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Strafbare Postings in sozialen Netzwerken: "Woher der Hass kommt, ist wirklich nur sc
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Seit Anfang des Jahres ermitteln deutsche Staatsanwälte erstmals gegen Nutzer, die mit Hetz-Posts gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verstoßen haben. Hier gibt ein Sonderermittler Einblick in seine Arbeit.

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syt 22.06.2019, 07:29
30. Aber woher kommt der Hass ?

Kein Mensch wird mit Hass gebohren ! Ein ungeliebtes Kind,erfährt keine Liebe ? Wird als Problem gesehen ? Kann es das sein ? Wurde bei diesen Menschen, in ihrer Kindheit ,dieser Hass vor gelebt ? Hier muss doch in den Familien ,oder in ihrem Umfeld ,einiges anders gelaufen sein ,so das du diese Einstellung bekommst ? Wurden sie betrogen,oder immer wieder verletzt ? Hier sollten wir,als Gesellschaft drauf schauen ! Dieser Hass lösst sich auch nicht auf ! Er wird nur auf schwächere gelenkt . Ist es ein Hass ,auf sich selbst ! Warum ich in diese Welt ,gebohren wurde ?

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Gegen Zensur bei Spon 22.06.2019, 07:43
31.

Der Artikel lässt vieles erahnen

Hauptproblem: Die totale Ignoranz und Unkenntnis
ALLER Bundesländer und des Bundes von Digitalem

Eine Personelle Ausstattung, die so beschämend ist, dass man damit eher mehr Unsicherheit und Bruchteilewissen produziert als Probleme verhindert

Ein Justitzwesen, welches gar nicht in der Lage ist, irgendwelche wirkenden Sanktionen zu veranlassen

Wir sind 20 Jahre hinterher, und unser Volk glaubt immer noch das wäre nicht so schlimm
Das ist alleine in diesem Fall demokratiebedrohend

Und der Fahrplan aktueller Politiker ist: Eile mit Weile führt auch zu Ziel....

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Ingolf Thiel 22.06.2019, 07:44
32.

Kurz um, weil ihr "alle" an den Menschen im Lande vorbei regiert! Der Mensch ist ein Nutztier, nutzt man es zu kräftig aus oder hält es nicht Artgerecht, dann lernt er zu hassen. Ändert Euch in Euer Art von Politik. Vertret das gesamte Volk und lasst es auch ihm wissen.

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D.VE 22.06.2019, 07:54
33. Die Menschen fühlen sich...

...von der Politik abgehängt und betrogen. Daher kommt der Hass. Er fokussiert sich auf schwächere Teilnehmer der Gesellschaft.
Finde ich nicht so schwer nachvollziehbar

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motoko_kusanagi 22.06.2019, 08:13
34. Aufstocken

Vor Jahren hätte ich mir auch nicht geträumt, dass ich für eine Aufstockung einer Abteilung der Staatsanwalt wäre.
Jedoch seit drei, vier Jahren erkenne ich auch die verheerende Wirkungsweise wie der sozial begrenzte Stammtisch ins Internet verschoben wird und dort quasi als Echokammer wirkt.
Eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Hater halte ich für absolut notwendig und sei es nur den Enthemmten bewußt zu machen was sie getan haben ("denn sie wissen, was sie tun"!?) und Grenzen zu setzen bzw. die rechtlich strafrechtlichen Grenzen "bewußt" zu machen.
In diesen Zusammenhang gehört für mich auch die regelmäßgen stattfindenden Hausdurchsuchungen bei besonders sich hervortuenden Hater. Zum einem um zu zeigen - vor allem als Signal an die Hate-Community, die sowas quasi als Hobby betreiben - dass deren Treiben Konsequenzen hat. Zum anderem aber auch, um bei den Hausdurchsuchungen entsprechenden "Beibefund" abzugreifen, die mehr und tieferen Einblick in ggf. vorhanden Strukturen gibt, die ebenso strafrechtlich relevant sein können.
In diesem Sinne also: Aufstocken und weiter so !

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freg-b 22.06.2019, 08:15
35. Schwer zu begreifen? Ernsthaft?

Immer weitere Teile der Bevölkerung rutschen in Armut ab. Lawinenartige Zunahme von Sklavenjobs in Teilzeit zu Mindestlohn. Der Mittelstand wird zerstört, durch immer drastischere Auflagen und immer noch höhere Steuern und Abgaben, und auch im Mittelstand rutschen immer mehr in die Armut ab. Gleichzeitig werden die Konzerne immer reicher, und kein Staatsanwalt verfolgt Cum-Ex, Steuervermeidung via Cayman Islands, und so weiter. Also, die Staatsanwaltschaft tut so, als ob sie die Straftaten der Konzerne verfolgen würde, aber passieren tut nix. Wieviele Manager sitzen für den Dieselskandal in Deutschland im Gefängnis? Welcher Banker wurde angeklagt für seine Mithilfe bei Cum-Ex? Aber brutale Sanktionen gegen Hartz-IV Empfänger, dafür hat man selbstverständlich Zeit, idiotische Gleichstellungsgesetze, die 20, 30 Leute überhaupt nur betreffen ("Divers"-Gesetz) müssen unbedingt durchgesetzt werden, usw. usf. - die Liste ist endlos. Die Infrastrukturen verlottern, die Schulen sind zerfallende Dreckslöcher, unser Stromnetz ist nur noch ein Wackelpudding. Und auf all das drauf noch eine Flut an Ausländern, die widergesetzlich in unsere Sozialsysteme einwandern, und welchem Deutschen das nicht passen würde, der kann doch auswandern... Tja, und dann so ein Staatsanwalt, bestens lebenslang abgesichert und beamtet ohne Sorgen, und der weiß dann nicht, woher der Hass bloß kommt... Wow.

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leopold123 22.06.2019, 08:19
36.

Eine kleine Anekdote aus meinem Alltag: ich laufe täglich auf dem Weg zur Arbeit durch den Frankfurter Hauptbahnhof. Den Drogensüchtigen weiche ich schon geübt aus, das ist nichts neues. An dem Tag ist aber eine kleine Gruppe Schulkinder vor mir gelaufen, denen diese Typen aus Spaß Crackrauch ins Gesicht gepustet haben - und weit und breit keine Polizei zu sehen. Ich finde es schwer zu ertragen, so etwas zu sehen und gleichzeitig zu lesen, mit was unserer Strafverfolgungsapparat so beschäftigt ist. Und es ist ja nicht nur das Drogenproblem. Einbruchsserien in NRW, gesetzeslose Clans in Berlin, unbearbeitete Geldwäscheanzeigen... Hate Speech ist ein Problem aber irgendwo muss da die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden.

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REGULISSI 22.06.2019, 08:24
37. Loser

"Woher der Hass kommt, ist wirklich nur schwer zu begreifen"

Nicht wirklich. Das Gros dieser Leute sind einfach frustrierte Verlierer, die nach einer Begründung für ihre gescheiterten Lebensentwürfe bei Dritten suchen.

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tom2strong 22.06.2019, 08:26
38. Die Auto Situation

Wer im Auto andere Verkehrsteilnehmer anschreit, ihnen den Stickefinger zeigt und der eigenen Wut freien Lauf lässt, der könnte im Internet auch seinen Hass rauslassen. Seltenst kann der vermeintliche Anlass mit der Heftigkeit der Reaktion in Einklang gebracht werden (er erscheint dem aussenstehenden Betrachter als unverhältnismäßig). Man erklärt es sich damit, dass es eine tiefe Verletzung der Seele/ des Ichs/ der Psyche in der Vergangenheit gab und dieses wieder aufbricht. Manche dieser Betroffenen reagieren mit der "Strategie"/ dem "Weg" dies mit einer "Hassbotschaft" zu kompensieren, bzw zumindest irgendwie die gerade (wieder)erlebten negativen Gefühle wieder loszuwerden. Der Rechtsstaat muss das strafrechtlich verfolgen (wo möglich). Damit klar wird, dass das so nicht geht. Helfen aber würde womöglich nur eine Therapie.

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haresu 22.06.2019, 08:29
39. Woher der Hass kommt?

Die Frage ist naiv. Natürlich hat er Ursachen, zu allererst aber ist er etwas, das man sich gönnt, das man sich traut, das man genießt. Eine Selbstbeschenkung: Empörungseifer, Wutlust, Machtwahn, das sind die Steigerungsformen, aufschaukeln vorprogrammiert. Die Ursachen? Man denkt natürlich schnell an so etwas wie Ohnmachtsgefühle, aber wir reden ja hier von denen, die aus Angst Wut machen. In vergangenen Zeiten sind die Menschen zu Tausenden zu Hinrichtungen gegangen, etwas schaudernd vielleicht, aber mit dem guten Gefühl, Andere bestraft zu sehen, Andere leiden zu sehen, selber etwas richtig gemacht zu haben oder selber nicht erwischt worden zu sein. Und das im Kollektiv, gemeinschaftsstiftend. In der DDR dürfte die Bestrafung der Mutigen und Aufmüpfigen eine solche Tradition länger am Leben gehalten haben als anderswo, auch mit der jetzt gerade wieder zu beobachtenden Komponente, dass es manchen viel wichtiger ist, dass es anderen schlechter geht als ihnen selber. AFD oder Pegida stehen ja nicht für soziale Proteste bei denen es darum geht, dass es den Protestierenden besser geht, nein, es geht darum, dass sich "die Neuen" gefälligst hinten anstellen oder ganz wegbleiben.

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