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Terror und Datenwahn: Tiefgreifendes, strukturelles, multiples Staatsversagen
saschalobo.com

Auf den islamistischen Faschismus, dessen Wirken wir in Europa gerade erleben, wissen Politik und Behörden nur eine Antwort. Und die ist falsch. Das lässt sich mit ein paar sehr klaren Zahlen belegen.

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galbraith-leser 30.03.2016, 14:02
1. Mit Kanonen auf Spatzen zu schießen

hat noch nie befriedigende Ergebnisse erzielt. Der Beitrag zeigt das ganze Dilemma mit den Islamisten auf - und Frau Merkel sorgt dafür, dass das Schwimmbecken zum Rekrutieren und Untertauchen für Islamisten immer größer wird.

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hektor2 30.03.2016, 14:02
2. Großartig

Danke, Sascha Lobo, für diesen wirklich erschütternden Artikel.

Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich über diese Schmierenkomödie bei EU und im Bundestag lachen.

Erschreckend, wenn die Zahlen so direkt hintereinander aufgelistet werden ....

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koelnrio 30.03.2016, 14:06
3. Danke

für diesen Artikel.

Ohne diese Zahlen en detail präsent zu haben, hatte mich Ihr Rechercheergebnis bereits ahnen lassen, dass die Vorratsdatenspeicherung nichts bringt, wenn die Täter bereits bekannt sind. Was sagen die PolitikerInnen dazu?

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pecos 30.03.2016, 14:07
4. grossartig, genauso ist es

Der neoliberale Sparstaat, der dafür sorgt, dass 1% der Bevölkerung 50% des Wohlstandes zugeschaufelt bekommt, spart die Sicherheit des Staates zu Schanden. Die schwarze Null regiert und die braune (oder islamistisch-grüne) Gefahr lacht sich was weg...

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multimusicman 30.03.2016, 14:08
5. Ich kann nur Eines zu diesem Artikel sagen:

großartig, weil er gelebte Demokratie ist.
Fundiert mit Fakten belegt und nicht ein Kommentar aus dem eigenen Weltbild.

Eigentlich sollte diese Arbeit vom Parlament erledigt werden.
Ich bin gespannt, ob sich von den Karrieristen, egal welcher Partei, ein Politiker findet, der dem fehlgeleiteten Überwachungswahn versucht Einhalt zu gebieten.
Gab es da nicht mal eine FDP die dort eindeutig Stellung bezog.... ?!

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peterpahn 30.03.2016, 14:09
6. Große Zustimmung, wobei ...

Große Zustimmung, mit einer Ausnahme: Ich würde nicht so leichtfertig von Politik- und Behördenversagen sprechen, denn was bedeutet es denn schon, wenn alle Attentäter "den Behörden bekannt" waren? Zunächst waren sie "nur" potentielle Gefährder, die vermutlich nicht präventiv in Haft genommen werden konnten. Und wir haben m.E. auch nicht annähernd die Mittel, alle den Behörden bekannte potentiellen Gefährder rund um die Uhr bewachen zu lassen - das scheint mir völlig unmöglich. Mich stimmt eine andere Sache sehr nachdenklich: Dass die EU - in ihrer aktuellen Sinn- und Legitimationskrise - den Anti-Terror-Kampf quasi als neues Betätigungsfeld und "Futterstelle" für sich entdeckt, getreu dem Motto: Wir haben bereits in der Währungs- und Flüchtlingspolitik katastophal versagt, aber wenigstens gewähren wir euch Schutz!

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spontanistin 30.03.2016, 14:09
7. Parkinson-Syndrom

Wieso Staatsversagen? Noch nie davon gehört, dass jedes bürokratische System sich die Gründe für seine Daseinsberechtigung und sein Größenwachstum immer wieder selber erschafft? Was machen z. B. die V-Leute für die sonst arbeitslosen Geheimdienste! Und alle Behörden sind ja so schrecklich überlastet! Na logisch!

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tränengas 30.03.2016, 14:10
8. Da fehlt etwas,

nämlich eine Angabe, wie viele Anschläge durch die Überwachung im Vorfeld verhindert wurden. Das ist nämlich das Ergebnis, auf das es ankommt.
Denn je weniger Islamisten in Terroranschläge verwickelt sind, also je mehr der Staat nach Lobo versagt, umso besser für die Bürger.
Dass die Terroristen schon zuvor polizeibekannt waren spricht auch nicht gegen die Überwachung, sondern für eine zu große Toleranz des Rechtssystems gegenüber seinen erkannten Feinden.

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emsjka 30.03.2016, 14:10
9. wir schaffen das ............

Gruppenfotos im hoffnungslos überforderten Belgien, automatische Erhöhung der Abgeordneten-Diäten, Wählerbeschmimpfung, Veggie-Day ..............

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