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Super-Profil: Google widersetzt sich Europas Datenschützern
AFP

Ab 1. März will Google alle Daten über seine Nutzer miteinander zu verknüpfen. Jetzt verlangen die EU-Datenschützer Aufschub: Die neuen Regelungen seien nicht mit den Anforderungen der Europäischen Richtlinie zum Datenschutz vereinbar. Der Konzern weigert sich.

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neuroheaven 28.02.2012, 16:56
1. ...

allein deswegen schon von google auf bing umgestiegen.

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AusVersehen 28.02.2012, 16:56
2. es kann nur einen geben

Zitat von sysop
Ab 1. März will Google alle Daten über seine Nutzer miteinander zu verknüpfen. Jetzt verlangen die EU-Datenschützer Aufschub: Die neuen Regelungen seien nicht mit den Anforderungen der Europäischen Richtlinie zum Datenschutz vereinbar. Der Konzern weigert sich.
Es gibt halt nur ein relevantes Gesetz auf der Welt und das ist das US-Gesetz und das wird notfalls auch mit Waffengewalt durchgedrückt.
Und dieses Gesetz heißt: "Alles darf benutzt und verkauft werden, solang es Geld bringt"

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KonsulOtto 28.02.2012, 16:58
3. Selber Schuld

Das hat man davon, wenn man sich von einem amerikanischen Konzern abhängig macht.
Selber Schuld.
Es hätte ja auch schon längst deutsche Dienste geben können, die die Verwendung von Google unnötig machen.
Aber was Innovationen aus Deutschland oder EU Land angeht: Tote Hose.

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Emil Peisker 28.02.2012, 16:58
4. Großkotz

Zitat von sysop
Ab 1. März will Google alle Daten über seine Nutzer miteinander zu verknüpfen. Jetzt verlangen die EU-Datenschützer Aufschub: Die neuen Regelungen seien nicht mit den Anforderungen der Europäischen Richtlinie zum Datenschutz vereinbar. Der Konzern weigert sich.
Einstweilige Verfügung per EUGH, wenn Google nicht will, abschalten.

Wo ist das Problem? Google wird erst kooperativ, wenn der Hammer fällt, weil die sich schon so mächtig vorkommen, dass sie auf freundliche Ansprache den Großkotz raushängen lassen.

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dani216 28.02.2012, 17:08
5. Google

Zitat von sysop
Ab 1. März will Google alle Daten über seine Nutzer miteinander zu verknüpfen. Jetzt verlangen die EU-Datenschützer Aufschub: Die neuen Regelungen seien nicht mit den Anforderungen der Europäischen Richtlinie zum Datenschutz vereinbar. Der Konzern weigert sich.
ist wie alle anderen großen Firmen (Mineralölkonzerne, Stromversorger usw.): erst mit großen Versprechungen (don't be evil) einen möglichst großen Marktanteil erobern, und wenn man dann meint, ein Oligo- oder Monopol erreicht zu haben, herausquetschen, was nur irgendwie geht.
Wenn die Google-Bestimmungen EU-Recht verletzen --> in der EU abschalten, keiner steht über dem Gesetz.

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nic 28.02.2012, 17:10
6.

Zitat von Emil Peisker
Einstweilige Verfügung per EUGH, wenn Google nicht will, abschalten. Wo ist das Problem? Google wird erst kooperativ, wenn der Hammer fällt, weil die sich schon so mächtig vorkommen, dass sie auf freundliche Ansprache den Großkotz raushängen lassen.
sehe ich auch so: entweder Abschaltung oder Google fügt sich.

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Europa! 28.02.2012, 17:17
7. Stoppt die Datenkraken!

Zitat von sysop
Ab 1. März will Google alle Daten über seine Nutzer miteinander zu verknüpfen. Jetzt verlangen die EU-Datenschützer Aufschub: Die neuen Regelungen seien nicht mit den Anforderungen der Europäischen Richtlinie zum Datenschutz vereinbar. Der Konzern weigert sich.
Die amerikanischen Datendiebe Facebook, Google+ und Co. versuchen die Persönlichkeitsrechte der Europäer rücksichtslos auszubeuten, ehe die Nutzer und Datenschützer sich wehren können.
Diese Übergriffe auf die Privatsphäre müssen gestoppt werden. Schon 2007 hat die Londoner Menschenrechtsorganisation "Privacy International" die Vereinigten Staaten und Großbritannien als "endemische Überwachungsgesellschaften" eingestuft, weil profitorientierte Konzerne hemmunglos Daten horten.
Während europäische Firmen (StudiVz), die sich an den Datenschutz halten, allmählich kaputtgehen, machen die Datenräuber aus Kalifornien das große Geschäft. Das muss die EU stoppen!

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mbu66 28.02.2012, 17:23
8.

Zitat von sysop
Ab 1. März will Google alle Daten über seine Nutzer miteinander zu verknüpfen. Jetzt verlangen die EU-Datenschützer Aufschub: Die neuen Regelungen seien nicht mit den Anforderungen der Europäischen Richtlinie zum Datenschutz vereinbar. Der Konzern weigert sich.
Zitat von
Er habe schon in einem Brief vom 3. Februar 2011 erklärt, dass man über 350 Millionen angemeldete Google-Nutzer und weitere nicht-angemeldete Nutzer längst darüber informiert habe.
Komisch, ich habe keine Information von Google erhalten...

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michaelXXLF 28.02.2012, 17:32
9.

Zitat von neuroheaven
allein deswegen schon von google auf bing umgestiegen.
Weil Microsoft es garantiert besser macht. Träumen sie weiter.

Es gibt echte Alternativen:
DuckDuckGo positioniert sich auf dem Markt als eine Suchmaschine, bei der die Privatsphäre ihrer Nutzer an erster Stelle steht. Aus diesem Grund werden keine IP-Adressen gespeichert, keine Informationen über User geloggt und Cookies nur verwendet, wenn absolut notwendig. Weinberg sagt "DuckDuckGo sammelt oder teilt standardmäßig keine persönlichen Informationen. Das ist kurz gesagt unsere Datenschutzrichtlinie." (Wikipedia)

Die Qualität der Suchergebnisse liegt imho deutlich über denen von Bing.

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