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Steam-Workshop: Bezahlmodell für Spiele-Erweiterungen erzürnt Gamer
Bethesda

Auf der Spiele-Plattform Steam gibt es von nun an kommerzielle Spiele-Modifikationen zu kaufen. Anbieter Valve erklärt das als einen Vorteil für Spieler und Mod-Entwickler - aber die sehen vor allem die Probleme des Mod-Shops.

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Malshandir 27.04.2015, 14:08
1. Steams Missachtung von Verbraucherrechten

Ich denke, man sollte einmal darueber berichten, dass Steam grundlegende Verbraucherrechte wie Gewaehrleistung missachtet mit den dueemsten Ausreden. Darueber sollte man einmal reden.

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moneysac123 27.04.2015, 14:10
2.

Man nehme ein kostenloses angebot, mit welchem man allenfalls begrenzt gewinn erwirtschaften kann. hat man eine solide nutzerbasis führt man gebührenmodelle ein, um gewinn zu machen. machen viele so, whatsapp, mitfahrzentrale, etc. Irgendwie müssen die ja auch geld verdienen, die feine art ist es trotzdem nicht.

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uventrix 27.04.2015, 14:17
3. Warum Steam?

Aber der größte Mod-Umschlagplatz für Skyrim dürfte nexusmods.com sein - und auch bleiben.

Ich hatte für Skyrim auch ca. 30 Mods installiert aber würde nie auf die Idee kommen das über $team zu suchen bzw. zu aktivieren. Ausgenommen die offiziellen, kostenpflichtigen Inhalte natürlich.

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segr 27.04.2015, 14:25
4.

bekommen sie einen Anteil von 25% oder einen Anteil von 75%?

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danido 27.04.2015, 14:25
5. Super Sache!

Wer seine Mods kostenlos anbieten will kann das weiterhin tun. Nun haben aber die Mod-Macher eine einfache Möglichkeit mir ihrer Arbeit auch Geld zu verdienen. Dadurch wird sich automatisch Qualität und Quantität der Mods verbessern.

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LudwigN 27.04.2015, 14:29
6.

Zitat von moneysac123
Man nehme ein kostenloses angebot, mit welchem man allenfalls begrenzt gewinn erwirtschaften kann. hat man eine solide nutzerbasis führt man gebührenmodelle ein, um gewinn zu machen. machen viele so, whatsapp, mitfahrzentrale, etc. Irgendwie müssen die ja auch geld verdienen, die feine art ist es trotzdem nicht.
Valve's steam ist seit der Einführung mit Half-Life 2 vor elf Jahren eine riesige Gelddruckmaschine. Damit lässt sich jede Menge Geld verdienen.
Aber wie ein Vorredner schon sagte sollte man über die üblen Geschäftsmethoden von Valve, den zwangsweise Abtretungen von Verbraucherrechten und der Ausspähung des Nutzerverhaltens ausführlich berichten.

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Labs-Kautz 27.04.2015, 14:30
7. Steuern?

Es wird von Hobby-Entwicklern gesprochen, die entweder ihr Produkt kostenlos oder kostepflichtig zur Verfügung stellen können.
Wie kommt man da auch eine mögliche piraterie?
Und mal ganz abgesehen davon glaube ich nicht, dass etliche dieser Hobbyentwickler das ganze auch noch kommerziel vertreiben wollen, denn das Steuerrecht in D sieht vor dass jeder popelige Cent erst einmal dem Fiskus gemeldet werden muss, denn dies ist eine zusätzliche Einnahmequelle.

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LudwigN 27.04.2015, 14:34
8.

Zitat von moneysac123
Man nehme ein kostenloses angebot, mit welchem man allenfalls begrenzt gewinn erwirtschaften kann. hat man eine solide nutzerbasis führt man gebührenmodelle ein, um gewinn zu machen. machen viele so, whatsapp, mitfahrzentrale, etc. Irgendwie müssen die ja auch geld verdienen, die feine art ist es trotzdem nicht.
Valve's steam ist seit der Einführung mit Half-Life 2 vor elf Jahren eine riesige Gelddruckmaschine. Damit lässt sich jede Menge Geld verdienen.


Aber wie ein Vorredner schon sagte sollte man über die üblen Geschäftsmethoden von Valve, den zwangsweise Abtretungen von Verbraucherrechten und der Ausspähung des Nutzerverhaltens ausführlich berichten.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 27.04.2015, 14:41
9. Idee und Praxis

Im Grunde ist es begrüßenswert, wenn man als Modder die Möglichkeit bekommt Einnahmen mit seiner Arbeit zu machen. Schlecht ist es allerdings, wenn dreiviertel dieser Einnahmen an den Betreiber Vertriebsplattform (in diesem Fall Steam) gehen. Warum nicht ein offenes System einführen, sodass jeder seinen eigenen Server (kommerziell oder nicht kommerziell) anbieten kann, von Unternehmen wie Steam bis zur einzelnen Privatperson?
Warum dürfen große Unternehmen immer versuchen Standards zu etablieren über die nur sie verfügen können? Das ist Entwicklungs- und Entwickler- und auch Kundenfeindlich.

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