Die Politiker sollten bedenken, dass der Tag kommt, an dem die Bevölkerung nicht mehr den Lügen Glauben schenkt und besser handelt als weiter zu lamentieren.

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Benjowi 25.11.2014, 12:37
9.

Zitat von Ishibashi
zum einen jemand der Trojaner entwickelt, aber auch naive Nutzer die sich nicht schützen. Sensible Daten sind in meiner Firma schon immer auf separaten Rechnern ohne Internet Anbindung.
Erstens können sich auch sehr versierte Nutzer nicht gegen Spionage auf diesem Niveau schützen und außerdem sollt auch "nicht naiven" Leuten mittlerweile bekannt sein, dass man in dieser Klasse von Spionage auch Rechner ohne Internetanbindung infizieren kann.......

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