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Spracherkennung auf Smartphones: Funktioniert sprechen so gut wie tippen?
DPA

Auf iPhones und Android-Handys kann man Texte diktieren, statt sie einzutippen. Aber wie gut erkennen die Systeme Gequassel aus der Sesamstraße, die Kanzlerin und einen Rapper? Wir haben es ausprobiert.

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kolenya 10.04.2017, 10:37
30.

Wie schon einige vor mir schrieben, reicht die Spracherkennung für den Alltag durchaus. Ich selber nutze sie nicht, bin aber dankbar, dass z.B mein Schwiegervater sie nutzt, um WhatsApp zu schreiben. So muss ich keine Ewigkeiten mehr auf eine Antwort warten, weil er vorher immer mit 1-Finger-Suchsystem geschrieben hat. Gerade für solche Menschen ist das ein echter Gewinn!

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MatthiasPetersbach 10.04.2017, 10:43
31.

Zitat von Ge-spiegelt
Zum Beispiel: Sprachwahl im Auto, oder Gespräche annehmen, das geht auch offline. Mit der Smartwatch WhatsApp beantworten geht auch sehr gut. Killer App: Microsoft Translator, auch offline. Oder für Blinde unterwegs.
Natürlich gibts da segensreiche Einsatzmöglichkeiten.

Aber das wäre das erste Mal, daß diese Erfindungen da bleiben, wo sie nützen. Wir werden den Knopf an Gerät, der mittlerweile durch ein unpraktischeres, anfälliges, teureres und umweltverschmutzenderes Display ersetzt wurde, durch eine NOCH unpraktischere, noch teurere, noch anfälligere und noch umweltverschmutzende Sprachsteuerung ersetzen.

Bzw. MAN WIRD UNS DAS.

Und wir werden ins Büro rennen, die Kohle dafür anschaffen, uns in der Freizeit ohne Bezahlung den Tiefen und Tricks und Bugs der Technik widmen und damit leben, daß das manchmal nicht funktioniert, worauf wir stundenlang in Foren stöbern auf der vergeblichen Suche nach Lösungen. Und dann stattdessen ein neues Gerät kaufen.

Statt eines KNOPFES.

Nöh, das ist alles Quark - bis in den sinnvollen Anwendungsnischen. Aber dabei wirds eben nicht bleiben.

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MatthiasPetersbach 10.04.2017, 11:22
32.

Zitat von kolenya
Wie schon einige vor mir schrieben, reicht die Spracherkennung für den Alltag durchaus. Ich selber nutze sie nicht, bin aber dankbar, dass z.B mein Schwiegervater sie nutzt, um WhatsApp zu schreiben. So muss ich keine Ewigkeiten mehr auf eine Antwort warten, weil er vorher immer mit 1-Finger-Suchsystem geschrieben hat. Gerade für solche Menschen ist das ein echter Gewinn!
Nun, wir leben in Zeiten, in denen man problemlos jeden praktisch überall und jederzeit erreichen und LIVE mit ihm reden kann.

Eine Spracherkennung zu verwenden, um ne Textnachricht einzusprechen, die dann per Telefon übertragen wird - und vielleicht dann noch mit Sprachausgabe vorgelesen - merkts man denn noch?

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DoloFacit 10.04.2017, 12:48
33. Große Fortschritte

Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut die Spracherkennung bei Android funktioniert. Ich erinnere mich noch an einen Test bei Stifung Warentest vor etlichen Jahren. Ein Programm hatte da aus "Sehr geehrte Damen und Herren" "Elf Gelehrte waren Herren" gemacht. Das gehört seitdem zum festen Wortschatz in unserer Familie, wenn jemand etwas nicht richtig verstanden hat.

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jack14 10.04.2017, 13:43
34. Cortana

Nutze häufig Cortana auf meinem Windows Phone. Und das funktioniert ganz gut.

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frolueb 10.04.2017, 14:54
35.

Zitat von murksdoc
Ich warte auf den Tag, wo SIRI, CORTANA und wie sie alle heissen, so intelligent durch gegenseitiges Befragen miteinander verbunden werden, dass sie bis in die Unendlichkeit miteinander quatschen und keiner der doofen Sterblichen mehr dabei stören darf.
Gab es schon:
http://www.areamobile.de/news/42037-google-home-zwei-lautsprecher-reden-live-ueber-gott-und-die-welt
Leider ist der Kanal nicht mehr aktiv, war aber spaßig den beiden zuzuhören ;)

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exHotelmanager 10.04.2017, 15:01
36. Datenschutz adé

Damit wird dann auch das letzte Kommunikationsgeheimnis, der getippte Eintrag, öffentlich und für die gesamte Umgebung wahrnehmbar.

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snug_de 10.04.2017, 15:16
37. Das ist ja schon fast vorsätzlich rufschädigend...

"Auf iPhones und Android-Handys kann man Texte diktieren, statt sie einzutippen."
"Bei Google und Apple gibt es Spracherkennung gratis, sie ist Bestandteil der Mobilbetriebssysteme iOS und Android."
Heisst ja implizit, woanders - wie z.B. auf Windows Phone - kostet es was. Was faktisch falsch ist...
Schade.

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Wicht 13.04.2017, 03:39
38. Zeitdauer des gesprochenen Textes

Schwierig wird es, wenn ein Text als Bericht über mehrere Seiten verfasst wird. Auf die Tastatur wollte ich nicht verzichten, denn wer hat schon über 20 Seiten im Kopf, wenn man den Text nachbearbeiten möchte. Da möchte ich schon den kompletten Text auch vor Augen haben, wenn es um die Umformulierung von mehreren Passagen geht, Streichung oder Ersetzen von Worten. Verschieben von Absätzen, bis dann die Endfassung steht.
Sozusagen die Gesamtübersicht, die man hinterher leichter in der Textform auch gut im Blick hat.
Allerdings in Kombination finde ich das Sprechen auch wieder zeitsparend. Man kann alles aufsprechen, denn die spontanen Ideen sind so sofort und schnell in gesprochene Worte im Tonformat gespeichert. Als Memo sozusagen auch für längere Inhalte, die man aber sehr zeitsparend und spontan aufspricht, als Entwurf. Der Text ist ja damit gleichzeitig mitaufgezeichnet.
Nur beim Umformulieren dieser ersten Roh-Aufzeichnung finde ich es dann doch praktischer, die Umformulierung dann ohne Anweisungen per Ton, sondern mit der Tastatur umzugestalten.
Denn ohne die gute Möglichkeit einer Tonaufzeichnung gehen die spontanen Ideen auch schon mal unter, weil man mit der Tastatur gleichzeiitig schon an die Nachbearbeitung denkt.
Die Kombination ist es: Das schnelle und spontane Aufnehmen per Ton. Und hinterher erfolgt die Nachbearbeitung per Tastatur. Denn die Anweisungen für Veränderungen brauche ich ja nicht erst noch zu erklären (Ton). Oder wie soll ich mir das vorstellen? Verschiebe diesen Absatz hinter den Absatz bei ... Das wäre per Ton zu umständlich, zu kompliziert. Also für dieses Gestalten des gesamten Textes ist mir die Tastatur die bessere Methode, allerdings nur, was die Nachbearbeitung dann betrifft.
Und selbst, wenn man mal spontan mit der Tastatur schreibt, denkt man hinterher, das hätte ich besser noch einmal überprüft. Spontaneität wird aber auch gerne unterschätzt. Die hat schon viele Vorteile. FAZIT: Die Kombination aus beidem ist es.

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CobCom 13.02.2018, 22:18
39.

Zitat von ihawk
Es gibt weder von Apple noch von Google eine rechtsverbindliche Erklärung, dass das gesprochen Wort ausschließlich im Gerät (Smartphone) bleibt. Siri und das Google Equivalent funktioniert logischerweise nur, wenn das Mikrophon ständig eingeschaltet ist. Mehr freiwilliger "Big Brother" geht ja kaum noch.
Das haben Sie aber nur bei den Desktop-Anwendungen in passender Qualität. Es ist wesentlich effizienter, die Sprache zu übertragen, zentral zu dekodieren und den Text zurückzusenden.
Das ist aber nicht wirklich Geheimwissen und weder Google noch Apple-exklusiv.

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