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Streitkultur: Kann die Realität rassistisch sein?
DPA

Wer Rechten und Rechtsextremen etwas entgegensetzen möchte, muss auch unangenehme Wahrheiten zulassen. Dafür ist ein schmerzhafter Kurswechsel nötig.

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GSYBE 29.12.2016, 09:38
1. der Artikel...

"Auf diese Weise hat Somers geschafft, die Kriminalitätsrate in Mechelen dramatisch zu senken, die vor 15 Jahren zu den höchsten in Belgien gehörte."

...erklärt den Teroristen recht gut verständlich, wo sie als nächstes zuschlagen sollten, damit dieser - unzweifelhaft gut gemeinte - Ansatz nicht funktioniert.

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jan161168 29.12.2016, 09:39
2. Einfach gut

Ein intelligenter und durchdachter Beitrag mehr davon bitte.

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nariu 29.12.2016, 09:49
3. Erfreulich

Entweder hat Lobo endlich etwas Selbstverständliches begriffen, was sein jahrelang zur Schau getragenes pseudolinkes Weltbild in Frage stellt, oder er nutzt die Gunst der Stunde seiner (kleiner werdenden) traditionellen Clientel ein paar Denkhilfen zu geben.

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alexander1997 29.12.2016, 09:50
4. Unangenehme Fakten

Der Autor bleibt in seiner Gedankenwelt:
Die von ihm genannten Daten (wie der hohe Anteil ausländischer Straftäter) nennt er unangenehm.
Warum sind diese Daten ihm unangenehm? Wären dann Daten über überprprtional viele deutsche Straftäter angenehm?
Daten sind Daten. Unangenehm können die Folgen der Straftaten für die Betroffenen sein (und sind es meist).
Freundliche Grüße

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KlausF20 29.12.2016, 09:51
5. Differenziert

Eine differenzierte und mit wohlgesetzten Worten geführte Debatte ist immer hilfreich, findet aber leider nicht überall ihren Platz. Auch die Streitkultur und Wortwahl vieler Politiker der etablierten Parteien trägt nicht dazu bei, Sachlichkeit in die Debatten zu bringen. Und wo die "Wahrheit" in 140 Zeichen gebannte werden muss, sind Verallgemeinerungen und Vereinfachungen ohnehin an der Tagesordnung. Und wenn man schon als Rassist gilt, weil man es wagt, kulturelle und strukturell Differenzen offen ansprechen, vergeht auch die Lust auf eine lebhafte Diskussion.

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w.moritz 29.12.2016, 09:52
6. Werther Herr Lobo,

alles was ich ihrem Artikel entnehmen kann sind Entschuldigungen, Beschwichtigungen und ein Grünlinkes
Bekenntnis zu Multikulti. Ich möchte die Freiheit haben, welche ich vor 20 Jahren hatte, als die BRD-Regierung
noch nicht in diesem Ausmaß Waffen an Kriegsparteien lieferte und die Bw noch nicht militärisch im Ausland
in Kamphandlungen eingriff. Diese Kriegsinitiativen kommen wurden doch von den Grünen und SPD Politikern
in Gang gesetzt (ehem. SPD-Verteidigungsminister "Wir verteidigen das Recht und die Freiheit des dt. Volkes auch am Hindukusch). Rufen Sie doch auf dass diese Kriegstreiberei und Waffenschieberei unserer Eliten endlich aufhört. Doch dazu haben Sie nicht die Stirn, denn dann verlieren Sie den Innenpolitischen Feind aus ihrem Auge, und auf dem Anderen scheinen Sie blind. Haben Sie als Reporter schon einen der Antifa-Leute
zu diesen Vorfällen gehört, oder die Spitzengrünen z.B. Frau Roth. Nein Sie ergehen sich nur im Multikulti, welches Sie für sehr gut halten und vergessen dabei, dass Sie auch nur einer von 80Mi sind, die nicht alle so denken. Und alle die nicht ihrer Meinung sind gleich als Nazi zu diffamieren ist nicht in Ordnung, aber sicherlich von oben angeordnet. Meinungsmache eben indem man sich selbst als Individium betrachtet, alle anderen aber über einen Kamm schert. Das kann funktionieren, aber nicht immer du nicht sehr lange.
W.Moritz, Worms

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ekel-alfred 29.12.2016, 09:52
7. Multikulti als Erfolgsrezept für Sicherheit ??

Selten so einen Mist gelesen.
Deutschland schafft es nicht einmal Rechte Extreme und Linke Extreme in die Gesellschaft einzugliedern, aber Multikulti soll das Problem lössen?

Wo Welten aufeinander prallen, wird es immer knallen. Dazu brauche ich kein Studium der Soziologie. Vielleicht verringern wir einfach mal die Zahl der Einwanderer und schauen, ob es sich zum besseren wendet. Sollte das nicht der Fall sein, können wir gerne so weitermachen wie bisher.

Und nur weil das in einem winzigen Städtchen in Belgien funktioniert, muss das keine Blaupause für ganz Europa sein.

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omanolika 29.12.2016, 09:56
8. Das sicherlich beste Erfolgsrezept

Ist man nur mit Hilfe der richtigen Daten liberal,
ist das, gelinde gesagt, eher richtig suboptimal,
und selbstverständlich ist es auch eher ungeil,
hat man einfach immer nur ein Pauschalurteil,
aber einen Satz fand ich ja doch wirklich überragend in diesem Text:
Mangelnde Integration ist der Boden auf dem ein Arschloch wächst

Würden wir alle mitmachen, wär`s sicherlich bald tatsächlich soweit,
und es gelänge der Plan: Multikulti als Erfolgsrezept für die Sicherheit!

Danke für Ihren Artikel!

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rubikon2016 29.12.2016, 09:57
9. Kein so schlechter Ansatz,

ABER das wird nicht die einzige schmerzhafte Debatte sein, die unter den links-liberalen stattfinden muß. Wie sieht es mit sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen aus? Gibt es für jeden Erdenbürger das Recht auf ein besseres Leben, oder nicht? Wenn nicht, warum nicht? Oder andersherum: Falls doch, wie sollte dies realistisch umgesetzt werden? Warum werden die extrem ungerechten Bedingungen des Welthandels nicht viel stärker thematisiert? Weil auch diese Auseinandersetzung unbequeme Wahrheiten an's Tageslicht bringen würde? Weil es eigentlich nur um künftigen Verzicht, um eine Einschränkung unserer bisherigen Lebensweise bedeuten würde? Alternativ dazu eine Fluchtbewegung, von der wir noch nicht ansatzweise eine Ahnung haben? Und was ist mit den Gästen, die unser Gastrecht in Deutschland und Europa mißbrauchen? Wohin abschieben? Auch mit Gewalt? Wie werden die Grenzen wirksam gesichert, auch ohne verlogene Deals mit Despoten wie Erdo?an - zur Not auch durch den Einsatz von Schußwaffen? Fragen über Fragen, auf die mit Sicherheit nicht nur schöne Antworten gefunden werden....

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