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SSD selbst aufrüsten: 380 Euro beim MacBook gespart
Matthias Kremp

Apple verlangt stattliche Aufpreise für mehr Speicherplatz. Wer selbst nachrüstet, kann viel Geld sparen. Wir haben es bei einem MacBook Air ausprobiert. Der Umbau war kinderleicht - aber dann Geduld gefragt.

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m_s@me.com 05.01.2018, 15:57
1. Nur wenige zu empfehlen

Es gibt kaum noch hochintegriertere Geräte als ein MacBook Air - gerade noch getippt von Macbook und iPhone. Einzubauende Komponenten muss man auch ganz genau kennen, da kann man viel falsch machen. "380 Euro gespart" wird schnell zu "1.200 Euro vernichtet". Nur Usern mit großer Erfahrung beim Umbau von Computern zu empfehlen!

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newline 05.01.2018, 15:58
2. Einfach

bei einem spezialisierten Händler für Gebrauchtgeräte ein Business-Notebook kaufen, wenn nötig einen neuen Akku dazu. Wäre billiger gewesen.

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heldino 05.01.2018, 15:59
3. Ein Macbook

wäre doch deutlich zukunftssicherer gewesen. Zumal beim MacBook Air der Bildschirm nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Da hilft auch keine große SSD. Auch hätte man beim MacBook ein deutlich zeitgemäßeres Design bekommen und das Air ist zum Auslaufmodell bei Apple geworden, es wohl kein Nachfolgemodell mehr geben.

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white_rd 05.01.2018, 16:05
4. Primitiv!

Ich hätte eigentlich erwartet, daß ein SSD Upgrade gerade bei einem Mac einfacher ist. Auch die Preise der SSD kann ich nicht nachvollziehen. Habe vor ein paar Monaten für 140EUR eine Samsung 850EVO M.2 mit 500GB im Fachhandel gekauft und in weniger als 5 Minuten ohne Probleme in mein Notebook eingebaut. Dazu noch 16EUR für ein externes Gehäuse für die alte SSD investiert, die nun als schnelles externes Laufwerk dient. Samsung hat ein sehr gut funktionierendes Clone Programm, so daß nicht nur Betriebssystem sondern der gesamte Inhalt der alten SSD ohne Fehler auf die neue kopiert werden kann - ohne Internet.

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gseum 05.01.2018, 16:05
5. Kurze Ergänzungstipps

Auch wenn ich bei "nur" 120,-€ die Ersparnis noch persönlich in einem fraglichen Bereich sehe, ist der Artikel ganz hilfreich. Interessanter wird es bei größeren SSDs und wenn man eben (wie hier) auf günstige Angebote oder Gebrauchtgeräte zurückgreift.
Kleine Hinweise, die es noch leichter machen:
- Die Wiederherstellung über das Internet benötigt schon eine schnelle Internetleitung, es werden rund 5 GB übertragen.
- Einen macOS USB-Installationsstick kann man sehr einfach mit "DiskMaker X" erstellen - einfach danach suchen, dann entfallen die händischen Terminalbefehle.
- Es reicht übrigens ein 8 GB Stick.
- Diese Vergrößerung der SSD ist übrigens mit den Transcend und OWC-SSDs auch bei den MacBook Pro Retina-Geräten (bis 2013) möglich.

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xysvenxy 05.01.2018, 16:11
6.

Also mit einem einfachen, normalen Laptop - ohne den angebissenen Apfel - wäre das wesentlich günstiger und einfacher gewesen. Ich verstehe die Apfeljünger einfach nicht

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Max Super-Powers 05.01.2018, 16:11
7.

Kann man machen - oder man verzichtet auf das Apple-Prädikat und kauft sich beim Elektronikhändler seines Vertrauens ein ähnlich oder besser ausgestattetes Notebook zu einem immer noch wesentlich geringeren Preis. Dann lässt man entweder Win10 drauf oder installiert per USB-Stick eines der unzähligen anderen hervorragenden Betriebssysteme, die es im Web herunterzuladen gibt

Die dabei eingesparte Zeit und die Kosten kann man, wenn man mag, in einen Edding-Marker investieren - damit malt man dann das Apfel-Logo auf die Rückseite des Notebook-Displays.

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Sensør 05.01.2018, 16:11
8. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

MBA im Targetmodus starten, System vom anderen Mac mit CCC rüber clonen, voila ....

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steffen.bien 05.01.2018, 16:12
9. Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht...

...manchmal ist es wirklich bemerkenswert, warum es sich Leute so schwer machen?! Warum der Autor beim Wechsel der SSD nicht einfach vorab ein Backup mit TimeMachine gemacht hat und dieses mit wenigen Klicks eingespielt hat oder beim Erstellen statt dem Arbeiten mit Terminal-Befehlen nicht ein Tool wie DiskMaker X verwendet hat, das den Prozess der USB-Stick-Erstellung automatisiert erschließt sich mir nicht.
In beiden Fällen wäre die Arbeit minimal gewesen.

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