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Spionagesoftware: Google deckt riesige iPhone-Hackerkampagne auf
Thomas Peter/REUTERS

Jahrelang haben verseuchte Websites heimlich Spionagesoftware auf iPhones installiert. Die technischen Hintergründe der Kampagnen sind beeindruckend, ihre Ziele rätselhaft.

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S. J. Muck 30.08.2019, 12:24
1. Beunruhigend ...

... ist das schon.
Dennoch denke ich, dass ich als Apple-Nutzer (iPhone, iPad, MacBook etc.) sicherer lebe als die Android- und Windows-User. Jedenfalls hatte ich seit meinem ersten iMac (1999) noch nie ein Schadsoftwareproblem.
Soweit ich weiß, wohlgemerkt.

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rl23 30.08.2019, 12:30
2.

Wer glaubt irgendwas Menschengemachtes ist absolut sicher und unzerstörbar bzw. hackbar ist einfach nur leichtgläubig. Man kann etwas so sicher machen wie es nur gut und es den Hackern möglichst schwer machen. Unhackbar wird so ein Menschengemachtes Gerät aber sicherlich niemals sein. Vlt. lachen die Menschen in 40 Jahren über unsere heutigen Sicherheitsstandards, die für uns heutzutage fast absolute Sicherheit bietet.
Eine solche Sicherheitlücke ist aber wirklich schon sehr schwerwiegend, vor allem weil, wie viele Menschen starten ihr Handy regelmäßig neu? Ich schalte mein Handy eigentlich nur aus, wenn es keinen Strom hat bzw. ich Strom sparen will oder es irgendeine Fehlfunktion hat. Als ich in der Schule war hatte ich es vlt. noch während des Unterrichts ausgeschaltet, aber da gehöre ich sicherlich auch zu den wenigsten, da man heutzutage auch immer erreichbar sein muss. Wenn so ein Ding auf dem Handy drauf war konnte es sich bei vielen Nutzern sicherlich über Wochen aufhalten und Daten sammeln. Schon besorgniserregend soetwas.

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Melissa85 30.08.2019, 12:32
3. Respekt

sowohl an die sprühende die es gefunden haben als auch an die Verursacher. Ist ja immerhin recht groß und aufwendig gewesen. Frage mich nur ob die Hacker mit den infizierten IPhones auch andere Smartphones hacken konnten und das vermeintlich sichere IPhone nur als zwischen Station nutzten.

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tonyhawks 30.08.2019, 12:40
4. Wer heute noch denkt, dass ein iPhone oder Mac sicher sei...

… lebt in einer Traumwelt.
War nie sicher, sondern höchstens selten. Sich darauf zu verlassen, ist fahrlässig.
Hoffnung ist einfach keine gute Strategie.

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august2019spiegel 30.08.2019, 12:44
5.

Zitat von S. J. Muck
... ist das schon. Dennoch denke ich, dass ich als Apple-Nutzer (iPhone, iPad, MacBook etc.) sicherer lebe als die Android- und Windows-User. Jedenfalls hatte ich seit meinem ersten iMac (1999) noch nie ein Schadsoftwareproblem. Soweit ich weiß, wohlgemerkt.
Das ist doch ein Irrglaube, den ich als Apple-Benutzer nicht verbreitet sehen möchte. OS X / MacOS mag lange Zeit als Ziel uninteressant gewesen sein, weil es ein absolutes Nischenprodukt war.

Aber iOS hat einen sehr hohen Marktanteil bei gleichzeitig sehr homogener Hard- und Software.

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august2019spiegel 30.08.2019, 12:48
6.

Zitat von rl23
Als ich in der Schule war hatte ich es vlt. noch während des Unterrichts ausgeschaltet, aber da gehöre ich sicherlich auch zu den wenigsten, da man heutzutage auch immer erreichbar sein muss.
Ich bezweifle, das wirklich jedermann „jederzeit erreichbar sein muߓ. Ob die Leute jederzeit erreichbar sein wollen, ist eine andere Frage.

m Normalfall gebe ich nur eine Festnetznummer raus und leite die nur bei Bedarf auf mein Handy um. Mein Arbeitgeber und meine Kollegen haben nicht mal die Festnetznummer.

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mimas101 30.08.2019, 12:54
7. Hmm Tja

Sieht eher aus als wenn so manche Firma und Geheimdienste an die Daten herankommen wollten. Für ein Weekend-Hacker-Kid ist das ganze irgendwie zu aufwendig.

Trotzdem - die beste aller Optionen ist immer noch keine geheimen oder persönliche Daten auf Handys pp zu belassen, mit den Äbbs mehr als nur knauserig zu sein und alle möglichen Internettore zu schließen bzw. entsprechend zu kanalisieren.
Leider machen dem Vorhaben nur fehlendes Rooting, verdeckte Installationen, schlampig gewartete Shops (Apple ist kaum besser als Google), die wahnsinnige Sucht mit ungefragt abgefischten Daten das dicke Geld zu machen, Werbeterror über ungeprüfte Server pp einen dicken fetten Strich durch die Rechnung.

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weblurch 30.08.2019, 12:55
8. Die Namen

der 5 ominösen Seiten wären auch ein schönes Detail gewesen.

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oliver.h.anders 30.08.2019, 12:57
9. Es gibt keine absolute Sicherheit

der Wunsch nach absoluter Sicherheit ist nachvollziehbar, aber letzten Endes ist jedes Versprechen in diese Richtung reine Augenwischerei. Kein Hersteller und kein Produkt ist absolut sicher. Der Vergleich zwischen Security und Angreifer ist der gleiche wie zwischen Panzerung und Munition. Auf lange Sicht gewinnt die Munition immer.
Als Nutzer oder auch Anbieter kann man es einem Angreifer nur schwerer und damit aus ökonomischer Sicht unattraktiver machen. Wenn der zu betreibende Aufwand höher ist, als der potentielle Nutzen, wird ein Angriff unattraktiv oder eben nicht mehr lohnend.
In Zeiten, in denen man sich zum Beispiel über AWS oder auch im illegalen Bereich über Botnetze, nahezu beliebiege Rechenleistung mieten kann, ist es rein rechnerisch mit minimal-Aufwand möglich in jedes Netz, Technik, Account oder auch Gerät einzudringen. Die Struktur der weltweiten Vernetzung macht es unter Zuhilfenahme einfachster Technologien (VPN-Ketten, erneut Botnetzen...) letzten Endes unmöglich, von Sicherheit, Schutz und Privatheit zu reden. Solange diese Fakten nicht in den Köpfen der User und auch Anbieter angekommen ist, dient jede Maßnahme nur der Verzögerung von Schaden.

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