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Suchmaschinen-Macht: Schluss mit dem Google-Bashing
DPA

Die Debatte über die Macht von Google wird oft irrational geführt. Viele Deutsche misstrauen dem Konzern, befürworten gar seine Zerschlagung. Viel sinnvoller wäre es, endlich eine eigene Vision der digitalen Zukunft zu entwickeln.

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flusser 24.05.2014, 15:47
1. Gott sei Dank

Wenn bei Google im Headquater Rettet die Ozeane Plakate hängen, dann ist ja alles in ordnung. Ich dachte schon die wollten obszön viele Daten über uns sammeln!

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westerwäller 24.05.2014, 15:52
2. Hat nichts damit zu tun, ...

... dass der SPIEGEL jetzt im Google Kiosk verkauft wird?

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andy2012 24.05.2014, 15:59
3. optional

Google hat es geschafft in einem Markt eine Position ein zu nehmen, die es verpflichtet Verantwortung zu übernehmen. Genau so wie andere Firmen in Vergleichbaren Situationen hat Google das aber nicht gemacht. An sich eigentlich kein Wunder, aber es ist halt Google und man hat mehr erwartet als von den anderen. Das Google von Internetgegnern wie Springer und der Politik gehasst wird, ist eigentlich klar. Google und auch Facebook zeigen all zu gut wie die deutsche Wirtschaft und die Politik versagt haben. Damit kommen die nicht klar. Trotz allem glaub ich nicht das Google im allgemeinen gebasht wird. Denn die Menschen sehen Google zwar kritisch aufgrund einiger Fehler, aber nicht als Nationalfeind. Und das ist wichtiger als das was Politiker sagen, die selber nicht wissen wie man E-Mails liest. Was Google aber lernen muss ist, dass es ein globales Unternehmen ist. Als globales Unternehmen hat man es mit verschiedenen Menschen zu tun. Datenschutz ist in den USA egal, in Deutschland aber doch ein Thema (auch wenns übertrieben wird). Sie haben auch in anderen Ländern das Problem, nicht nur in Deutschland. Sie handeln Amerikanisch und das macht sie ignorant. Nur McDonalds und CocaCola konnten das erfolgreich umsetzen. Im Fazit muss man aber leider sagen, dass der Fehler den viele Google zuschreiben eigentlich der Fehler der Menschen ist. Würde man sich mal eine Stunde damit beschäftigen hätte man sein Datenschutz perfekt unter Kontrolle. Nerds der ersten Internetstunde werden wissen was ich mein. Das Internet wird genutzt, aber verstehen tun es die meisten leider nicht. Und auch nicht die folgen aus dem handeln im Internet wie alle bei einem Anbieter zu haben oder was eigentlich wirklich gemeint ist, wenn man sagt das mit den eigenen Daten Geld gemacht wird (es soll wirklich Menschen geben die meinen das die Daten des einzelnen wichtig sind).

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chr83 24.05.2014, 16:01
4.

Google ist böse. Ich glaube, es wurde in Wirklichkeit von den Chinesen oder/und Russen gegründet, um die westliche Gesellschaft unter ihre Kontrolle zu bringen. ??

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caecilia_metella 24.05.2014, 16:05
5. Wozu eine Alternativeee?

Wenn sie nicht findet, was ich suche.

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siegfriedderdrachentöter 24.05.2014, 16:19
6. Google und Internet

der Zug ist abgefahren: bei diesem Datenschutz, bei dieser Angst vor Veränderungen und Technikfeindlichkeit, bei dieser fehlenden Finanzierung durch den Kapitalmarkt, bei diesen rigiden Arbeitsmärkten im Vergleich zu der USA werden wir immer abhängiger von den USA; leider!

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cdrenk 24.05.2014, 16:27
7. Ausnahmen

Monopole sind im Interesse der Allgemeinheit zu zerschlagen. Gerade die USA haben das Vielfach gemacht und sollten diese erfolgreichen Beispiele aufgreifen.

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homann5 24.05.2014, 16:36
8.

So viele Preise und am Ende doch keine Ahnung, Herr Schulz? Es braucht keiner deutschen Alternative zu Google, nationale Ansätze sind in Zeiten des Internets völliger Unsinn. Statt dessen sollten sich europäische IT-Unternehmen - und davon gibt es etliche, wenn auch vor allem im Nicht-CE-Bereich - mal überlegen, ob man nicht zusammen an Initiativen gegen US-Konzerne arbeiten will.

Bei Symbian hat man das mal kurzfristig unter Schirmherrschaft der EU versucht, leider fehlte es da an kompetenten Köpfen an der Spitze.

Bei Google wird die EU nicht darum herumkommen, spürbare Strafen auszusprechen, ähnlich wie man es schon bei Intel und Microsoft getan hat. Auch dies könnte ein Impuls für die lokale, sprich europäische, Konkurrenz sein.

Denn am Ende darf man nicht vergessen: Auch wenn Google anfangs schnell durch gute Dienste gewachsen ist, zuletzt konnte man nur durch die Verdrängung von Wettbewerbern zulegen. Und das kann nicht im Sinn des Verbrauchers sein - so gut die Dienste auch sein mögen.

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justine37 24.05.2014, 17:17
9. Umsatz mit deutschen Kunden

allein 2013 ca.10 Milliarden.Und wieviel davon versteuert?
Unsere Unis brauchen dringend Geld.
Da käme eine kräftige Steuernachzahlung gerade recht.

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