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Testprojekt in München: Amazon schickt Pakete in den Kofferraum
Audi

Geht es nach Amazon, legen Postboten die Pakete künftig direkt in den Kofferraum der Kunden. Bei einem Testprojekt prüft der Onlinehändler, ob sich das Auto als mobile Paketbox eignet.

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nonpossocapirlo 23.04.2015, 15:02
1. Was soll das bringen?

Wenn das Auto da ist, ist in der Regel auch der Kunde da.

P.S.: was wohl die Versicherung dazu sagt, wenn man Dritten einen Schlüssel aushändigt und das Kfz gestohlen wird?

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yxos 23.04.2015, 15:27
2. @Nr. 1

Es gibt keinen Schlüssel, sondern nur einen Einmal-Code mit dem sich der Kofferraum öffnet. Wegfahren kann man damit nicht.
Ich finde das Konzept interessant.

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maxehaxe 23.04.2015, 15:28
3.

Das ist denke ich mal vollkommen egal was die Kfz-Versicherung dazu sagt. Die werden nichts zahlen. So ein Dienst müsste ganz einfach über Amazon selbst versichert sein. Alles i.O.

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neurotitan 23.04.2015, 15:30
4.

Wahnsinn. Echt innovativ was Amazon da "erfunden" hat. Man spricht also mit einem Kunden einen Platz ab an den man liefert. Ob Briefkästen, KFZ, irgendwelche Kisten mit Schlössern dran etc. für die der Lieferant eine Zugangsberechtigung erhält, derartige Übergabelösungen gibt es bereits weit länger als man Dinge übers inet bestellen kann. Und man stelle sich vor...sogar nachts werden schon seit Jahrzehnten alle möglichen Dinge in Kofferräume eingeschlossen und der Witz dabei: man kann unfassbarer weise sogar retournieren.

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cor 23.04.2015, 15:36
5. Sehr gut

Ich würde auch noch ein paar Sicherheitslücken mehr ins Auto einbauen. Ist schliesslich noch nicht einfach genug, die Audi-Möhren zu knacken.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/hacker-koennen-autos-ueber-funkverbindungen-aus-der-ferne-angreifen-a-985464.html

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deegeecee 23.04.2015, 15:39
6.

Zitat von nonpossocapirlo
was wohl die Versicherung dazu sagt, wenn man Dritten einen Schlüssel aushändigt und das Kfz gestohlen wird?
Prinzipiell dasselbe, was sie auch bisher sagt, wenn man einem Dritten die Schlüssel aushändigt und dieser befugt das Auto nutzt: Nichts weiter. Das gehört zur normalen Nutzung.

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Mario V. 23.04.2015, 15:54
7. @6: normale Nutzung?

Normalerweise kenne ich die Leute persönlich, denen ich den Schlüssel zu meinem Auto aushändige. Wie gut kennen Sie Ihren Paketzusteller?

Es geht nicht nur um den Diebstahl des Autos, sondern auch um Dinge, die im Auto liegen, also z.B. eine Jacke, Ein Navi, (Marken-)Sonnebrille, oder auch der Einkauf, den ich vielleicht noch nicht ausgeladen habe.

Also ich halte von dieser Idee gar nichts.

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archback 23.04.2015, 16:00
8.

Dieser ganze Online-Handel krankt an dem allgemeinen Zustell-Krampf. Die Zustellsituation mittels etlicher Zustelldienste mit teilweise dubiosen Hilfskräften und Methoden hält mich davon ab, online einzukaufen.
Was die örtlichen Händler nicht haben, brauche ich auch nicht. In meiner Straße herrscht übrigens Parkraumnot, manchmal muss ich mein Auto selber suchen, weil es so weit weg geparkt werden musste. Außerdem wurde hier schon gesagt: Wenn das Auto da ist, bin ich auch zuhause. Warum soll ich dann auf den Service, dass mein Paket bis an die Haustür gebracht wird, verzichten?

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Brillenschlumpf 23.04.2015, 16:03
9. Spannende Idee

Sicherlich eine spannende Idee. Es gibt zwar durchaus hohe technische und soziale Hürden, aber aus Sicht der Logistik ein vielversprechendes Einsparpotential. Man denke nur an einen Parkplatz mit 200 Autos und somit 200 Belieferten. Da kann ein Zusteller an einem halben Tag die Arbeit von einer halben Woche erledigen (ohne nennenswerte Fahrtkosten).

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