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Technik für unterwegs: Dieses Zubehör hilft Smartphone-Fotografen
Markus Schelhorn

Mit dem passenden Zubehör haben Smartphone-Fotografen ganz neue Möglichkeiten. Wer seine Zusatztechnik intelligent einsetzt, kann auch mal die Spiegelreflexkamera zu Hause lassen.

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seikor 16.07.2018, 13:33
1. Nette Gimmicks

Zubehör, das jeder Smartphonefotograf (also 99% der Bevölkerung) längst kennt oder schon gesehen hat.
Wie damit ein Smartphone zur Spiegelreflex werden soll, bleibt mir allerdings völlig unklar...

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sotraluz 16.07.2018, 13:37
2. Dieser Artikel bietet Produktplatzierungen!

Je kleiner der Sensor, dest schlechter die Abbildungsqualität. Dieser physikalische Fakt läßt sich weder mit Megapixel kompensieren, noch mit Software. Die Bearbeitung am Smartphone beschränkt sich meist auf das drüberlegen irgendwelcher modischer Filter. Eine echte Bearbeitung ist auf diesen kleinen Bildschirmen gar nicht möglich.

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mirrorman3 16.07.2018, 14:42
3. nur Image zaehlt...

Zitat von sotraluz
Je kleiner der Sensor, dest schlechter die Abbildungsqualität. Dieser physikalische Fakt läßt sich weder mit Megapixel kompensieren...
Dieses technische/physikalische Grundgesetz ist nur zu wahr! !!
doch die Konsumenten wollen und können ja nicht fotografieren. Sie glauben ja auch jeden Quatsch (nicht zuletzt dank der Spiegel-Fachleute)....

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winterlied 16.07.2018, 15:34
4. Alles andere als Quatsch

Lange Zeit waren die Ergebnisse aus Smartphones wirklich kaum brauchbar. Inzwischen sind aber die Ergebnisse so gut, dass das Smartphone in vielen Fällen eine herkömmliche Kamera ersetzen kann.
Freilich schränkt die Technik ein. Blenden lassen sich beispielsweise so gut wie gar nicht einstellen und meist ist auch nur ein Weitwinkelobjektiv verbaut. Auf der anderen Seite sind die Geräte immer zur Hand und schnell einsatzbereit. Gerade auch deshalb, weil kaum Einstellungen außer Fokus und Belichtung vorzunehmen sind, kann man sich ganz auf das Motiv konzentrieren.
Die technische Qualität der Bilder ist trotz der kleinen Sensoren inzwischen vollkommen ausreichend für Prints bis Din A4. Eine alte Fotografenweisheit sagt, dass alles was man auf Din A4 hochwertig ausgelichtet kann, auch auf jedes andere Format vergrößert werden kann.
Da die meisten Leute ihre Fotos überhaupt nicht mehr ausbelichten, sondern sie nur auf Monitoren betrachten reicht die Qualität mehr als aus.
Richtig ist, dass die Bilder weniger Reserven haben, als diejenigen professioneller Kameras. sowohl was die Auflösung als auch die Farbdifferenzierung betrifft. Allerdings wird dieser Nachteil durch die hervorragenden Belichtungen wieder wettgemacht. Die Reserven benötigt man halt nur, wenn die Aufnahmen nicht perfekt war. Und dabei helfen die Kamera-Apps durchaus.
Und man sollte mit Betracht ziehen, dass technisch weitaus schlechtere Bilder in der Vergangenheit Preise gewonnen haben. Denn nach wie vor macht der Fotograf das Bild und nicht die Kamera.

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barlog 16.07.2018, 18:24
5.

@4. (winterlied): Dem ist nichts hinzuzufügen.
Natürlich sehen das die Technikfreaks, die mit Equipment im Wert von Tausenden von Euros in Zoos herumtappen, um einen Adlerkopf mit ultrascharfer Flaumfederdarstellung abzulichten, anders, aber wen interessiert das?
Ich denke, daß Henri Cartier-Bresson damals von einem Gerät, das Möglichkeiten wie ein aktuelles Smartphone bietet, begeistert gewesen wäre und finde die Möglichkeit, damit schnell auf Situationen reagieren zu können, wesentlich spannender als umständlich so ein DSLR-Rohr auf die, meist daraufhin erstarrende Umgebung zu richten.
Und natürlich haben Sie Recht, daß für die meist recht trivialen Motive der meistenBBenutzer die Qualität von Smartphonebildern völlig ausreichend ist.
Nur die div. Verschlimmbesserungapps finde ich persönlich sehr entbehrlich.

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monoman 16.07.2018, 20:14
6.

Mich würden mal die Aufstecklinsen interessieren. Ich hab da aus meiner Zeit "richtiger" Fotografie noch einen Fischaugekonverter, der allerdings zum Bildrand hin ein immer verschwommeneres Bild liefert (ein echtes Fischauge ist dagegen scharf über die ganze Bildweite) und, je nach verwendetem Objektiv, stark vignettiert. Mein Vorhaben wäre allerdings, eine Weitwinkelkonverterlinse vor eine Actioncam zu klemmen, um deren bereits starkes Weitwinkelobjektiv noch mehr Richtung Fischauge hin zu konvertieren. Hier wäre dann die Vignettierung wieder der Casus Knaxus. Vielleicht hat das hier schon mal jemand ausprobiert?

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ideologiefreier-Realist 17.07.2018, 08:42
7. Sie haben offensichtlich kein aktuelles Smartphone

Zitat von mirrorman3
Dieses technische/physikalische Grundgesetz ist nur zu wahr! !! doch die Konsumenten wollen und können ja nicht fotografieren. Sie glauben ja auch jeden Quatsch (nicht zuletzt dank der Spiegel-Fachleute)....
Ich habe das Huawei P20 Pro mit in Zusammenarbeit von Leica entwickelten Kamera. Verlustfreier Fünffach-Zoom und Langzeitbelichtung von 6 Sekunden aus der Hand. Macht klasse Fotos. Natürlich, wenn ich verhinderter Künstler bin, reicht es nicht. Aber dieses Smartphone macht jede Kompaktkamera überflüssig. Und nicht jeder rennt mit kiloweise Kamera um den Hals durch die Botanik. Eine DSLR stört im Urlaub doch nur. Außer man ist ein Klischee-Asiate. Aber die gibt es meiner Erfahrung gar nicht mehr. Die fotografieren auch bereits mit ihrem Phone.

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theuwe 17.07.2018, 09:59
8. Handys und Kameras sind zwei paar Stiefel

Fotografieren ist eine von unzähligen Anwendungen eines Smartphones. Kameras sind dagegen Spezialgeräte zum Fotografieren. Zum Knipsen bieten Handys inzwischen eine wirklich gute Qualität, die vielen sicher völlig reicht. Sie sind dennoch weit davon entfernt, ein Ersatz für eine richtige Systemkamera zu sein. Allein UI, Haptik und Ergonomie unterscheiden sich (von den Ergebnissen mal ganz abgesehen) sehr erheblich. Und wenn der Autor meint, dass inzwischen Profis das Smartphone statt Kameras zu nutzen, dann scheint er wenig Profis zu kennen. Profifotografen nutzen das Handy wie jeder Andere, für professionelles Arbeiten nutzen sie zu 99,99% natürlich nach wie vor ihre hochwertigen Kameras. Smarthones=geniale Universalisten, Kameras=hochwertige Spezialisten. Ist doch ganz einfach und Vergleich sind irgendwo albern

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justwiesel 17.07.2018, 12:00
9. Fotografieren und nicht knipsen

Leider ist es so, dass ein Großteil der Menschen den Unterschied zwischen "geknipsten" Bildern und "fotografierten" Bildern nicht mehr kennt und auch nicht kennen will. Viele glauben wirklich, dass ein Smartphonebild richtig toll aussieht, weil sie den Vergleich zu einem Bild von einer DSLR nicht zur Hand haben und sich auch wenig in der Materie Fotografie auskennen. Man kann die Physik einfach nicht bescheißen … ein Bild einer Smartphonekamera muss mit einer Chipgröße auskommen, die 7 mal kleiner ist, als ein Kleinbildformat. Die darüber platzierte "Linse" ist den Namen nicht wert. Und wer mal ein Selfie mit einem Smartphone gemacht hat und sich wundert, warum man so eine hässliche Kartoffelnase hat, weiß, dass diesen Geräten große technische Grenzen gesetzt sind. Nicht umsonst gibt es spezielle Portraitobjektive, die sich im Bereich 70-100mm Brennweite bewegen. In diesem Bereich machen diese Objektive kaum Verzerrungen oder Verbeulungen, das heißt, ein Gesicht wird in diesem Bereich am natürlichsten dargestellt. Ein Smartphone hat leider nur sein gruseliges Extremweitwinkelobjektiv und macht dann dementsprechende Beulenbilder. Wer das aber nicht weiß und keinen Vergleich hat, denkt, das muss so. Leider geben sich aber viele Menschen mit immer weniger zufrieden (siehe auch MP3 oder jpg).

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