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Studie zur Zukunft der Künstlichen Intelligenz: Der Roboter putzt, der Mensch lebt vo
Corbis

Wie sieht unser Alltag 2030 aus? Eine US-Studie widmet sich den Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz. Ein Aufstand der Maschinen muss die Menschheit nicht fürchten - vorerst.

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Thunder79 09.09.2016, 17:28
1.

Mag ja für viele ein Schreckensszenario sein, aber ich freue mich auf diese Zukunft. Eine Welt ohne Mikrochips kann ich mir persönlich garnicht mehr vorstellen. Gehört eben einfach zum Mensch-sein dazu.

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blackbike67 09.09.2016, 17:30
2. Fazit:

Der Mensch verdummt! So wie heute der Orientierungssinn durch Navis schwindet oder auch der Mut, viele kleine Dinge einfach ohne eine Google-Recherche zu entscheiden, so wird dieses dann komplett um sich greifen.
Was soll der Mensch den ganzen Tag ohne Herausforderungen machen?

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merapi22 09.09.2016, 17:36
3. Robotik und KI bringen für alle nur positive Effekte

Wenn man mit immer weniger Ressourcen, Energie und menschlicher Arbeitskraft, immer bessere und mehr Güter herstellen kann, werden die Produkte zu immer günstigeren Preisen verkauft. Das BGE entkoppelt dazu Erwerbsarbeit vom Einkommen. Damit kann jeder seine Stärken fördern und das tun was Spass macht. Dadurch werden 10 mal mehr in Wissenschaft, Forschung tätig, wovon wir alle profitieren werden.

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Georg_Alexander 09.09.2016, 17:38
4. Die entscheidende Frage ist diese

Zitat aus Artikel: "...wie man die wirtschaftlichen Vorteile der neuen Technologien einem großen Teil der Gesellschaft zugänglich macht"
Wenn nicht alle angemessen daran teilhaben, wird es zu weiteren Vermögensverschiebungen kommen - und letztlich gefährlich für den Zusammenhalt einer Gesellschaft werden. Dies Thema sollten Parteien im Wahlkampf sinnvollerweise addressieren. Und nicht Ablenkthemen wie "abendländische christliche Leidkultur"...

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spon-facebook-10000004596 09.09.2016, 17:42
5. Mit einem Kapitalismus indem die Produktionsmittel derart konzentriert sind wird das ja mal richtig S...

Wir haben jetzt schon eine Lage, in der nur wenige dauerhaft durch diese neue Technologie und die neuen Methoden der Produktion exorbitant profitieren (jedenfalls hier im Westen), mit dieser Technologie gibt es nur noch überschüssige Menschen und Kapitalbesitzer und ein winzige Intelligenzlerschicht. Wenn die Menschen sich politisch da nicht für eine Alternative stark machen (wovon nicht auszugehen ist)... wird das für die meisten keine gute Zukunft. Nur mit einem Grundeinkommen dahinleben, während andere zum Spaß im Weltraum rumfliegen... na schauen wir mal!

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mittelschwaben77 09.09.2016, 17:52
6.

microchips gehören meiner Meinung nach nicht zwangsläufig zum Mensch sein dazu...

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Strichnid 09.09.2016, 17:58
7. ...

Wie es scheint, wurde die Frage in der Studie weitgehend ausgeklammert, wie Computer ethische Problemstellungen auflösen sollen. Da steht nur, dass "wir uns auf autonome Systeme verlassen werden". Das glaube und hoffe ich nicht. Algorithmen entscheiden, wer einen Kredit bekommt, ob der Fleck auf dem Röntgenbild Krebs oder was harmloses ist, ob bei einem drohenden Unfall der Passagier links oder der rechts durch das Ausweichmanöver gerettet wird, ob die Polizei ins reiche oder ins arme Viertel geschickt wird, und natürlich, ob die Militärdrohne feuert oder doch erkennt, dass es nur eine harmlose Hochzeit ist (geht heute schon regelmäßig schief).
Ich will die neue Technologie, und ich denke, der Sinn des Fortschritts sollte darin bestehen, den Menschen von Arbeit zu befreien (deshalb Ja zum Grundeinkommen!). Aber wir müssen uns der damit einhergehenden Probleme viel bewusster sein, und nicht einfach nach den Automaten rufen, als könne da nichts schief gehen.

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beob_achter 09.09.2016, 18:11
8. Ich will ja meine Augen gar nicht verschließen

oder mich gar verkriechen, aber hiermit bin ich nicht einverstanden:

"Das Verkehrswesen wird laut den Forschern die erste Domäne sein, in der die Menschen der Sicherheit und Zuverlässigkeit eines KI-Systems vertrauen werden müssen."
Wieso "muß" ich? Solange die elementarsten Fragen (Haftung, Ethik, Zuverlässigkeit) nicht zu meiner Zufriedenheit geklärt sind, will ich davon nichts wissen!
"Schon jetzt hätten Systeme wie selbstfahrende Autos riesige Fortschritte gemacht. Vor zwölf Jahren gab es den ersten Wettbewerb der Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums (DARPA) für selbstfahrende Autos in der Wüste - kein Wagen schaffte die Aufgabe."
Ja und? 12 Jahre sind heute "ein Jahrhundert"! Weltweit wird daran geforscht, und das Militär ist natürlich besonders scharf darauf, Roboter, Drohnen, Homunkulus, Frankenstein und Co. für seine Zwecke zu nutzen...
Und was ist mit den Menschen, die es in diesen Beruf "zieht", weil sie keinen anderen Job für sich sehen? Und was machen die "im Alter", also so ab 25 Jahren?

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neowave 09.09.2016, 18:25
9. Wenn dieses Zitat

Zitat; "Im Gegensatz zu den aus Massenmedien bekannten, fantasievollen Prognosen, sieht unser Gremium keinen Grund zur Sorge, dass die KI eine unmittelbare Bedrohung für die Menschheit darstellt", heißt es in der Studie. Es seien bisher keine Maschinen mit selbstständigen Langzeitzielen oder Absichten entwickelt worden und das werde in der nahen Zukunft auch so bleiben. :: Zitat-Ende Wenn dieses Zitat aus der Studie stammt, dann will ich hoffen, das zumindest kein Papier mit dieser "Studie" vernichtet wird - wäre für die Tonne.

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