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Testbestellungen bei Händlern: Was taugen Smartphones aus zweiter Hand?
Takaaki Iwabu/Bloomberg via Getty Images

Der Kauf von Secondhand-Handys ist günstiger und umweltfreundlich. Doch wie seriös sind Anbieter wie "Clevertronic" und "Rebuy"? Die Fachzeitschrift "Connect" hat fünf Plattformen getestet.

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Interzoni 06.09.2019, 09:15
1. Geld sparen

Nirgends ist der Preisverfall so krass wie im IT-Bereich, das war schon immer so. Meine Strategie ist seit Jahrzehnten, nur Geräte zu kaufen, die "schon" ein bis zwei Jahre auf dem Markt sind, so habe ich Tausende gespart. Aber wie der Test zeigt, sind gute Gebrauchte auch eine Alternative. Jedenfalls: Wer jeweils das allerneueste Teil kauft, hat wohl ein gewisses Geltungsbedürfnis und/oder zuviel Geld.

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Sleeper_in_Metropolis 06.09.2019, 10:04
2.

Zitat : "Mit insgesamt drei der 20 Geräte waren die Tester allerdings nicht zufrieden, eines hätten sie aus Kundensicht zurückgeschickt. Es wies auf der Rückseite tiefe und lange Kratzer auf."

Kratzer auf der Rückseite, egal ob tief oder nicht beeinträchtigen ja in keiner Weise die Funktion. Wenn der Preis dann noch dazu passt, sehe ich da kein Problem.

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Bibendumx 06.09.2019, 10:23
3. und die Akkus?

wieso ist der Zustand der Akkus kein Testkriterium? Gerade bei gebrauchten Geräten und insbesonders, wenn sich der Akku nicht ohne weiteres tauschen lässt, müsste dies doch überprüft werden. Oder geht jeder davon aus, dass die Akku unverwüstlich sind?

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det42 06.09.2019, 10:29
4. so sehe ich das auch...

Zitat von Interzoni
Nirgends ist der Preisverfall so krass wie im IT-Bereich, das war schon immer so. Meine Strategie ist seit Jahrzehnten, nur Geräte zu kaufen, die "schon" ein bis zwei Jahre auf dem Markt sind, so habe ich Tausende gespart. Aber wie der Test zeigt, sind gute Gebrauchte auch eine Alternative. Jedenfalls: Wer jeweils das allerneueste Teil kauft, hat wohl ein gewisses Geltungsbedürfnis und/oder zuviel Geld.
Beispiel Samsung Galaxy S9... nach einem Jahr gebraucht für über 300 Euro günstiger oder mein Sony Handy xz1 compact... zu Beginn bei fast 600,- Euro und ich habe es im guten Zustand für 150,- Euro bekommen. 1 bis 2 Jahre alt und wenn man Glück hat ein Ladenhüter, dann gehen die Preise so richtig in den Keller...
wer sich zeitnah aktuellste Hardware holt, der muss sich das wirklich leisten können. Ich gebe seit Jahren maximal 200,- Euro für ein gebrauchtes Handy aus, das neu das zwei bis dreifache kostet.... ich habe damit bislang nur gute Erfahrungen gemacht.

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MatthiasMuttersbach 06.09.2019, 11:16
5. reBuy

Ich verstehe nicht, warum da reBuy auf dem letzten Platz landet. Wir haben dort schon mehrere Dinge gekauft und immer war der Zustand wie bei reBuy beschrieben, zB Zustand "gut" (Smartphone): "Voll funktionsfähig; Deutliche Gebrauchsspuren am Display möglich (z.B. deutliche Kratzer, die mit dem Fingernagel spürbar sind); Fühlbare Stoßspuren am Rahmen oder der Rückseite können vorhanden sein; 36 Monate reBuy-Garantie." Das Samsung, dass wir dort in diesem Zustand gekauft haben, hatte dann tatsächlich diese Gebrauchsspuren und war blitzsauber, also ist das völlig OK. Ich habe dort auch ein Objektiv (Zustand "sehr gut") und einen DSLR-Body ("wie neu") gekauft. Beide Artikel waren schlussendlich "wie neu"; an dem Objektiv konnte ich keinen einzigen Kratzer oder sonstwas finden. Die DSLR kam sogar in Originalverpackung mit sämtlichen Zubehör und Bedienungsanleitungen. Und 36 Monate Garantie sind auch nicht zu verachten, die man dort aber sicher mit dem Preis bezahlt, der dort in der Tat etwas höher ist.

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brux 06.09.2019, 11:23
6. Bof

Ich habe ein schlichtes Mobiltelefon mit 3 Wochen Batterieausdauer für 50 Euro neu und ein Tablet für alles andere, das derzeit für 80 Euro neu zu haben ist.
Man muss ja nicht alles in eine Maschine pressen und dann das dreifache zahlen.

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nobody_incognito 06.09.2019, 13:02
7.

Zitat von Bibendumx
wieso ist der Zustand der Akkus kein Testkriterium? Gerade bei gebrauchten Geräten und insbesonders, wenn sich der Akku nicht ohne weiteres tauschen lässt, müsste dies doch überprüft werden. Oder geht jeder davon aus, dass die Akku unverwüstlich sind?
Da hätt ich persönlich beim Kauf die größten Bedenken. Aus irgendwelchen "Flachdesign" Gründen sind die Akkus nicht mehr austauschbar. Eine Lebenserwartung von mehr als 3-4 Jahren ist im Sinne der Nachfrage bzw. des Konsums wohl auch gar nicht erwünscht. Es gibt vereinzelt Ausnahmen, dann aber eher in den unteren Leistungsklassen, wo das "Smart"-Phone dann aus anderen Gründen obsoleszent wird. Aus Preis-Leistungs-Sicht wird es doch immer ein Verlust sein, wie bei den meisten Leasing-Geschäften.

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verweigerer69 06.09.2019, 13:43
8.

Bei gebrauchten Handies sollte man auf jeden Fall darauf achten, das der Akku noch in Ordnung ist und nicht tiefenentladen wurde. Ein Akku Tausch ist durch die feste Verbauung leider nicht so einfach möglich.
Das gilt auch für Smart watches, bei denen der Markt auch sehr schnelllebig ist. Leider versäumen es d Hersteller ein einfaches Prinzip für den Akku Tausch einzuführen, Spritzwasserschutz hin oder her. So gut wie keiner benötigt IP68, um damit auf Tauchfahrt zu gehen. Dafür gibt es im übrigen auch spezielle Cases, d das Handy zuverlässig vor Nässe schützen. Das Touch Display ist sowieso nur bei geringer Feuchtigkeit nicht mehr zu benutzen.

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herkurius 06.09.2019, 14:56
9. Auch ich ...

... kaufe fast nur neuwertige Ware und nicht das, was die selbsternannten Fachzeitschriften gerade als die allerneuesten Modelle anpreisen. Merkwürdig, am häufigsten (in jenen Fällen, wo ich überhaupt glaube, mir ein elektronisches Spielzeug zulegen zu müssen ... ein großer Teil meines Hausrats ist 40 und mehr Jahre alt) bei dem Anbieter, der bei Ihnen am Ende der Skala liegt.
Die Leser haben recht, die auf das Akku-Problem hinweisen, aber sofern Akkus herausnehmbar sind, habe ich in ein oder zwei Jahrzehnten mit bestem Erfolg Nachbauten gekauft und kein einziger ist etwa jemals von selber in Flammen aufgegangen, wie immer behauptet wird. Was die Qualität solcher Akkus betrifft - manchmal nur die halbe Lebensdauer bei einem Zehntel des Preises (so meine Erfahrungen mit Energiespeichern für Canon Spiegelreflexkameras), das rechnet sich.
Und mit ein wenig Mut kann der Bastler auch festeingebaute Akkus wechseln. Entweder den Daumennagel oder die Clipse am Gehäuse ruinieren, seeehr vorsichtig den alten Akku von seinem doppelseitigen Klebeband lösen, den winzigen Stecker ziehen und mit dem neuen Akku die umgekehrte Reihenfolge, und schon sind dieses Jahr die Müllhalden für eine ganze, neue Produktlebensspanne von meinem Navi und meinem Tablet verschont geblieben.

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