Forum: Netzwelt
"Star Trek: Bridge Crew" im Test: Ganz schön kompliziert, so ein Raumschiff
Ubisoft

Für viele "Star Trek"-Fans ist es ein großer Traum: Einmal an den Kontrollpulten der USS Aegis oder USS Enterprise sitzen. Ein neues Virtual-Reality-Spiel erfüllt ihn - richtig Spaß macht es aber nur im Team.

Seite 1 von 2
niemandmagnazis 31.05.2017, 09:41
1. Falsches Universum...

..., leider. Das Spiel schließt direkt an den unsäglichen "Star Trek" Film vom 2009 an, welcher eher JJTrek nach seinem lense flares affinen Regisseur heißen sollte. Ein weiterer Versuch, das ehrwürdige Franchise den kurzlebigen Sehgewohnheiten einer Zuschauerschaft anzupassen, denen man zwar schnelle Schnitte zumutet, aber keinen philosophischen Tiefgang.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas Schnitzer 31.05.2017, 10:14
2.

Zitat von niemandmagnazis
..., leider. Das Spiel schließt direkt an den unsäglichen "Star Trek" Film vom 2009 an, welcher eher JJTrek nach seinem lense flares affinen Regisseur heißen sollte. Ein weiterer Versuch, das ehrwürdige Franchise den kurzlebigen Sehgewohnheiten einer Zuschauerschaft anzupassen, denen man zwar schnelle Schnitte zumutet, aber keinen philosophischen Tiefgang.
Ich bin auch nicht gerade der größte Fan der neuen Zeitlinie, aber Veränderungen müssen manchmal sein.

Außerdem ist der geringere Tiefgang durchaus mit der Story zu erklären, denn Kirk war in TOS auch kein großer Philosoph, sondern ein Weltraumcowboy, der lieber mit den Händen diskutiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chk23 31.05.2017, 10:15
3.

Zitat von niemandmagnazis
..., leider. Das Spiel schließt direkt an den unsäglichen "Star Trek" Film vom 2009 an, welcher eher JJTrek nach seinem lense flares affinen Regisseur heißen sollte. Ein weiterer Versuch, das ehrwürdige Franchise den kurzlebigen Sehgewohnheiten einer Zuschauerschaft anzupassen, denen man zwar schnelle Schnitte zumutet, aber keinen philosophischen Tiefgang.
Naja, also mal Hand auf's Herz - so viel philosophischen Tiefgang gab es bei den Vorgängern der Star Trek Kino-Franchises auch nicht wirklich zu sehen, auch dort standen immer Hightech-Effekte, viel Action und natürlich die Eigenheiten der vertrauten Figuren im Vordergrund.
Und auch die Ur-Serie mit Kirk & Co war doch eher noch ein Western im Weltraum, als das philosophische Kammerspiel, dass es später unter Picard in "the Next Generation" häufiger zu sehen gab. Zumal die letzten Versuche, daran anzuknüpfen zunehmend scheiterten, die Quoten gingen in den Keller und der Zuschauer wendete sich ab. Ich empfinde daher dieses ewige Gemecker und Geschimpfe auf JJ Abrams als das typische "Früher war alles Besser"-Gejammer einer alternden Generation, die sich in die verklärten Erinnerungen ihrer Jugend zurückwünscht. Ich finde, der JJ. hat das schon ganz ordentlich gemacht, und vor Allem die Auswahl der Schauspieler für die Besetzung der alten Rollen war ein Glanzstück.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
H-Vollmilch 31.05.2017, 10:46
4.

Zitat von chk23
Naja, also mal Hand auf's Herz - so viel philosophischen Tiefgang gab es bei den Vorgängern der Star Trek Kino-Franchises auch nicht wirklich zu sehen, auch dort standen immer Hightech-Effekte, viel Action und natürlich die Eigenheiten der vertrauten Figuren im Vordergrund. Und auch die Ur-Serie mit Kirk & Co war doch .....
Mitnichten.
JJ hat einfach aus Star Trek einen recht billigen Pew-Pew-Star Wars Abklatsch gemacht.
Die neuen Filme empfinde ich als reine CGI-Vergewaltigung an einem SciFi Franchise das man besser hätte ruhen lassen sollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celegorm 31.05.2017, 11:05
5.

Zitat von chk23
ch empfinde daher dieses ewige Gemecker und Geschimpfe auf JJ Abrams als das typische "Früher war alles Besser"-Gejammer einer alternden Generation, die sich in die verklärten Erinnerungen ihrer Jugend zurückwünscht. Ich finde, der JJ. hat das schon ganz ordentlich gemacht, und vor Allem die Auswahl der Schauspieler für die Besetzung der alten Rollen war ein Glanzstück.
Bis vor kurzem hätte ich Ihnen noch grösstenteils zugestimmt, nach dem letzten Film kamen aber auch mir verstärkt Zweifel. "Beyond" war extrem flach und erinnerte durchwegs an ähnliche neuere Wiederauflagen wie die von "Star Wars" (von, welch Überraschung, JJ Abrams) mit all den absurden Zufällen, unglaubwürdigen Charakteren, erzwungenen Pointen und der unsinnigen Story. Es bleibt zu hoffen, dass allfällige Fortsetzungen besser werden (schon bei den alten Filmen schwankte die Qualität ja stark), aber die grundsätzliche Tendenz, aus solchen Franchisen einfach nostalgisch-hirnlose CGI-Retorte zu machen, ist schon recht bedenklich. Und erst recht Schade in anbetracht dessen, dass das Potential angesichts der Darsteller und finanziellen Mittel ja mehr als vorhanden wäre..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chk23 31.05.2017, 11:14
6.

Zitat von H-Vollmilch
Mitnichten. JJ hat einfach aus Star Trek einen recht billigen Pew-Pew-Star Wars Abklatsch gemacht. Die neuen Filme empfinde ich als reine CGI-Vergewaltigung an einem SciFi Franchise das man besser hätte ruhen lassen sollen.
Das ist wohl Geschmacksache und daher werden wir uns in dieser Sache wohl auch nie einig. Ich sehe in JJ Abrams Neuauflage eine gelungene und moderne/zeitgerechte Adaption des alten Stoffs. Vor allem wenn man bedenkt, dass auch die Kino-Auskopplungen der "ehrwürdigen, alten Serien" eher auf Action und Effekte ausgelegt waren, und nur wenig von den philosophischen und soziologischen Weisheiten der Serien transportiert haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Msc 31.05.2017, 11:16
7.

Werden 3-4 Freunde, die auch jeder ein VR Headset haben auch mitgeliefert? Vermutlich nicht. Das ist wohl die allergrößte Hürde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
H-Vollmilch 31.05.2017, 11:25
8.

Zitat von chk23
Das ist wohl Geschmacksache und daher werden wir uns in dieser Sache wohl auch nie einig. Ich sehe in JJ Abrams Neuauflage eine gelungene und moderne/zeitgerechte Adaption des alten Stoffs. Vor allem wenn man bedenkt, dass auch die Kino-Auskopplungen der "ehrwürdigen, alten Serien" eher auf Action und Effekte ausgelegt waren, und nur wenig von den philosophischen und soziologischen Weisheiten der Serien transportiert haben.
Geschmackssache? Sicher.
Neuauflagen sind eine Sache. Es fehlt eben an Ideen in Hollywood.
Der Hauptvorwurf ist aber das JJ mit seinem Schwenk in die Kelvin Zeitlinie so massiv in den seit 50 Jahren bestehenden Kanon eingegriffen hat, das vom ursprünglichen Star Trek nicht viel übrig geblieben ist. Warum die ganzen Rückgriffe? Warum die Story nicht einfach nach Nemesis ansetzen? Stoff-Vorlagen gab es in den ganzen Serien und Filmen genug. Das wäre glaubwürdiger gewesen und hätte auch die ganzen Alt-Trekkies abgeholt anstatt diesen vor den Kopf zu stossen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
realplayer 31.05.2017, 12:32
9.

Keiner von Euch hat das Spiel gespielt. Wer darf dann urteilen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2