Forum: Netzwelt
Technik erklärt: Was Sie über SSDs wissen müssen
Samsung

SSDs kommen vor allem in Notebooks immer öfter anstelle von Festplatten zum Einsatz - und ihnen werden Wunderdinge nachgesagt: Sie sollen Computer um ein Vielfaches beschleunigen, ihren Energieverbrauch senken, den Lärmpegel und die Hitzeentwicklung reduzieren. Was ist dran an den Wunderspeichern?

Seite 2 von 6
volki1969 20.10.2012, 12:36
10. Hybrid Festplatte für Notebooks

Es gibt bereits Hybridfestplatten mit 8 Gb SSD mit konventioneller Festplatte in einem Gehäuse. So lässt sich Geschwindigkeit mit preiswertem Massenspeicher kombinieren. Vorfällen wenn nur Platz fuer eine 2,5 " Platte vorhanden ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
opsoar 20.10.2012, 12:40
11.

"So müssen die Lüfter in PC oder Notebook seltener anspringen.", das ist ja ein lustiger Satz. Die Lüfter drehen, für die CPU u. GPU egal ob HDD oder SSD drin ist. Und "aus" sind diese sowieso nie. Sie können höchstens die Drehzahl/Minute erhöhen (->lauter).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hasenfuss27 20.10.2012, 12:47
12.

Zitat von derkleene
Was leider im Artikel fehlt, ist, dass die SSD aufrgund von anderen Festplatten eingebremst werden kann (...)
Das steht da nicht drin, weil es nicht stimmt ;-)
Wenn eine andre Platte die SSD ausbremst, ist entweder was defekt oder der SATA Controller schlicht Mist...

Und - um die Überschrift noch anzusprechen: SATA3 ist keineswegs Pflicht. Der Performanceschub bei SSDs ggü. herkömmlichen Festplatten entsteht durch um Größenordnungen kürzeren Zugriffszeiten - die durch SATA3 möglichen höheren Übertragungsraten sind "nice-to-have" aber lange nicht so bedeutend für den Gesamteindruck...

Zitat von
und das sie nicht mag, wenn dauern auf ihr geschrieben wird. Deshalb wird auch vor defragmentieren gewarnt. Dafür übersteht sie mehr Lesezugriffe als "konservative" Fesssis. Leider werden die Vor/Nachteile von den SLC und MLC-Speichersteinen nicht behandelt.
Richtig ist, das die Speicherzellen in SSDs nur eine beschränke Zahl an Schreibzugriffen "durchstehen".
Aber: Das sind auch einige tausend. Wenn man das durchrechnet, würde das immernoch locker flockig ausreichen, um die SSD über zig Jahre täglich mehrfach komplett zu überschreiben... Der Punkt sollte also vll. in einem Nebensatz erwähnt werden, ist aber eigentlich nicht wirklich von Belang.
Zu der Behauptung mit den Lesezugriffen würde mich eine Quelle brennend interessieren...
Die Unterschiede zw. SLC und MLC Chips (und den verschiedenen Derivaten davon) sind für die Zielgruppe des Artikels doch völlig uninteressant.
Zitat von
Jeder der sich ein Spiele/Performance PC basteln will sollte 2 SSD einbauen. Eine fürs OS die Andere für die Spiele oder zB CAD-Programme.
Oder gleich ein RAID System aus 4 solcher SSDs...
Man kanns treiben und man kanns übertreiben - wie gesagt, die Zielgruppe des Artikels ist definitiv eine andere als der "Performance-Sucher"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hasenfuss27 20.10.2012, 12:55
13.

Zitat von opsoar
"So müssen die Lüfter in PC oder Notebook seltener anspringen.", das ist ja ein lustiger Satz. Die Lüfter drehen, für die CPU u. GPU egal ob HDD oder SSD drin ist. Und "aus" sind diese sowieso nie. Sie können höchstens die Drehzahl/Minute erhöhen (->lauter).
Je nach Modell können die Lüfter auch gut und gerne mal aus bleiben - sicher nicht bei jeden 299€ PC/Notebook aber die höherwertigen Kisten können solche Tricks durchaus...
Aber dass eine SSD dazu führt, dass die Lüfter weniger arbeiten müssen halte ich schon für eine gewagte These... Die Festplatte ist schliesslich keiner der großen Hitzeproduzenten im Gehäuse... Andere Teile haben da weit mehr Einfluss auf die Wärmeentwicklung und Verteilung...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yves1981 20.10.2012, 13:04
14.

Also ich habe seit knapp 1,5 Jahren eine Intel 510 SSD mit 256 GB. Ich lade im Grunde jeden Tag 1-2 GB Daten herunter und mein Laptop läuft min. 10 Stunden am Tag. Ich lasse ihn meistens auch laufe wenn ich nicht dran sitze.

Das mitgelieferte Tool zeigt an das die Lebensdauer voraussichtlich noch 98% beträgt, also erzählt keine Schauermärchen über die Lebensdauer. Normale Benutzer werden es nie erleben, das die Festplatte den Geist aufgibt.


Davon abgesehen ist eine SSD so mit das beste was man machen kann. Lieber weniger Ram, langsamere CPU und dafür eine SSD. Wenn man so ein Ding einmal hat will man nie mehr was anderes. Browser startet sofort, Photoshop läd in 2 Sekunden. Der PC ist mehr als doppelt so schnell hochgefahren und der Akku meines Laptops hält auch wesentlich länger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derkleene 20.10.2012, 13:11
15.

Zitat von hasenfuss27
Das steht da nicht drin, weil es nicht stimmt ;-) Wenn eine andre Platte die SSD ausbremst, ist entweder was defekt oder der SATA Controller schlicht Mist...
ZB ein Mainboard hat 2 SATA Plätze mit 2 6Gbs. Wenn ich eine SSD an 6Gbbs anschließe und eine HDD die nur 1,5 Gbs hat, KANN es sein, dass beide Anschlüsse auf 1,5gbs gedrosselt werden. Wegen der internen Verwustlung der SATA Ports auf der Platine.

Kommt auf das Mainboard an. Und was kann muss nicht immer sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OneTwoThree 20.10.2012, 13:20
16. Alternativ dazu...

Zitat von nyn
>2k € Ultrabook in der Hand eines Laien. Schraub mal korrekt auf, brech keine Klemmen ab die dann im Gehäuse rumkullern, entnehme die Bauteile die über, neben und unter dem Festplattenslot platziert sind und stören, steck die SSD rein und bau wieder alles richtig(!) zusammen. Hmm... besser nicht. :)
.. kann man auch die Klappe an der Unterseite des Notebooks lösen (2 - 6 Schrauben), die Festplatte austauschen und anschliessend wieder verschrauben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kölschejung72 20.10.2012, 13:28
17.

Ein SSD ist schon was Feines. Allerdings ist SSD nicht gleich SSD. Man sollte sich vor dem Kauf schon einpaar Gedanken über Durchsatzraten und Langlebigkeit machen.

Denn zumindest vor ca. 1 Jahr als ich meinen PC aus Komponenten zusammengesetzt habe, gab es auch eine Menge "Blenderware" am Markt, die den geforderten Preis nicht wert war.

Ich nutze die SSD als Systemfestplatte für Windows und eine Datenbankinstallation. Dazu habe ich dann noch ein Cluster von "normalen" Festplatten für unterschiedliche Daten.

Wichtig, um die Schnelligkeit auch nutzen zu können: Die SSD sollte mindestens 1/3 größer als die Daten auf der SSD sein, da bei zu voller Platte die Geschwindigkeitsvorteile verloren gehen.

Zudem sollten v.a. Lese und nicht Schreibvorgänge stattfinden. Also Aslagerungsdateien, Tempdatein, Benutzerprofile etc. auf anderen Platten ausgelagert werden. Denn durch häufige Schreibvörgänge sinkt die Lebensdauer der SSD Platten deutlich.

Und als "erfahrener" PC-Bauer bin ich immer noch der Meinung, dass die wichtigsten Komponenten, in die man zuerst Geld stecken sollte, Tastatur, Maus und Monitor sind. Wer da ergonomische Komponenten hat, hat da oft viel mehr von, als von etwas mehr Leistung des Gesamtsystems.

Ich habe mir auch einen Rechner zusammengebaut, der einerseits Leistungsstark, was Rechenleistung und Datendurchsatz für Datenbankanwendungen angeht sein sollte, andererseits stormsparend sein sollte. Dabei dann noch leise bis unhörbar ist.

Jedenfalls würde ich behaupten, dass der Einbau einer Festplatte kein Problem sein dürfte - auch nicht bei vielen Notebooks, bei denen der Zugriff auf die Festplatte durch eine extra Klappe möglich ist. Allerdings kommen nur neuere Notebooks in Frage, da man sonst nicht die richtigen Anschlüsse und Festplattencontroler hat.

Problematisch dürfte allerdings für die meisten Nutzer, das Sichern bisherigen Daten und Einrichtung des bisherigen Betriebssystems auf der SSD sein. Zudem sollte man einige Einstellungen im Betriebssystem vornehmen, um unnötige Wartungsaufgaben zu verhindern und damit die Anzahl von Schreiboperationen durch das Betriebssystem zu limitieren.

Ist dann noch ein Aufspielen eines neuen Bios notwendig, weil der Hersteller ab Werk keine Unterstützung für SSD im Bios hatte, dann sollte man doch jemand haben, der sich wirklich auskennt. Denn da sollte man kein Fehler machen, sonst wird es teuer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tobicus 20.10.2012, 13:28
18. Vorteile untertrieben

Statt in Zeiten wo jeder bereits einen USB-Stick hat zu erklären, wie Flashspeicher funktioniert, hätte man doch mal mehr die Vorteile einer SSD als Systemfestplatte deutlich machen können. Denn da gehört sie hin.

Windows z.b. bootet in wenigen Sekunden. Die Auslagerung von Programmen ist nicht mehr spürbar, es macht also kaum einen Unterschied ob man 1 oder 30 Programme offen hat. Die Programme startet wesendlich schneller. Firefox startet in 1-2 Sekunden, Word in 3 Sekunden, und Photoshop in 4 sek.

Das sind Vorteile, die besonders in Bürocomputers sehr effektiv sind, da dort Zeit Geld ist. Die 100 EUR für eine SSD hat man schnell wieder drin. Und auch wer zuhause viel Büroarbeit macht hat enorme Vorteile. Und aälte Computer lassen sich so günstig aufmotzen, ohne gleich alles neu kaufen zu müssen.

All das fehlt in diesem Artikel. Ich vermute der Autor hat noch nie eine SSD in der Hand gehabt, oder arbeitet für Western Digital ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derkleene 20.10.2012, 13:31
19.

Zitat von hasenfuss27
Zu der Behauptung mit den Lesezugriffen würde mich eine Quelle brennend interessieren...
Hier mal die Techdaten einer SSD. Finde grade kein Vergleich zu einen Konkurenten. Bevor ich mir eine SSD geholt habe, habe ich mal eingelesen. Und meine das eine SSD bis zu 10x mehr Lesezugriffe veträgt als eine normale HDD.

http://www.ocztechnology.com/res/man...duct_sheet.pdf

Soll jetzt keine Werbung sein für die Marke

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 6