Forum: Netzwelt
Störung bei der Telekom: Haben Sie schon den Stecker gezogen?
dapd

Seit Sonntagnachmittags leiden 900.000 Telekom-Kunden unter Störungen bei Internet, Fernsehen und Telefon. Der Konzern steht vor einem Rätsel, gibt zur Abhilfe einen Tipp aus der IT-Rumpelkammer.

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emobil 28.11.2016, 09:56
1. wie schön....

... wenn dann zumindest noch telefonieren kann - vorausgesetzt, man ist noch nicht zu der elenden IP-Telefonie vergewaltigt worden.

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reflexxion 28.11.2016, 09:58
2. selbst Schuld wenn man bei der telekom Kunde ist...

Da lob ich mir meinen Kabelanschluss von Telecolumbus, da hatte ich persönlich zwar auch schon mal eine Störung - aber nicht alle anderen Kunden mit mir. Im übrigen bekomme ich da genau die zugesagte Geschwindigkeit die ich auch bezahle, das war weder bei der Telekom noch bei Vodafone der Fall, wobei Vodafone es schaffte einen 16 MBit Anschluß auf weniger als 1 MBit zu drosseln und das dann ganz normal fand, weil ich "zu weit" vom Knoten weg war - ein Haus ist aber eine Immobile - heisst nicht beweglich. Die 12 MBit vom Anfang des Vertrags hätten sich also deswegen nicht ändern dürfen.

Mit meinen jetzigen 15.950 kBit bin ich jedenfalls absolut zufrieden und die sind auch immer in dieser Höhe da.

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Gottloser 28.11.2016, 10:02
3. Nicht nur die Telekom hatte Probleme

Bei mir war am Samstag Vodafone-TV ausgefallen. Da half auch nur noch der Neustart des Routers.

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schwamm 28.11.2016, 10:02
4. Stecker ziehen

hat bei mir geholfen.....wie man an diesem Beitrag erkennen kann.....

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dr. kaos 28.11.2016, 10:10
6. Bei uns nicht....

... alles funktioniert, selbst die Schwiegermutter kommt telefonisch an.

Das Zurücksetzen eines Computers (ein Router ist auch nix anderes) sollte von Zeit zu Zeit immer wieder gemacht werden. So einmal im Monat den Router neu starten hilft, etwaige Bitfehler zu beseitigen, Caches zu leeren etc., was der Schnelligkeit und dem Datendurchsatz durchaus zugute kommen kann. Sollte man im übrigen mit dem PC genauso machen, mit einem Cleanerprogramm alle TMP-Dateien löschen, unerwünschte Cookies und den Browsercache leeren. Es ist sagenhaft, wie viel Platz dabei auf der Platte freigemacht wird.

Insofern ist der Rat der Telekom nicht falsch. Oder würde SpOn es lieber sehen, wenn alle Telekomtechniker jetzt ausrücken und das für den Kunden machen? Im übrigen ist es extrem schwer, in einem derart komplexen Netz wie dem der auf Anhieb den Fehler zu finden, wenn es sich nicht quasi von selbst meldet.... Ein Router, der Murx ins Netz sendet lässt sich verhältnismäßig einfach finden und resetten oder tauschen. Ein UFO (Unbekanntes FehlerObjekt) ist da deutlich schwerer zu fassen.

Also ruhig Blut, Vodafone hats ja auch gebacken bekommen letzthin.

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grain 28.11.2016, 10:10
7. Unfair

Ich finde es nicht gut über die IT Mitarbeiter vom rosa Riesen herzu ziehen. Weder haben sie die Störung absichtlich verursacht, noch sind sie daran interessiert, dass der Zustand länger andauert. Sie sind auch keine Wunderheiler, sondern sind darauf angewiesen, auszuprobieren was möglich ist. Und wenn es den Leuten nicht passt, steht es ihnen frei , den Anbieter zuwechseln. Nur, ist es woanders wirklich besser. Allein Vodafon hat im Monat November um die zwanzig Störungen gehabt.
Ich bin froh, dass ich den Stadtwerken bin, hatte noch nie eine Störung.

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oaonorm1 28.11.2016, 10:10
8. Den Tip

als Verzweiflung zu sehen ist schlicht ein Beleg dafür das jemand keine Ahnung hat wie IT funktioniert.
Es muss immer die erste Frage sein! Wem man erklären muss warum, der sollte sich mit anderen Sachen beschäftigen.

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Kamillo 28.11.2016, 10:11
9.

Laut Forenbeiträgen bei Heise und Golem deutet es auf massive Angriffe auf die Firmware diverser Speedport-Router der Telekom hin. Scheinbar geht es dabei um das Protokoll TR-069, welches viele Provider nutzen, um die Firmware der Kundenrouter aktualisieren zu können. TR-069 gillt laut einem Artikel von 2014 auf heise.de als angreifbar. Ein Forennutzer konnte auf seinem Router Angriffe auf dieses Protokoll von einem Server aus Panama beobachten. Firmware-Updates auf TR-069 für Speedports sollten im Regelfall nur aus dem Telekom-Netz durchkommen. Die Telekom scheint den TCP Port 7547, der für TR-069 verwendet wird, inzwischen für den Zugriff von Außerhalb des Telekomnetzes gesperrt zu haben, so dass ein Angreifer aus z.B. Panama keine Chance mehr hat, betroffene Telekomrouter anzugreifen. Damit wären aber auch automatische Firmware-Update-Funktionen von anderen Herstellern bei Telekom-Kunden nicht mehr nutzbar. Ob die Router nur manipuliert wurden, um den Internetverkehr der betroffenen Nutzer irgendwo anders hin umzuleiten, oder ob diese Router z.B. als Botnet missbraucht werden sollten, sollte als nächstes untersucht werden. 900.000 Botnet-Zombies, das wäre eine Hausnummer. Wer einen anderen Router verwendet, egal ob eine Fritzbox, was von D-Link, TP-Link oder so, dürfte keine Probleme haben.

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