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S.P.O.N. - Die Mensch-Maschine: Deutschlands Al-Qaida-Moment
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Das Kölner Attentat auf Henriette Reker ist ein Indikator für eine düstere Entwicklung. In Deutschland bildet sich gerade ein dezentraler rechtsradikaler Untergrund, angefeuert vom Hass in den sozialen Netzwerken.

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gtunstall 21.10.2015, 21:29
420.

Zitat von Hasengetia
Das Attentat ist natürlich zu verurteilen, aber ein Al Qaida Moment?! Bisher haben wir in D schlicht mehr Glück als Verstand gehabt, dass bei uns noch keine Busse, Züge o.ä. gesprengt wurden. Und hoffentlich bleibt es auch dabei. Aber bis vor kurzem galten sog. Syrienrückkehrer als große Gefahr. Nun lässt man alles und jeden unkontrolliert rein. Wie vielen dieser Herrschaften ein ganz anderer "Al Qaida Moment" im Kopf herumspukt, kann man wohl nur ahnen. Was in einem solchen Fall in Deutschland los wäre, dürfte dann wirklich erschreckend sein. Der deutsche Herbst war vor meiner Zeit, und ich habe keine Lust, etwas vergleichbares zu erleben. Meine Hoffnung diesbezüglich wird allerdings jeden Tag weniger....
"alles und jeden kontrolliert rein", stimmt, den Deutsche, der dieses Attentat veruebt hat, haette man nicht "reinlassen" sollen.
Oder haben Sie einen kleinen Denkfehler: ja, der Mann hat alles richtig gemacht, weil ja die anderen so boese sind, die kommen werden.... aeh, also dass es solche Leute mit solchen These, die ja gewisse Rueckschluesse auf die Intelligenz zulassen, in Deutschland gibt, haette nimend fuer moeglich gehalten.

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wahrsager26 21.10.2015, 21:34
421. an Thomas Schnitzer

Besten Dank für Antwort!Ich denke,wenn man längere Zeit im Forum verkehrt,dann kennt und erkennt man seine werten Mitforisten!Mehr nicht!Grundsätzlich halte ich es so,im Zweifel mit echten Geschichten zu kommen,die aus dem Leben gegriffen sind-keine Querverweise etc.Wer setzt sich hin und recherchiert während das Forum läuft?Ja,ich bin auch gegen Gewalt,aber nicht im Zweifel links,sondern lasse mich von den Realitäten leiten.....Wie kommen Sie darauf,das ich drohe?Das ist einzig und allein Ihrem Empfinden zuzuordnen!Nein,für mich ist SPON ein netter Zeitvertreib,denn ich denke,dass ich rein gar nichts mit meinen Posts bewirken kann.Für Sie ist das bereits Öffentlichkeit,für mich nicht!Eine Rede vor Publikum ,mit einer eigenen Meinung zu halten ,ohne äh und bä ist etwas ganz anderes,daher meine Bemerkung.Ob der H4ler in Düsseldorf eine Wohnung bekommt-es würde wohl schwer sein,also bitte sich nicht leichtfüßig darüber hinwegsetzen.Nun sage ich ihnen,was ich als konstruktiv ansehe: Ich habe mir von einer Kindergartenlekterinnenkonferenz berichten lassen-die Landesregierung pfeift aus dem letzten Loch.Man weiß nicht,wo und wie die Flüchtlingskinder unterkommen sollen.Es gibt keinen Plan-nur Händeringen!Personal gibt es nicht!So,ich sage Ihnen,dass das dicke Ende noch kommt!Also wundern Sie sich nicht,wenn Leute(ohne Gewalt)auf die Straße gehen-es gibt mittlerweile nichts zu beschönigen!Lesen Sie bitte auch,was andere Foristen an sehr guten und ausgewogenen Beiträgen präsentieren!!!Danke

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demokratie-troll 21.10.2015, 21:39
422. Vorschrift, was du fühlen darfst?

Natürlich gibt es Hass im Herzen.
Hass ist ein Notstand.

Hass ist keine freie Entscheidung, sondern ein Gefühl - ein negatives, das Besitz von einem ergreifen kann und an dem man dann leidet.
Entweder hat man das Reflexionsvermögen das Gefühl konstruktiv zu verarbeiten, sich davon zu befreien oder es fehlen einem die Instrumente, die verhindern, sich von ihm blind überwältigen zu lassen.

Wer den offenbaren Fehler, den Charakter des Hasses als blößes Gefühl zu verkennen, begeht, tut dies, um eine Konsequenz umzubiegen. Denn den Hass als Gefühl kann man nicht verbieten, es sei denn im Gesinnungsterror, die Psyche eines Menschen in einer Art Gehirnwäsche zu deformieren.
Umkonditionierung nennt man das.

Wer eine Vorschrift durchsetzen kann, was du fühlen sollst, hat die Konditionierungsmacht über die Menschen und begeht damit eine Anmaßung sondergleichen.

Aufklärung funktioniert so nicht, sondern im rationalen Argument, in Diskurs, in der Freiheit der Information, in der Stärkung der Fähigkeiten eines vernünftigen Umgangs mit sich und der Welt.

Anders verhält es sich mit dem Verbot, andere öffentlich zu beleidigen, zu Gewalt gegen sie aufzurufen und sie herabzusetzen, um sie zu entwürdigen. Das sind Handlungen, die nicht geduldet werden müssen.

Dass man ausländische Hassprediger nicht dulden muss, steht auf einem anderen Blatt, man kann ihn ausweisen, wie man einem Gast die Tür weist, wenn einem sein Benehmen und seine düstere Absicht nicht passt.

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globus1 21.10.2015, 21:40
423. an 419 Dampf ablassen?

In vielen Arbeitnehmerbereichen halten sich auch viele politisch Uninteressierte auf. Sie sagen nicht viel, weil sie wissen, dass sie keine Diskussionen durchstehen können. Sie hoffen einfach nur, dass alles schon gutgehen wird. Das ist zum Teil echte Problemverdrängung. Von daher teile ich den Eindruck Klebeband wirklich.
Aber mit Dampf ablassen hat das jedenfalls aus meiner Sicht nichts zu tun. So bin ich im Moment schon eher etwas müde.

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kyon 21.10.2015, 21:45
424. Eine Frage des Niveaus, nicht der Psychiatrie

Zitat von gtunstall
"hass ist kein krankheit". hmm - ich bin mir da nihct so sicher, ob die pegida mitglieder nicht doch psychisch krank sind. Eine entsprechende psychologische/psychiatrische Untersuchung der Mitglieder koennte einen interessanten Aufschluss bieten. Es waere wohl angezeigt, auf Kickstart ein Projekt zu starten, an dessen Ende eine represaentative Untersuchung des geistigen Zustands der pegida Mitglieder steht !
Pegida-Anhänger sind nicht krank, sondern sie haben höchstens Probleme mit dem Niveau. Den Islam als potentiell gesellschaftsgefährdende religiös-politische Ideologie zu betrachten und die deutsche Asylpolitik als verfehlt und gesellschaftgefährdend zu kritisieren, ist mehr als berechtigt, es ist geboten, es zu tun.

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pygmy-twylyte 21.10.2015, 21:50
425. Hass erzeugt Gegenhass

Zitat von allonsenfants
pygmy-twylyte - Nr. 398 Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen einzuwenden. Aber dafür wäre erforderlich, dass in einer Gesellschaft die politische Diskussion von gegenseitigem Respekt, Achtung, Friedfertigkeit, Kompromissbereitschaft sowie gemeinsamen Werte- und Rechtsvorstellungen getragen wird. Diese Bedingungen sind heute leider nicht mehr gegeben und sogar Politiker, die eigentlich ausgleichend, entschärfend, beruhigend und gemeinschaftsfördernd wirken sollten, heizen die Lage mit völlig inakzeptablen Unterstellungen und Schimpfwörtern noch an. So spaltet man eine Gesellschaft! Warum? - weil sie auf Biegen und Brechen ihr Programm durchsetzen wollen, indem sie kritische Meinungen diskriminieren und mundtot machen. Ich übrigen kenne ich einige gute und humanitär orientierte Menschen, die in der Diskussion bei Widerspruch genauso giftig und körperlich aktiv werden können wie die Randalierer. Schon die Zustände bei den Gegendemos vergessen? Es ist doch wohl eine Heuchelei hoch drei Gewaltbereitschaft bei einer anderen Gruppe anzuprangern und dann selbst massive Gewalt anzuwenden - oder nicht? Ich jedenfalls möchte nicht so gerne, dass bei mir zu Hause Meinungskontrahenten die Fensterscheiben einwerfen oder mein Auto demolieren.
Lieber "allonsenfants", Sie beziehen sich auf meinen Beitrag Nr. 389 (nicht 398), in dem ich vom allgegenwärtigen "morphischen Feld" spreche, für das wir selbst verantwortlich sind. Damit meine ich nichts anderes, als in einer (scheinbaren) Krise positiv anstatt negativ zu reagieren. Wir können es nicht zulassen, dass Hass entsteht und sich aufschaukelt, kann doch niemandem daran gelegen sein, dass wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen. Sicherlich sind Fehler gemacht worden, aber ohne dieses "Wir schaffen das!" kann es ja nur schiefgehen! - Ich befürworte das Recht der Menschen, auf die Barrikaden zu gehen, und ich bin auch dagegen, dass Menschen in diesem Recht eingeschränkt werden wurden Gegendemonstranten. Wo bleibt da die Toleranz, gerade der "Gutmenschen"?

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garfield 21.10.2015, 21:54
426.

Zitat von gtunstall
"hass ist kein krankheit". hmm - ich bin mir da nihct so sicher, ob die pegida mitglieder nicht doch psychisch krank sind. Eine entsprechende psychologische/psychiatrische Untersuchung der Mitglieder koennte einen interessanten Aufschluss bieten.
Davon abgesehen, dass bei so einer Untersuchung erschreckende(!) Gesundheit heraus kommen würde, machen Sie sich mit so einer Annahme nur selber etwas vor. Denn psychisch Kranke können nichts dafür. Glauben Sie das von den Pegidisten tatsächlich? Denn dass Sie die derart entschuldigen wollten, nehme ich jetzt mal lieber nicht an.

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Pausen-Inkling 21.10.2015, 22:10
427.

Zitat von zeisig
Angesiedelt in der politischen Mitte und vor allem links davon kann sich jeder Bürger guten gewissens politisch outen. Er befindet sich sozusagen auf der sicheren Seite. Hat man dagegen sogenannte rechte Ansichten, wozu inzwischen ja bereits der Wunsch nach einer deutlichen Begrenzung der Zuwanderung gehört, dann wird's schon schwierig. Man hält sich zurück. Man schweigt. In unserer Firma zum Beispiel wird nicht über Einwanderungspolitik gesprochen. Als hätte jeder ein Klebeband über dem Mund. Und da wundert sich Herr Lobo, wenn Menschen sich abends vor den PC setzen und Dampf ablassen?
Lassen Sie doch bitte diesen Popanz "political correctness" beiseite. Auf welcher "unsicheren Seite" bewegen Sie sich denn, wenn Sie Ihre Meinung sagen? Was passiert denn dann Furchtbares?
Man kann doch auch moralphilosophisch für eine Begrenzung der Zuwanderung argumentieren (Utilitarismus). Und es gibt Foristen, die das durchaus vernünftig vorbringen.

Es ist doch jämmerlich, wenn man anonym im Internet "Dampf ablassen" muss, weil man nicht in der Lage ist, für seine eigene Meinung die Verantwortung zu übernehmen?

Und was die „sichere Seite für die Mitte“ betrifft: Vielleicht darf ich Sie an Frau Reker erinnern.

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zeisig 21.10.2015, 22:17
428. Sie diskriminieren...

Zitat von gtunstall
"hass ist kein krankheit". hmm - ich bin mir da nihct so sicher, ob die pegida mitglieder nicht doch psychisch krank sind. Eine entsprechende psychologische/psychiatrische Untersuchung der Mitglieder koennte einen interessanten Aufschluss bieten. Es waere wohl angezeigt, auf Kickstart ein Projekt zu starten, an dessen Ende eine represaentative Untersuchung des geistigen Zustands der pegida Mitglieder steht !
und beleidigen Pegida Anhänger, indem Sie sie als möglicherweise psychisch krank bezeichenen. Dabei vertreten diese nur ihre Weltanschauung, mag diese richtig oder falsch sen. Ich verzichte jetzt einfach darauf, Ihnen gegenüber ebenfalls eine psychologisch/psychiatrische Untersuchung anzuordnen.

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