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Start-ups auf der CES: Wenn's wächst und wächst - vollautomatisch
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Ein computergesteuerter Luxus-Kräutergarten und ein USB-Stick, der nie wieder voll ist: Auf der Hightech-Messe CES zeigen nicht nur die Großen, was sie können. Hier sind drei spannende Projekte kleiner Firmen.

murksdoc 08.01.2017, 10:09
1. Hochinnovativ

Ohrhöhrer mit Touchscreen finde ich revolutionär, gibt es dazu passend auch eine Brille mit Lautsprecher? Kann man in den Gemüsegärtchen auch Dinge züchten, bei denen Anonymität des Betreibers, im Falle die Zucht würde von staatlich bezahlten Pflanzenfeinden mal ausgehoben, eine der wichtigsten "Assets" wäre? Das würde den Preis fast zur Nebensache machen und während der Erntezeit sollten die Dinger bitte automatisch auf "Stealth Mode" schalten, damit man sie nicht orten kann. Dann hätte ich noch zwei Verbesserungsvorschläge: könnte man auf den seitlichen Kopfhöhrerscreens das Musikstück anzeigen, das einem in der UBahn vom Nachbarsitz aus die Ohren vollspamt? Oder einen Schriftzug: "Sorry, bin schwerhörig, brauche diese Lautstärke?" oder einfach nur Werbung, weil man als Sitznachbar sowieso nicht mehr schlafen kann? Und was wäre, wenn ich wie schon so oft, den USB-Stick ("Leaky" wäre ein schöner Name) mal verliere oder wenn er (wie immer) nach 10 Benutzungen von niemandem und nichts und schon garnicht von meinem Laptop mehr erkannt wird, ist dann mein unbegrenzter und 128-Bit verschlüsselter Datenaccount weg?

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B!ld 08.01.2017, 11:29
2. wir haben fertig

Wenn den Menschen wirklich nur noch technologischer Stuss und computerunterstützte Selbstverblödung einfällt, ist es vielleicht ein Zeichen, dass seine Zeit bald zu Ende ist.

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bronck 09.01.2017, 06:50
3. Öko-Enthusiasten?

Wer meint es sei Öko Gemüse in einem Schrank mit stromfressenden Pflanzenlampen/Ventilatoren/Computern zu ziehen, statt schlicht in einem Topf in der Sonne auf der Fensterbank, ist in einem Umfang dumm der mich ehrlich verblüfft zurücklässt. Und von der Energie/den Ressourcen für die Herstellung solcher Schränke im Vergleich zu einem normalen Blumentopf fange ich lieber erst gar nicht an...

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GoaSkin 09.01.2017, 17:35
4. die Cloud-Verblödung

Schade, dass die nach wie vor nichts dazu lernen und glauben, dass es besonders attraktiv sei, seine Daten in der Cloud eines Unternehmens abzulegen - und es vor allem immernoch nicht kapiert haben, dass es trotz noch so guter Verschlüsselung während der Übertragung niemandem klar sein kann, was der Cloud-Anbieter dann wirklich mit den Daten macht. Auf dem Server verschlüsselt gespeichert, ohne dass der Schlüssel dem Anbieter bekannt ist? Ein Cloud-Anbieter kann viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Überprüfen kann es niemand. Aber Speichermedien kosten heutzutage nicht mehr viel und eine Cloud kann man z.B. auch auf einem heimischen Server bequem aufsetzen und unterwegs nutzen, wenn man nur ein bisschen Ahnung hat. Von Unternehmen, die ihre Daten im großen Stil Cloud-Anbietern anvertrauen, sollte man allenfalls so viel Ahnung erwarten. Doch Clouds scheinen so trendy zu sein, dass niemand mehr nach dem Sinn fragt.

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