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Terroranschlag in Halle: Was das Attentat mit Videospielen zu tun hat - und was nicht
yogysic/ Getty Images

Der Anschlag in Halle weckt bei vielen Menschen Videospiel-Assoziationen, vor allem durch das per Kopfkamera aufgenommene Video. Doch nicht hinter jedem Bezug zur Gaming-Kultur steckt Kalkül.

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fratan666 14.10.2019, 00:10
100. Blödsinn...

Ich persönlich spiele nun schon seit 1992 Videospiele aller Art, aber eines, in dem ich als rassistisch / antisemitisch motivierter Attentäter unschuldige Menschen töten müsste ist mir noch nicht untergekommen.

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dertorben84 14.10.2019, 09:54
101. Achievements ...

Im Film "Death Race 2000", oder auch "Herrscher der Straße", von – festhalten – 1975 gab es Achievements, Punkte, für während des Straßenrennens überfahrene Personen. Und das, lange bevor es "Killerspiele" oder Streaming-Plattformen gab.
Ich wüßte jetzt aber nicht, dass man diesen Film für Amokfahrten o.ä. verantwortlich machen würde. Man guckt in solchen Fällen doch besser nach den Defiziten der Täter, statt zu Verallgemeinern.

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AbtrünnigerSozialdemokrat 14.10.2019, 11:43
102. Wohin Auswandern ?

Zitat von brooklyner
Millionen spielen diese Spiele in Deutschland und sind jetzt über irgendwas verärgert? Na das wird ja ein ganz dolle Zukunft, wenn diese Honks schon ein Millionenheer darstellen. Die, die lieber ein Buch lesen, können ja später auswandern?
Jetzt wird's interessant. In welches Land sollen "die, die lieber ein Buch lesen" denn auswandern ? Eine stärkere Zensur von Computerspielen als in Deutschland werden sie nicht finden. Der Rest der Welt (einschlieslich Österreich) hat kein Problem mit Computerspielen. Wer an einen Ort will, an den es keine "Killerspiele" gibt, muss -ironischerweise- schon in ein afrikanisches Bürgerkriegsland gehen, wo mangels Elektrizität und Freizeit niemand zum Zocken kommt. In Somalia oder Nigeria dürfte es kaum Killerspiele geben, aber ob es da so sicher ist ... Auch bei radikalen Sekten sollte man vor Killerspielen "sicher" sein (gib's Colonia Dignidad noch ?).

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draco20007 14.10.2019, 18:20
103.

Zitat von reverend.speaks
Natürlich verstärken sich durch Ego-Shooter u.ä. Spiele Täter-Opfer-Denkschema, genauso wie durch ähnliche Filme oder Bücher.
"Natürlich"....dann haben sie NATÜRLICH auch eine wissenschaftliche Quelle, die ihre Theorie belegt....

Ach haben sie nicht? Ach es gibt keine? So ein Mist aber auch....

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draco2007 14.10.2019, 18:28
104.

Zitat von hps
Was ist daran zweifelhaft? Solange es Menschen Spaß macht, sich mit Destruktion, mit Gewaltanwendung und mit dem Leiden anderer spielerisch zu unterhalten. Was ist da von denen zu erwarten, die in den Sog dieser absurden Scheußlichkeiten hineingezogen werden? Und was sagt es über uns aus, da wir nicht in der Lage sind, die Etablierung dieser niederträchtigen, ruchlosen Form von Geschäftsmodellen zu brandmarken?
Schlimm dass wir jetzt schon so viele Jahrzehnte Rockmusik haben....so eine absurde Scheußlichkeit aber auch....
Und erst diese Comics...aber immer noch nichts gegen das Fernsehen...

Darf ich fragen in welchem Jahrhundert sie steckengeblieben sind? Ist es schon das 19. oder doch eher so 17.?

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draco2007 14.10.2019, 18:31
105.

Zitat von Forumname42
....die Minderung der Empathie bei Gamern belegt.
Bullshit...zeigen sie mir auch nur eine seriöse Studie, die DAS belegt...

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draco2007 14.10.2019, 18:33
106.

Zitat von Forumname42
Gamer und die Hersteller von Games müssen sich immer wieder die Frage gefallen lassen: Wieso finden sie den virtuellen Einsatz von Tötungswaffen und das Begehren virtueller Tötungen korrekt und bezeichnen ihn als "Spaß"?
Ja, fragen sie mal die alten Griechen wieso ihre Kunst immer wieder das gleiche abgebildet hat.
Oder die alten Römer, wieso sie in ein Kolosseum gegangen sind um beim ECHTEN Mord zuzusehen.
Oder Hollywood, die seit ihrer Existenz regelmäßig Filme bringen, in denen es nur um Mord geht.

Sorry sie sind schlicht und einfach fern jeder Realität.

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draco2007 14.10.2019, 18:37
107.

Zitat von Deep Thought
.... die REALITÄT zu akzeptieren: Die US Army macht mit neuen US-Marines Anwärtern folgendes: Die werden wochenlang in die marktüblichen „harmlosen Egoshooter-Games“ geschickt - bis sie dann völlig die Hemmung verloren haben, alles, was im Zielfernrohr zu sehen ist, wegzuballern. Wenn es einen einzigen Beweis dafür gibt, daß diese Egoshooterspiele sozial- empathische Barrieren und Tötungshemmungen rückstandslos beseitigen, dann wohl das. Alle Amokläufer wie bspw der aus Winnenden haben monatelang und sogar bisweilen Jahrelang sich immer mehr in diese Massentötungsszenarien zurückgezogen, bis sie derart kalt geworden sind, daß sie 5, 10 oder 20 Menschen ohne jede Gefühlsregung töteten. Ich bin klar für das VERBOT solcher virtuellen Tötungstrainer in Form der Videospiele! Es gibt so viele andere Möglichkeiten, einsam am Rechner zu spielen, daß die spezielle Variante, das brutale Erschiessen andrer Menschen absolut verzichtbar ist. Wir benötigen diese brutalen digitalen Gehirnwäschen, in denen aus normalen Menschen solche mit Empathiedefiziten und aus sozial Isolierten, gefährdeten Menschen solche werden, die zu Gewalttätern werden, NICHT! Ebenso benötigen wir nicht im VORMITTAGSPROGRAMM der Privatsender primitive US-Serien, in denen Selbstjustiz verherrlicht wird und alle Probleme mit einer Schusswaffe oder harter Gewalt „gelöst“ werden.... Wohin die Kombination beider Gehirnwäschen führen, sieht man in den USA: jährlich werden dort 25.000 Menschen durch Schusswaffen getötet!
Was für ein unfassbarer Schwachsinn den sie hier verzapfen...

Sie glauben Videospiele sind an den Tausenden Toten in den USA schuld? Dann schauen sie sich bitte die Statisik zu Zeiten an, zu denen es keine Videospiele gab...

Mehr muss man zu ihren Unsinn gar nicht sagen...

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zooey_radieux 15.10.2019, 14:46
108.

"In Computerspielen sterben Pixelfiguren, und, ja, man darf auch das unmoralisch finden"

Ich würde bereits das in Frage stellen und erst mal wissen wollen, wieso etwas x-beliebiges grundlegend unmoralisch ist.

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spittlbahl 15.10.2019, 15:09
109. Die Gleichung ist ganz einfach...

hier werden wieder Computerspiele mit einbezogen um dem terroristischen Anschlag einen Hauch von Amoklauf und Einzeltäterschaft aufzudrücken. Es war ja "nur" ein deutscher. Kein Linker und kein Ausländer. Dann kann das kein terroristischer Anschlag gewesen sein.
Nur so kann man sich aus der Verantwortung ziehen und mal wieder den Nazi-Terror verharmlosen.

Eine tolle und einfache Ablenkung von den wirklichen Problemen und Beweggründen des Täters.

Und natürlich kommen hier wieder vermeindliche Spezialisten zu Wort. Sehr armselig Herr Seehofer...

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