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Streaming-App: Joyn bekommt kostenpflichtige Premium-Variante
Joyn

Exklusive Inhalte, eine höhere Auflösung für Privatsender-Livestreams: Die Video-App Joyn gibt es jetzt auch in einer Bezahl-Variante. Teile des Angebots kennt man von einem anderen Streaming-Dienst.

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draco20007 26.11.2019, 14:57
1.

War doch klar das sowas kommt...

Und schon fragmentiert der "Streaming-Markt" weiter und die Kunden werden wieder in die Piraterie getrieben, weil niemand ein halbes Dutzend und mehr Abos für Streaming-Dienste haben will...

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inovatech 26.11.2019, 15:20
2. Man kann sich auch

für ein paar Euro einen TV-Server selbst bauen. Dann kann man mit allen WLAN-fähigen Geräten Zuhause überall TV schauen. Sogar unterwegs und z.B. im Hotel. Wozu so eine teure Abo-Streaming-Lösung ?

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blabla55 26.11.2019, 15:53
3.

Hat System,TV Now war auch erst kostenlos,die Premium Variante ist mitterlweile bei 4,99-

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opensource 26.11.2019, 16:29
4. Streaming gehört im Rahmen der Klimakrise verboten

Der weltweite Stromverbrauch, der beim Streaming anfällt, etwa der Jahresproduktion an Ökostrom in Deutschland: https://www.strom-magazin.de/strommarkt/so-viel-strom-verbraucht-streaming-weltweit_219295.html

Statt wie in NRW das broadcasting abzuschalten sollte es die Norm bleiben. Einfache Systeme wie https://tvheadend.org/ sorgen dafür, dass man/frau jederzeit genau das sehen kann, was sie sich aussuchen. Sonst ist die Energiewende nicht zu schaffen! (Ich mache dass schon so)

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draco20007 26.11.2019, 16:37
5.

Zitat von opensource
Der weltweite Stromverbrauch, der beim Streaming anfällt, etwa der Jahresproduktion an Ökostrom in Deutschland: https://www.strom-magazin.de/strommarkt/so-viel-strom-verbraucht-streaming-weltweit_219295.html Statt wie in NRW das broadcasting abzuschalten sollte es die Norm bleiben. Einfache Systeme wie https://tvheadend.org/ sorgen dafür, dass man/frau jederzeit genau das sehen kann, was sie sich aussuchen. Sonst ist die Energiewende nicht zu schaffen! (Ich mache dass schon so)
Wo unterscheidet sich jetzt "tvheadend" von Streaming über Netflix beim Energieverbrauch?
Außer, dass es total ineffizient ist, wenn jeder das für sich macht?

Ist wie mit den Paketdiensten...entweder jeder fährt alleine in die Stadt oder man schickt EIN Auto los, was 100 Pakete ausliefert.

Ein riesiges Datenzentrum, was tausende User "bedient", ist deutlich effizienter, als wenn jeder selbst die Infrastruktur im Kleinen aufbaut.

Sobald sie "tvheadend" über WAN übertragen können sie auch Netflix benutzen...und wenn sie es nur im LAN betreiben ist es immer noch mehr Stromverbrauch, als wenn sie einfach ihren TV direkt benutzen...

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draco20007 26.11.2019, 16:38
6.

Zitat von opensource
Der weltweite Stromverbrauch, der beim Streaming anfällt, etwa der Jahresproduktion an Ökostrom in Deutschland: https://www.strom-magazin.de/strommarkt/so-viel-strom-verbraucht-streaming-weltweit_219295.html Statt wie in NRW das broadcasting abzuschalten sollte es die Norm bleiben. Einfache Systeme wie https://tvheadend.org/ sorgen dafür, dass man/frau jederzeit genau das sehen kann, was sie sich aussuchen. Sonst ist die Energiewende nicht zu schaffen! (Ich mache dass schon so)
Ach, gibts auch in "hübsch"...nennt sich PLEX...mit den gleichen Konsequenzen.

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opensource 26.11.2019, 16:41
7.

Zitat von draco20007
Wo unterscheidet sich jetzt "tvheadend" von Streaming über Netflix beim Energieverbrauch? Außer, dass es total ineffizient ist, wenn jeder das für sich macht? Ist wie mit den Paketdiensten...entweder jeder fährt alleine in die Stadt oder man schickt EIN Auto los, was 100 Pakete ausliefert. Ein riesiges Datenzentrum, was tausende User "bedient", ist deutlich effizienter, als wenn jeder selbst die Infrastruktur im Kleinen aufbaut. Sobald sie "tvheadend" über WAN übertragen können sie auch Netflix benutzen...und wenn sie es nur im LAN betreiben ist es immer noch mehr Stromverbrauch, als wenn sie einfach ihren TV direkt benutzen...
Keine Ahnung was sie da erzählen, aber es ist gänzlich unrichtig! Wenn Sie broadcasting nutzen verbrauchen sie keine Energie, wie beim Streamen. Da haben Sie einen gewaltigen Denkfehler!

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draco20007 26.11.2019, 16:58
8.

Zitat von opensource
Keine Ahnung was sie da erzählen, aber es ist gänzlich unrichtig! Wenn Sie broadcasting nutzen verbrauchen sie keine Energie, wie beim Streamen. Da haben Sie einen gewaltigen Denkfehler!
"Tvheadend is a TV streaming server..."

Wenn sie den für sich privat aufstellen und nur selbst benutzen, wo ist der Nutzen?
Das bringt NUR etwas, wenn VIELE Benutzer exakt den gleichen Stream sehen.

Oder anders gesagt, was sie wollen, ist das DVB-T Signal direkt in einen "HTTP-Stream" übersetzen...und das zentral FÜR ALLE.

Aber das muss ein Unternehmen machen und nicht SIE oder dieses Open Source Projekt.
Wenn sie bei sich zuhause so einen "TV streaming server" aufsetzen, verbrauchen sie doch mehr als wenn sie das DVB-T Kabel in ihren TV stecken.

Joyn macht übrigens Broadcasting...sie können die Sender auch live sehen...DAS ist broadcasting.

Was sie eigentlich meinen mit Streaming in ihrer Aussage "Der weltweite Stromverbrauch, der beim Streaming anfällt, etwa der Jahresproduktion an Ökostrom in Deutschland" ist VoD (Video on Demand), weil damit im Prinzip NUR für eine Person "Last" erzeugt wird, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass da die großen Player wie Netflix massive Optimierungen betreiben...

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opensource 26.11.2019, 16:59
9. Und für die Datenschützer unter uns ...

Beim Streaming werdet Ihr ganz genau beobachtet und eure Daten an dutzende Firmen übertragen, was beim broadcasting auch nicht möglich ist. Was ich wann/wo ansehe/höre geht niemanden etwas an (Privatsphäre) was auch ein gutes Argument für Broadcasting ist :)

Joyn überträgt eure Nutzungsdaten an dutzende Firmen wie zB Google Amazon und viele weitere. Alles ganz offen und transparent wird nichteinmal über subdomains versteckt, gleich direkt per http an die Firmen übertragen!

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